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UNSERE HILFEN FÜR DIE OPFER
DES ERDBEBENS IN SALVADOR
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DIE ANKUNFT DES ERSTEN CONTAINERS
10.
April: Der erste Container mit Hilfsmitteln aus Italien kommt an. Er enthält Kleider, Schuhe und Schulmaterial. Eine Ladung von Medikamenten ist einige wenige Tage vorher auch aus Deutschland gekommen.
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VERTEILUNG DER HILFSGÜTER
Die Hilfsgüter wurden sofort verwendet und in der Zeltstadt Cafetalon (siehe Foto) verteilt sowie in La Herradura, einem Fischerdorf, wohin die Gemeinschaft seit der Zerstörung des Ortes durch den Hurrikan Mitch Hilfen gebracht hatte. Auch die beiden Erdbeben in diesem Jahr haben das Dorf nicht verschont.
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EINE FREIZEIT MIT DEN KINDERN
Zu Beginn der Karwoche wurde eine Freizeit für mehr als hundert Kinder der Zeltstadt von Cafetalon in Planes de Renderos, an den Toren der Stadt San Salvador, organisiert. Die Kinder, die an der Freizeit teilnahmen, besuchen seit einigen Monaten die Nachmittagsschule, die viermal wöchentlich in der Zeltstadt stattfindet. In diesen Monaten nach dem Erdbeben bedeutete für die Kinder das Verlassen ihrer Häuser und ihrer Stadtviertel auch, nicht mehr weiter zur Schule zu gehen. Die Nachmittagsschule der Gemeinschaft schafft die Möglichkeit, ein so normales Leben wie möglich wieder aufzunehmen.
Die Freizeit in Planes de Renderos war ein glücklicher Moment: Es war ein gastfreundlicher Ort, an dem die Kinder und einige junge Mütter in ihrer Begleitung sich waschen, umziehen und gut essen konnten.
Doch es bedeutete auch, die Freundschaft zu vertiefen, das Herz zu öffnen, schmerzvolle Geschichten zu erzählen von zerstörten Familien, von kleinen Waisenkindern. Das familiäre und glückliche Klima war ein großer Trost für alle.
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DER ZWEITE CONTAINER MIT HILFSGÜTERN FÜR DEN WIEDERAUFBAU IST UNTERWEGS
Am
3. Mai ist von Rom aus der zweite Container für die Erdbebenopfer in Salvador abtransportiert worden.
Er enthält Hilfsgüter, die vor allem für den Wiederaufbau bestimmt sind. Außer Decken, Kleider und Medikamenten enthält er: 27.000 Lampen, 5000 Neonröhren, 200 Plastikbehälter für Wasser, 400 Latzhosen als Arbeitskleidung, Schubkarren und Leitern. Der Container wird San Salvador in zwei Wochen auf dem Schiff erreichen. Das Material soll die Wiederaufbauarbeiten nach dem Erdbeben unterstützen. Die Lampen werden zum Teil für ein Dorf benutzt werden, das durch das zweite Beben vom 13. Februar betroffen wurde und das die Gemeinschaft wiederaufbauen will. Ein anderer Teil wird zusammen mit den Wasserbehältern an die Personen verteilt werden, die noch in der Zeltstadt Cafetalon leben, wo die Gemeinschaft weiterhin viermal wöchentlich die Nachmittagsschule hält.
Es wurden auch 6 Pakete mit Medizin verschickt, die die Gemeinschaft gesammelt und sortiert hat. Diese wird im Dorf La Herradura verteilt werden, das durch das Beben vom 13. Januar getroffen wurde. Dort ist die Gemeinschaft seit dem Hurrikan Mitch präsent.
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