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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Offenbarung des Johannes 5,6-14

Und ich sah: Zwischen dem Thron und den vier Lebewesen und mitten unter den Ältesten stand ein Lamm; es sah aus wie geschlachtet und hatte sieben Hörner und sieben Augen; die Augen sind die sieben Geister Gottes, die über die ganze Erde ausgesandt sind.

Das Lamm trat heran und empfing das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.

Als es das Buch empfangen hatte, fielen die vier Lebewesen und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder; alle trugen Harfen und goldene Schalen voll von Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen.

Und sie sangen ein neues Lied: Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du wurdest geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erworben aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Nationen und Völkern,

und du hast sie für unsern Gott zu Königen und Priestern gemacht; und sie werden auf der Erde herrschen.

Ich sah, und ich hörte die Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die Lebewesen und die Ältesten; die Zahl der Engel war zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend.

Sie riefen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Herrlichkeit und Lob.

Und alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und auf dem Meer, alles, was in der Welt ist, hörte ich sprechen: Ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebühren Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit.

Und die vier Lebewesen sprachen: Amen. Und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten an.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Johannes sieht das Lamm, das an den Thron herantrat. Viele Jahre waren vergangen, seit er die Worte des Täufers zu den Menschen am Ufer des Jordan über Jesus vernommen hatte: „Seht, das Lamm Gottes!“ (Joh 1,29). Jesus ist weiterhin das Lamm, das die Sünden der Welt auf sich nimmt. Immerhin 29-mal stellt Johannes ihn in seiner Apokalypse als Lamm vor. Ein Autor aus dem Mittelalter kommentiert dies so: „Der Messias, ein Löwe, um zu siegen, hat sich zum Lamm gemacht, um zu leiden.“ Jesus sieht aus „wie geschlachtet“, er trägt immer noch die Wundmale des Kreuzes an seinem Leib. Es sind die Wunden der Liebe zu uns. Die Liebe verletzt immer und wird verletzt. Das Lamm trägt sieben Hörner als Zeichen der Allmacht. Es hat sieben Augen als Zeichen der vorhersehenden Allwissenheit. Das Buch der Offenbarung sieht darin die sieben Geistesgaben, die Fülle der Gaben des göttlichen Geistes. Das Opferlamm ist das Einzige, das die Buchrolle öffnen kann und den letzten Sinn der Geschichte offenbaren kann. Es nimmt das Buch und öffnet die Siegel. Diese Vision spiegelt die Verkündigung des Evangeliums in der Heiligen Liturgie wider. Und tatsächlich, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen, ist nichts anderes als das Wort Gottes zu verkünden und mit Vollmacht in der Versammlung der Gläubigen zu lehren. Jesus ist auch noch heute der Meister, der einzige Meister seines Volkes. Im Brief an die Hebräer heißt es: „Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn“ (Heb 1,1–2). Vor dem Lamm stehen die himmlischen Heerscharen, wir könnten sagen die gesamte Geschichte: „Und alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und auf dem Meer, alles, was auf der Welt ist, hörte ich sprechen: Ihm, der auf dem Thron sitzt und dem Lamm gebühren Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit“ Offb 5,13). Es ist eine wahre kosmische Liturgie, die Christus das Lob singt, weil er mit seinem Blut die ganze Menschheit vor der Macht des Bösen gerettet hat. Jesus ist der einzige und universale Retter.


15/10/2010
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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