Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Johannes 6,1-15

Danach ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt.

Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.

Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder.

Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe.

Als Jesus aufblickte und sah, daß so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?

Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wußte, was er tun wollte.

Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll.

Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm:

Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele!

Jesus sagte: Laßt die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer.

Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.

Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt.

Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.

Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.

Da erkannte Jesus, daß sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieser Abschnitt des Evangeliums berichtet vom Wunder der Brotvermehrung. Der Evangelist macht auf die große Menge aufmerksam, die Jesus folgt wegen der „Zeichen“, die er an den Kranken vollbrachte. Sie alle spürten, dass sie es mit einem guten und starken Menschen zu tun hatten, der allen half und alle heilte, die ihre Gesundheit und ihre Hoffnung verloren hatten. Jesus bemerkte seinerseits diesen Durst nach Heil. Als ob er eine barmherzige Haltung betonen wollte, schreibt der Evangelist, dass Jesus „aufblickte“ und die Menge sah, die auf ihn zukam. Er ist nicht wie wir. Denn wir richten unsere Augen im Allgemeinen auf uns selbst und unsere Angelegenheiten. Doch es ist außerordentlich notwendig, die Augen von sich selbst abzuwenden und die Leidenden und Hilfsbedürftigen zu bemerken. Nicht die Jünger bemerken die Not, sondern Jesus und er fragt Philippus, wo man Brot kaufen kann, um all diesen Leuten zu essen zu geben. Der Apostel, dessen Herz ganz anders ist als das Herz Jesu, weiß nichts anderes zu tun, als darauf hinzuweisen, dass es unmöglich ist, für so viele Leute Brot zu finden. Es war eine offensichtliche, aber auch eine sehr resignierte Beobachtung. Andreas, der bei dem Gespräch anwesend, tritt vor und sagt, dass nur noch fünf Gerstenbrote und zwei Fische da sind. Das ist fast nichts. Für die Jünger ist das Thema deswegen beendet. Sie haben noch nicht verstanden, dass für Gott alles möglich ist, was für Menschen unmöglich ist. Auch wir müssten uns oft an diese Worte erinnern, statt vor den Schwierigkeiten einfach still zu resignieren. Jesus jedoch, der sich von der leidenschaftlichen Liebe zu den Menschen leiten lässt, resigniert nicht. Er weist die Jünger an, die Menge setzen zu lassen. Es eröffnet sich die Szene eines großen Mahles, bei dem alle kostenlos gesättigt werden. Der Evangelist spielt beim Ablauf des Geschehens und bei den Worten Jesu auf die Eucharistiefeier an. Die Brote in den barmherzigen Händen Jesu reichen für alle. Im Gegensatz zu den synoptischen Erzählungen lässt der Evangelist hier Jesus alleine handeln. Er nimmt die Brote, vermehrt sie und verteilt sie. Damit wird betont, dass zwischen dem Hirten und den Schafen eine direkte Beziehung besteht. Es genügt, unsere wenigen Brote dem Herrn in die Hände zu legen, damit das Wunder geschieht. Seine Hände behalten nichts für sich zurück. Sie sind es gewohnt, sich zu öffnen und großzügig zu sein und sogar unsere Schwäche auszugleichen. Das Wunder geschieht immer dann, wenn wir den Geiz der Jünger hinter uns lassen und die armseligen Gerstenbrote, die wir haben, wie jener Junge in die Hände des Herrn legen. Das Volk wollte Jesus zum König machen, aber er floh allein auf den Berg. Jesus will das Bedürfnis nach Brot nicht gering achten. Er möchte betonen, dass man sich mit dem ewigen Brot ernähren muss, der Freundschaft mit ihm.


16/04/2010
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri