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Anja Hartmann
Stadt

Acryl auf Leinwand, 2007
Eine Stadt mit ihren freundlichen und dunklen Seiten, gesehen aus der Vogelperspektive. In warmen Rottönen gehaltene Flächen verdeutlichen die bunten, schönen Seiten des Lebens in der Stadt, die Anja Hartmann vor allem in der Begegnung mit Freunden erlebt.
Voller Geheimnisse und Unwägbarkeiten ist dagegen die Dunkelheit der Nacht, denn in ihr lauern Gefahren für eine Frau wie die Künstlerin, die durch eine starke Skoliose in der Mobilität beeinträchtigt ist. Ebenso dunkel ist die Erfahrung der Einsamkeit: “Das hässlichste an der Behinderung ist, wenn man allein ist. Wenn es dir schlecht geht, und dir keiner hilft. Aber wenn wir zusammen sind, geht es mir gut”.
Die positive Erfahrung , dass dunkle Strecken mit Hilfe der Freunde überwunden werden können, malt die Künstlerin mit großer Präzision und Geduld.
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