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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Tobit 9,1-6

Tobias rief Rafael und sagte zu ihm:

Asarja, mein Bruder, nimm einen Knecht und zwei Kamele, und reise nach Rages in Medien zu Gabaël. Hol mir das Geld, und bring Gabaël zur Hochzeit mit!

Denn Raguël hat mich beschworen, noch nicht wegzugehen.

Mein Vater zählt die Tage, und wenn ich zu lange fortbleibe, wird er sich große Sorgen machen.

Rafael reiste ab, blieb die Nacht über bei Gabaël und legte ihm den Schuldschein vor. Gabaël holte die versiegelten Beutel und gab sie ihm.

Am frühen Morgen brachen sie gemeinsam auf und kamen zur Hochzeit. Und Tobias pries seine Frau.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

In dieser Szene wird die Abholung des Geldes beschrieben, das Tobit bei Gabaël in der Stadt Rages hinterlegt hat. Die Abholung dieses Geldes war der eigentliche Grund für die Reise des Tobias und war mit beträchtlichen Schwierigkeiten verbunden. Nun erfolgt sie schnell und in Aufregung. Divo Barsotti, ein kürzlich verstorbener italienischer Mönch, kommentiert diesen Abschnitt folgendermaßen: „Schon die Kürze des Kapitels ist ein Zeichen dafür, dass – einmal das Ziel der Reise erreicht – der Verlauf der weiteren Geschichte schnell erfolgt und sich zum Ende hin beschleunigt. Das Ziel zu erreichen ist ein langer und schwieriger Weg, doch hat man diesen Punkt einmal erreicht, wird alles andere einfach und leicht. Alles scheint sich nun mit überraschender Leichtigkeit zu erfüllen ... Der Anfang ist schwer und die ersten Schritte auf dem Weg, den der Herr uns leitet, sind voller Anstrengung, doch wenn wir uns im Gehorsam wahrhaft eingesetzt haben, scheint es, als übernehme Gott gänzlich den weiteren Fortgang“. Wichtig ist allerdings die ununterbrochene Anwesenheit des Engels, mit dem Tobias beständig spricht. In ihr wird die ununterbrochene Begleitung Gottes in unserem Leben deutlich. Der Herr hilft ihm, Gabaël zu treffen. Dieser bewahrt noch immer die Summe bei sich auf, die Tobit ihm übergeben hatte (V.5) und stellt hierdurch nicht nur eine selten anzutreffende Ehrlichkeit unter Beweis, sondern auch eine außergewöhnliche Freiheit von der Sklaverei des Geldes.


05/02/2010
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