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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Tobit 7,1-17

Als sie in Ekbatana beim Haus Raguëls angelangt waren, kam ihnen Sara entgegen und hieß sie willkommen. Sie erwiderten ihren Gruß, und Sara führte sie ins Haus.

Da sagte Raguël zu seiner Frau Edna: Wie sieht doch dieser junge Mann meinem Vetter Tobit ähnlich!

Raguël fragte die beiden: Woher seid ihr, liebe Brüder? Sie antworteten: Wir gehören zu den Leuten vom Stamm Naftali, die in Ninive in der Gefangenschaft leben.

Da fragte er sie: Kennt ihr unseren Bruder Tobit? Sie sagten: Wir kennen ihn.

Er fragte weiter: Geht es ihm gut? Sie antworteten: Er lebt und ist gesund. Tobias fügte hinzu: Er ist mein Vater.

Da sprang Raguël auf und umarmte ihn unter Tränen; er segnete ihn und sagte: Du bist der Sohn eines guten und edlen Mannes. Als er dann hörte, daß Tobit das Augenlicht verloren hatte, wurde er traurig und weinte;

auch seine Frau Edna und seine Tochter Sara brachen in Tränen aus. Man nahm die beiden Gäste herzlich auf.

Man schlachtete einen Widder und setzte ihnen ein reiches Mahl vor.

Da bat Tobias den Rafael: Asarja, mein Bruder, bring doch zur Sprache, worüber du unterwegs mit mir geredet hast, damit die Sache zu einem glücklichen Ende kommt.

Rafael teilte Raguël alles mit. Darauf sagte Raguël zu Tobias: Iß und trink, und laß es dir gut gehen! Du hast einen Anspruch darauf, mein Kind zu heiraten. Ich muß dir aber die Wahrheit sagen:

Ich habe meine Tochter schon sieben Männern zur Frau gegeben; doch jeder, der zu ihr ins Brautgemach ging, ist noch in derselben Nacht gestorben. Aber laß es dir jetzt trotzdem gut gehen!

Tobias erwiderte: Ich will nichts essen, ehe ihr sie mir nicht feierlich zur Frau gegeben habt. Da sagte Raguël: Du sollst sie bekommen, sie ist von jetzt an nach Recht und Gesetz deine Frau. Du bist mit ihr verwandt; sie gehört dir. Der barmherzige Gott schenke euch viel Glück.

Und er ließ seine Tochter Sara rufen, nahm sie bei der Hand und gab sie Tobias zur Frau; er sagte: Hier, sie ist dein nach dem Gesetz des Mose. Führ sie zu deinem Vater! Und er segnete sie.

Dann rief er seine Frau Edna herbei, nahm ein Blatt Papier, schrieb den Ehevertrag, und man setzte das Siegel darunter. Darauf begannen sie mit dem Mahl.

Raguël rief seine Frau Edna und sagte zu ihr: Schwester, richte das andere Zimmer her, und führ Sara hinein.

Sie tat, was er sagte, und führte sie hinein. Sara aber begann zu weinen. Ihre Mutter trocknete ihr die Tränen und tröstete sie:

Hab Vertrauen, mein Kind! Nach so viel Leid schenke dir der Herr des Himmels und der Erde endlich Freude. Hab nur Vertrauen, meine Tochter!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Als Tobias und Asarja in Ekbatana ankommen, werden sie von Raguël und Edna mit großer Gastfreundschaft willkommen geheißen. Der Verfasser will offenbar an den Empfang erinnern, den Josef seinen Brüdern mit der Frage bereitete, ob sein Vater noch am Leben sei (Gen 43,27–28). Das Weinen Raguëls bei der Entdeckung, dass Tobias der Sohn ihres Verwandten Tobit ist, rührt an. Tobias ergreift nun die Initiative, um seine Hochzeit in die Wege zu leiten. Bei der Bitte, Sara zur Frau nehmen zu dürfen, nimmt er jedoch die Hilfe von Asarja in Anspruch, als wolle er hiermit betonen, dass jeder von uns einen echten Freund an der Seite braucht, wenn es um die Entscheidungen des Lebens geht. Der Vater Saras, Raguël, verbirgt vor Tobias nicht die Schwierigkeiten, die seine Tochter bislang in Bezug auf die Verheiratung hatte. Er ist jedoch davon überzeugt, dass Sara gemäß dem Gesetz des Mose Tobias zur Frau gegeben werden muss. Dabei lässt er sich instinktiv von seinem Glauben leiten und antwortet: „Der barmherzige Herr schenke euch Glück“. Dieser Satz erinnert an die Antwort des Abraham an seinen Sohn Isaak (vgl. Gen 22,8), als dieser ihn voller Erstaunen fragte, wo das Opfertier sei. Der Ursprung seines Handelns ist keine resignierte Haltung gegenüber dem Schicksal, sondern der Blick des Glaubens. Mit ihm sieht er die Barmherzigkeit und die Kraft des Herrn, der seine Kinder begleitet. Raguël ist ein gläubiger Mann und vertraut trotz seiner schwerwiegenden familiären Probleme darauf, dass Gott auch für diese beiden jungen Menschen sorgen wird, die entschieden hatten, zu heiraten. Hieran wird deutlich, dass gläubige Menschen aktiv Verantwortung übernehmen müssen, da der Herr weder die Resignation der Menschen noch ihre Flucht aus der Verantwortung ausgleicht.
Mit einem Festmahl wird der Abschluss des Ehevertrags gefeiert: Raguël übergibt Tobias seine Tochter und wendet sich an die Brautleute mit einem Satz, mit dem er den göttlichen Segen auf sie herabruft: „Hier, sie ist dein nach dem Gesetz des Mose.“ Raguël unterschreibt den Ehevertrag entsprechend der Vorschriften (vgl. 8,21; 10,10). Die Szene endet mit dem Weinen von Sara über die nahende Abreise, verbunden mit dem Vertrauen zu Gott, der seine Tochter nicht verlassen wird.


01/02/2010
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