Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Fronleichnam
Gedenken an den Heiligen Karl Lwanga, der zusammen mit zwölf Gefährten in Uganda den Märtyrertod erlitt (1886). Gedenken an den seligen Johannes XXIII.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 3,11-26

Da er sich Petrus und Johannes anschloß, lief das ganze Volk bei ihnen in der sogenannten Halle Salomos zusammen, außer sich vor Staunen.

Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk: Israeliten, was wundert ihr euch darüber? Was starrt ihr uns an, als hätten wir aus eigener Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, daß dieser gehen kann?

Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr verraten und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen.

Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und die Freilassung eines Mörders gefordert.

Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen.

Und weil er an seinen Namen geglaubt hat, hat dieser Name den Mann hier, den ihr seht und kennt, zu Kräften gebracht; der Glaube, der durch ihn kommt, hat ihm vor euer aller Augen die volle Gesundheit geschenkt.

Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt, ebenso wie eure Führer.

Gott aber hat auf diese Weise erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im voraus verkündigt hat: daß sein Messias leiden werde.

Also kehrt um, und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden

und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen läßt und Jesus sendet als den für euch bestimmten Messias.

Ihn muß freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, die Gott von jeher durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat.

Mose hat gesagt: Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagt.

Jeder, der auf jenen Propheten nicht hört, wird aus dem Volk ausgemerzt werden.

Und auch alle Propheten von Samuel an und alle, die später auftraten, haben diese Tage angekündigt.

Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vätern geschlossen hat, als er zu Abraham sagte: Durch deinen Nachkommen sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.

Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht erweckt und gesandt, damit er euch segnet und jeden von seiner Bosheit abbringt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

An jenem Abend in Emmaus erklang aus dem Mund der beiden Jünger, die in ihrer Traurigkeit von einem fremden Wegbegleiter getröstet worden waren, diese einfache und wunderbare Bitte: „Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend“ (Lk 24,29). Von da an blieb jener Fremde immer bei den Menschen. Er machte sich zum Begleiter auf ihrem Weg durch die Geschichte. Während sich die Jünger jeder Nation auf die verschiedensten Wege der Welt begaben, war er mitten unter ihnen, um sie zu stärken und zu belehren und – warum nicht – auch um sie zurechtzuweisen, Härten und Verständnislosigkeit zu beseitigen und zu lösen. Heute gibt es zahlreiche Häuser, in denen Jünger versammelt sind, und Jesus fährt fort, in jedem von ihnen das Brot in die Hand zu nehmen und es für alle zu brechen. Dieses gebrochene Brot wurde zur Nahrung und Hilfe auf dem Weg der Gläubigen. In diesem Sinne sind die Wurzeln des Fronleichnamsfestes genau in jenen Tagen zu finden, obwohl es von der Kirche zwölf Jahrhunderte nach dem Mahl in Emmaus eingeführt wurde. Dieses Fest ist gewissermaßen zwischen dem Abendmahlssaal in Jerusalem und dem Haus in Emmaus anzusiedeln, wo sich Tod und Auferstehung des Herrn ereigneten.
Die Liturgie dieses Tages erinnert uns mit der Erzählung des Paulus vom Letzten Abendmahl im Korintherbrief an diese so starken und konkreten Worte: „Das ist mein Leib“, „das ist mein Blut“. Es ist wirklich das Geheimnis des Glaubens, wie wir es in der Eucharistiefeier gleich nach der Wandlung sagen. Und es ist ein großes Geheimnis. Damit ist nicht gemeint, dass man es nicht verstehen könnte. Es geht hier weniger um ein Geheimnis, das man intellektuell erfassen könnte, als vielmehr um ein unvorstellbares Zeichen der Liebe des Herrn zu uns. Es ist das Geheimnis einer beständigen und ganz besonderen Gegenwart. Ganz besonders deshalb, da Jesus in der Eucharistie nicht nur tatsächlich gegenwärtig ist – und bereits das ist etwas Großes – sondern er ist als „gebrochenes“ Brot und als „vergossenes“ Blut anwesend. Er ist also nicht auf irgendeine Art anwesend, sondern in seiner Dimension als Freund, der das Leben hingibt für die, die er liebt. In diesem Sinne ist das Fronleichnamsfest (Corpus Domini) das Fest eines Leibes, der seine Wunden zeigen kann, das Fest eines Leibes, aus dessen Seite „Blut und Wasser“ fließen, wie Johannes im vierten Evangelium schreibt.
Gemäß der Tradition dieses Festes, die in manchen Gegenden noch lebendig ist, wird die Eucharistie durch die Straßen der Städte und der Dörfer geführt, die für das Vorüberziehen des Herrn oft mit Blumen geschmückt sind. Es ist richtig, ein Fest zu feiern. Denn wir haben es nötig, dass weiterhin jemand durch unsere Straßen geht, der nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen, bis dahin, dass er sein Leben für uns hingibt. Doch man beachte, dass der Herr nur in der Gestalt eines Fremden kommen kann – so wie bei den Emmausjüngern – als einer, der nicht zu den Unseren gehört, der nicht zu unserem Kreis gehört, der nicht wie wir denkt. Er kommt von außerhalb. Sein Leib ist mitten unter uns anders als unser eigener Leib gegenwärtig: Wir achten auf unseren Körper und sorgen uns um ihn, während hingegen er als „gebrochener“ Leib gegenwärtig ist. Wir trachten danach, uns mit jeglicher Art von Behandlungen und Mitteln zu schützen, während er unter uns wandelt und sein Blut vergießt. Die Eucharistie ist ein fortwährender Protest – und in diesem Sinne ist sie „fremd“ – gegen unsere Lebensweise, gegen unsere so eifrige Sorge für unser Wohlergehen, gegen unsere Art, uns Mühe zu ersparen, und gegen unsere Flucht vor jeder schwerwiegenden Verantwortung. Jeder von uns versucht, sparsam zu sein, wenn es darum geht, seine Kräfte für die anderen auszugeben. Der Herr zeigt uns in der Eucharistie eine entgegengesetzte Auffassung: Die Fronleichnamsprozession möge also kommen! Sie möge unsere Straßen durchqueren. Nicht nur als äußerlicher Beitrag zu einem Fest, sondern vielmehr, damit sie auch unsere Herzen durchqueren und sie dem Herzen Jesu ähnlicher machen möge. Das Schicksal des Wortes des Herrn, das „schärfer als jedes zweischneidige Schwert“ (Heb 4,12) ist, ist das gleiche wie das seines Leibes. Der Leib ist uns gegeben, damit wir uns in ihm verwandeln. Das ist es, was Paulus sagt: Er hat sich zur Speise für die Menschen gemacht, damit wir alle in einen einzigen Leib verwandelt werden – den Leib Christi – und damit wir die gleichen Gefühle wie Christus haben.
Wir müssen noch eine weitere Überlegung anstellen, die mit dem Evangelium der Brotvermehrung in Zusammenhang steht. Durch unsere Straßen führen jeden Tag Fronleichnamsprozessionen, auch wenn deren Wegstrecke nicht geschmückt ist und keine Blumen geworfen werden; vielmehr zeigen sich manche gleichgültig oder äußern sich sogar beleidigend. Es handelt sich um die Prozession der Armen, um die bei uns zu Hause, oder um die, die aus der Ferne kommen und um die so vielen, die fern von uns sind. Sie alle sind „der Leib Christi“ und sie durchqueren weiterhin die Straßen unserer Städte und der Welt, ohne dass sich jemand um sie kümmern würde. Die folgende Ermahnung des Heiligen Johannes Chrysostomus scheint mir wichtig: „Wenn ihr den Leib Christi verehren wollt, verachtet ihn nicht, wenn er nackt ist. Verehrt nicht den eucharistischen Christus mit seidenen Paramenten, während ihr außerhalb des Gotteshauses jenen anderen Christus vernachlässigt, der von Kälte und Nacktheit geplagt ist“. Beide sind der wahre Leib Christi. Und Christus ist nicht geteilt, es sei denn, dass wir ihn teilen.


03/06/2010
Gedenken an die Kirche


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri