Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Josef, den Ehemann Mariens, der in Demut das Kind zu sich nahm.


Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Das Buch Kohelet 10,15-20

Die Arbeit erschöpft die Ungebildeten: Keiner hat es verstanden, in die Stadt zu ziehen.

Weh dir, Land, dessen König ein Knabe ist und dessen Fürsten schon früh am Morgen tafeln.

Wohl dir, Land, dessen König von edlem Geschlecht ist und dessen Fürsten zur richtigen Zeit tafeln, beherrscht und nicht wie Zecher.

Ist einer träge, so senkt sich das Gebälk, läßt er die Hände sinken, so dringt der Regen ins Haus.

Man schlemmt und will dabei lachen, der Wein erfreut die Lebenden, das Geld macht alles möglich.

Nicht einmal in Gedanken schimpf auf den König, nicht einmal im Schlafzimmer schimpf auf einen Reichen; denn die Vögel des Himmels können dein Wort verbreiten, alles, was Flügel hat, könnte die Nachricht weitermelden.

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Kohelet geißelt die Dummheit der wirtschaftlich und politisch Verantwortlichen im Lande. Er sagt vor allem, dass der Tor (vielleicht bezieht er sich auf einen egozentrischen und dummen Aristokraten), wenngleich er sich viel Arbeit macht, doch nicht versteht, „in die Stadt zu ziehen“, also zu regieren. Mit einem Weheruf klagt er jene politische Klasse an, die sich wie ein unfähiger und arroganter Jugendlicher benimmt. Hier klingt eine Stelle von Jesaja an: „Ich mache junge Burschen zu ihren Fürsten, Willkür soll über sie herrschen“ (3,4). Dann ruft Kohelet aus: „Wohl dir, Land, dessen König von edlem Geschlecht ist“ (V.17). Ein Mann von edlem Geschlecht, sofern er nicht dumm ist, ist am besten geeignet, das Land zu regieren. Doch alle müssen aufmerksam und wachsam sein, denn „das Haus“ (der Staat) kann durch Nachlässigkeit und Bestechlichkeit der Regierenden zugrunde gehen. Hier geißelt der Autor, wie sie für ihre Vergnügungen Geld verschwenden: „Man schlemmt und will dabei lachen“ (V.19). Auch verdammt er die schlechte Gewohnheit, die bei den Beamten sehr verbreitet ist, von ihrem König schlecht zu reden (V.20). Kohelet warnt, dass dieses Verhalten zumindest unvorsichtig ist: Es gibt immer jemanden, der die Worte, die man gesagt hat, weiter tragen könnte (er gebraucht das damals sehr gebräuchliche Bild der geschwätzigen ­Vögel). Der Autor will die für das Gemeinwesen Verantwortlichen auffordern, im politischen Leben nach Weisheit zu streben und jede Unfähigkeit und Bestechlichkeit abzulehnen. Doch Kohelet vertraut darauf, dass es einer tüchtigeren und weniger bestechlichen Führungsschicht gelingt, das Land glücklich zu machen, indem sie es von der Gewöhnlichkeit, der Unfähigkeit und der Faulheit der bestechlichen Regierenden befreit.


19/03/2010
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri