Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Apostelgeschichte 5,34-42

Da erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliël, ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer; er ließ die Apostel für kurze Zeit hinausführen.

Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut, was ihr mit diesen Leuten tun wollt.

Vor einiger Zeit nämlich trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas Besonderes. Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an. Aber er wurde getötet, und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben.

Nach ihm trat in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf; er brachte viel Volk hinter sich und verleitete es zum Aufruhr. Auch er kam um, und alle seine Anhänger wurden zerstreut.

Darum rate ich euch jetzt: Laßt von diesen Männern ab, und gebt sie frei; denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden;

stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen. Sie stimmten ihm zu,

riefen die Apostel herein und ließen sie auspeitschen; dann verboten sie ihnen, im Namen Jesu zu predigen, und ließen sie frei.

Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, daß sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden.

Und Tag für Tag lehrten sie unermüdlich im Tempel und in den Häusern und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Gamaliel, ein Pharisäer, der von allen geschätzt wurde, hatte bemerkt, welche Ungerechtigkeit gegen die Apostel verübt wurde. Mitten im Hohen Rat stand er auf, um sie zu verteidigen. Seine Rede war klug und voll menschlicher und religiöser Weisheit. Gott lenkt die Geschichte und es ist nicht ratsam, sich gegen ihn zu stellen. Gamaliels Handeln war nicht List oder Berechnung und auch nicht von Eifersucht bestimmt. Er ließ sich vielmehr von einer religiösen Sicht auf die Dinge leiten, um in dieser Angelegenheit das Wort zu ergreifen. Weise erwähnt er das Schicksal von Menschen, die sich für „etwas Besonderes“ hielten, doch von der Geschichte hinweggefegt wurden. Er spricht von einem gewissen Theudas und einem Judas, die beide umkamen und deren Anhänger zerstreut worden sind. Er ruft den Hohen Rat auf, sich gegenüber dieser neuen, in der Stadt auftretenden Gruppe weise zu verhalten: „Wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden; stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen.“ Der Hohe Rat nahm den Rat Gamaliels an und ließ die Apostel gehen. Vorher jedoch ließ er sie auspeitschen und verbot ihnen, von Jesus zu sprechen. So war auch Pilatus mit Jesus verfahren: „Daher will ich ihn nur auspeitschen lassen und dann werde ich ihn freilassen“ (Lk 23,16). Aber wie konnten sie schweigen und das Evangelium für sich behalten? Der Verfasser der Apostelgeschichte bemerkt zum Schluss des ersten Teils der Erzählung, dass sie nicht nur im Tempel von Jesus sprachen, sondern auch in den Häusern. Sie handelten so, weil sie sahen, dass die Menschen in ihren Nöten das Wort freudig aufnahmen. Das Evangelium macht glücklich, es gibt jedem Trost und Hoffnung, der dessen bedarf und danach sucht.


10/06/2010
Gedenken an die Kirche


Veranstaltungen der woche
NOV
27
Sonntag 27 November
Liturgie des Sonntags
NOV
28
Montag 28 November
Gedenken an die Armen
NOV
29
Dienstag 29 November
Gedenken an die Mutter des Herrn
NOV
30
Mittwoch 30 November
Gedenken an die Apostel
DEZ
1
Donnerstag 1 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
2
Freitag 2 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
3
Samstag 3 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags