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Weihnachten mit den Armen |
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„Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.“ (Lukas 14.12-14)
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Das Weihnachtsessen mit den Armen ist eine Tradition der Gemeinschaft Sant’Egidio seitdem im Jahr 1982 eine kleine Gruppe von Armen zu einem Festessen in der Basilika Santa Maria in Trastevere eingeladen wurden. Warum möchte die Gemeinschaft ausgerechnet an Weihnachten mit den Armen bei einem Festessen vereint sein? Die Gemeinschaft ist eine Familie, die durch das Evangelium versammelt wird. Deshalb feiert die Gemeinschaft an Weihnachten, wenn in der ganzen Welt die Familien festlich zusammen essen, zusammen mit den Armen, die unsere Verwandten und unsere Freunde sind. Wer sind die Freunde, die an diesem Fest teilnehmen? Es handelt sich vor allem um Menschen, die auf der Straße leben: unsere obdachlosen Freunde, Flüchtlinge, die keine Wohnung haben und Straßenkinder. Aber auch Bettler, usw. Ein Fest, das die ganze Welt erfasst Das Fest hat sich im Lauf der Jahre ausgebreitet, als wirke es auf schöne Weise ansteckend. Es hat auch viele Länder des Südens in allen Kontinenten der Welt erreicht. Wo wird das Fest gefeiert? In erster Linie überall dort, wo Orte des Schmerzes sind. In Kirchen, zu Hause, aber auch in Heimen für alte Menschen, für Kinder oder für Menschen mit Behinderung, in Gefängnissen, in Krankenhäusern und sogar auf der Straße. Das Wunder von Weihnachten Weihnachten ist ein wenig ein Wunder: Es ist das Wunder der lächelnden Gesichter vieler Menschen, die von der Mühe des Lebens gezeichnet sind. Und es ist das Wunder der Entdeckung, gebraucht zu werden, für viele, denen es an nichts fehlt, die aber den tiefen Sinn des Festes verloren haben.
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Das Weihnachtsessen
Aus dem Archiv:
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| von Francesca Zuccari |