Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 5,38-42

Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.

Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.

Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann laß ihm auch den Mantel.

Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm.

Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Am Montag nach Pfingsten beginnt wieder die „Zeit im Jahreskreis“, die in der Januarwoche nach der Taufe Jesu begonnen hat und bis zum Beginn der Fastenzeit führte. Es ist hier keine beliebige und auch keine banale Zeit gemeint, sondern die Zeit, in der keine besonderen Feste des Herrn gefeiert werden. Während dieser Zeit sind wir eingeladen, den Reichtum des Geheimnisses Christi zu leben und zu bezeugen, das wir während des Jahres gefeiert haben. Es ist also eine Zeit, in der es gilt, nach dem Geist zu leben. Deshalb nannte man diese Zeit früher auch „Zeit nach Pfingsten“. Der Geist ist die Liebe, die in unsere Herzen ausgegossen ist. Die Stelle im Matthäusevangelium erinnert uns daran. Darin wird von einem Abschnitt aus der Bergpredigt berichtet, in dem Jesus das Thema der Gerechtigkeit Gottes aufgreift. Bei der Reihe der Gegenüberstellungen bezieht sich Jesus auf den Abschnitt des Alten Testamentes, der das Jus talionis (Gesetz der Vergeltung) enthält, und stellt es der Liebe gegenüber. Das Ziel dieses Talionsgesetzes ist es, die Rache in geregelte Bahnen zu lenken, damit sie nicht ausufert und unerbittlich wird. Jeder Übergriff sollte vermieden werden. Jesus geht jedoch wesentlich mehr in die Tiefe: Er will die Rachegelüste an ihrer Wurzel beseitigen und so die unaufhaltsame Spirale der Gewalt auflösen. Denn das Böse behält seine ganze Macht, auch wenn es in geregelte Bahnen gelenkt wird, so wie es das Talionsgesetz beabsichtigte. Die einzige Weise es zu besiegen besteht darin, es radikal an seinen Wurzeln zu bekämpfen. Es mit seinen Wurzeln auszureißen, ist auch der Weg, der von Jesus vorgeschlagen wird. Es ist der einzig wirksame Weg und er besteht aus einer Liebe im Übermaß. Das Böse besiegt man nicht, indem man selbst Böses tut, auch wenn es in geregelten Bahnen verläuft. Man kann es nur besiegen, indem man großzügig Gutes tut. Jesus kehrt die vorherrschende Mentalität um, die auch heute noch gilt, und fordert vom Jünger nicht nur, auf seine Rachegefühle zu verzichten, sondern sogar dem die andere Wange hinzuhalten, der schon einmal zugeschlagen hat. Offensichtlich will Jesus kein neues Gebot vorschlagen, das manche gerne das „Gebot der anderen Wange“ nennen würden, umso mit diesen Worten zu spielen. Erst recht will Jesus keine masochistische Haltung fördern oder dazu verleiten, dem Bösen gegenüber nachgiebig zu sein. Man kann Jesus gewiss nicht unterstellen, dass er nicht dem Bösen widersprochen hätte und sich ihm nicht kraftvoll und wirksam entgegengestellt hätte. Jesus befindet sich immer im Kampf gegen die Sünde, gegen Ungerechtigkeit, Krankheit und sogar gegen den Tod, der extremsten Erscheinungsform des Bösen. Er ist gekommen, um den Menschen eine neue Art des Lebens zu bringen, das ganz auf der Liebe beruht. Die Liebe macht das Herz neu und ermöglicht ein Leben in Freiheit. Wer liebt, bietet auch seinen Mantel an, wenn er darum gebeten wird, und er ist bereit, die doppelte Anzahl an Kilometern zu gehen, wenn man ihn um Begleitung bittet. Er wendet sich auch nicht ab, wenn jemand nach Hilfe sucht. Mit der Liebe wird die Ungerechtigkeit schon an der Wurzel besiegt und es tut sich ein Weg für ein Leben in Würde auf.


13/06/2011
Gedenken an die Armen


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri