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Sammlung
von Spenden zugunsten
Während der Fahrt konnten wir auch die vom Erdbeben besonders betroffenen Gebiete durchqueren. Die Straßen, die durch die Erdrutsche verschüttet waren, sind dort seit kurzem wieder befahrbar. Wir sind in eines der am stärksten betroffenen Gebiete gegangen. Nach Armenia in den Distrikt Sonsonate, wo 23 Erdbebenopfer zu beklagen sind. Dort ist die Verzweiflung und die Not der Leute besonders groß. Zuerst sind wir in das Viertel "Las Brizas" gegangen, um jeder Familie, Haus für Haus, ein Paket zu überreichen. Wenig später sind wir einige hundert Meter zu einem anderen Dorf den Berg hinuntergestiegen. Die Leute drängten sich um uns in der Hoffnung, einige Lebensmittel zu erhalten. Wir haben alles verteilt, was wir hatten, bis der Lastwagen ganz leer war und wir haben es geschafft, jedem wenigstens etwas zu geben.
Die Situation dieser Kinder ist schwierig. Sie haben nichts zu essen, viele sind unterernährt, sie weinen nicht, sie lachen nicht. Sie haben einen starren und leeren Blick. Ihre Gesichter spiegeln den Schmerz, und die Härte der Armut wieder, die durch das Erdbeben noch mehr erschwert ist. Man kann sich nicht jeden Tag waschen, denn in der ganzen Umgebung gibt es nur einen Brunnen. Hinzu kommt, dass es in den letzten Tagen sehr kalt war, was besonders in der Nacht unerträglich war. Epidemien treten auf, die besonders die Kinder betreffen: Atemwegs- und Durchfallerkrankungen, bis hin zu einem Fall von Cholera." |
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