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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 6,7-13

Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben,

und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel,

kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.

Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlaßt.

Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.

Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf.

Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium beschreibt die erste vorösterliche Aussendung der Zwölf. Jesus ruft sie und sendet sie, jeweils zwei zusammen, in die benachbarten Dörfer. Der Evangelist gibt hier gleichsam die erste Unterweisung Jesu über die Mission wieder, darüber, wie das Evangelium den Menschen zu verkünden ist. Der Herr ermahnt die Zwölf, nämlich alle Apostel, nicht für sich zu leben und nicht in den eigenen Grenzen verschlossen zu bleiben, sondern überallhin zu gehen, wo die Menschen leben, um ihnen das Evangelium zu verkünden und ihre Krankheiten zu heilen. Diese Unterweisung besitzt auch heute Gültigkeit. Diese Mission hat keine Grenzen und fordert die Jünger auf, immer weiter zu gehen bis zur Grenze der Herzen und in die weiteste Ferne. Wir befinden uns noch am Beginn des neuen Jahrtausends; die ersten zehn Jahre sind schon vergangen. Doch wir werden uns bewusst, wie schwierig und hart das Leben noch ist und wie stark das Böse noch ist, das das Leben vor allem der Schwächsten niederdrückt. Die Distanz zwischen den Wohlhabenden, die nicht viele sind, und denen, die allmählich ärmer werden, und das sind immer mehr Menschen, scheint sogar zu wachsen. So besteht gleichsam eine neue Dringlichkeit, dass die Jünger Jesu, alle Kirchen und alle Christen von Neuem auf diesen Abschnitt des Evangeliums hören und ihn von Neuem leben. Leider scheint der missionarische Eifer eher abzunehmen als zu wachsen. Er wurde geringer, wenn wir auf die Zahl derer schauen, die in Missionsländer gehen, doch er wurde auch schwächer in den bereits christlichen Ländern, die sich von einer materialistischen und individualistischen Sicht des Lebens haben einnehmen lassen. Es ist dringlich, das Evangelium auf neue Weise in den Ländern alter christlicher Tradition zu verkünden und es mit größerem Mut dorthin zu bringen, wo es noch nicht verkündet wurde. Die einzige Stärke der Christen ist der Herr, das einzige Gepäck für den Weg ist das Evangelium, das einzige Gewand ist die Barmherzigkeit und der einzige Stab als Stütze ist die Liebe. Der Kirchenvater Gregor der Große erklärt voll Weisheit die gemeinsame Aussendung zu zweit mit der gegenseitigen Liebe als erstes Zeugnis. Jesus ruft die Seinen auf, bei denen zu bleiben, die sie aufnehmen. Groß ist jedoch die Verantwortung derer, die die Liebe des Herrn ablehnen, die ihnen angeboten wird.


03/02/2011
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