Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 9,32-38

Als sie gegangen waren, brachte man zu Jesus einen Stummen, der von einem Dämon besessen war.

Er trieb den Dämon aus, und der Stumme konnte reden. Alle Leute staunten und sagten: So etwas ist in Israel noch nie geschehen.

Die Pharisäer aber sagten: Mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.

Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.

Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.

Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.

Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Noch ein Wunder wird berichtet, wie wir es so oft in den Evangelien lesen. Um die Wunder zu verstehen, bedarf es einer kurzen Vorbemerkung: Sie bestätigen nicht nur die göttliche Kraft Jesu. Sie sind das Zeichen, dass sich das Leben verändern kann, dass es möglich ist, geheilt zu werden, dass es möglich ist, ein anderes Herz zu haben. Darum heißt es in den Evangelien, dass Jesus predigte und heilte. Dieser Auftrag ist auch den Jüngern von damals und zu allen Zeiten bis heute aufgegeben.
Die Kirche ist durch Jesus gesandt, das Evangelium zu predigen und die Menschen von jeder Krankheit zu heilen. Wir müssen uns von Neuem fragen, was die Aufgabe bedeutet, die Jesus auch uns übertragen hat, indem er uns eine Macht, eine wirksame Kraft, gegeben hat, die Herzen durch die Predigt des Evangeliums zu berühren und Wunder der Heilung zu vollbringen. Wir wissen alle gut, wie zahlreich auch heute die bösen und verdorbenen Geister sind, die das Herz und den Geist vieler unterwerfen. Das Evangelium zeigt uns einen Stummen, der von einem Dämon besessen war, einen Kranken, der nicht mehr sprechen konnte. Jesus gibt ihm das Wort wieder. Er ist wirklich der Barmherzige, der Einzige, der es versteht, sich von den Schwachen dieser Welt betreffen zu lassen, der die Probleme anderer über die seinen stellt. Heute sind unsere Städte voll von stummen Männern und Frauen, weil sie nicht wissen, mit wem sie sprechen sollen; sie haben niemanden, an den sie sich wenden können mit ihren Fragen, ihren Ängsten, ihren Rechten. Es genügt, an viele alte Menschen zu denken, die immer mehr alleine leben, je älter sie werden. Stumm und taub sind wir auch, wenn wir niemanden haben, der uns Fragen stellt, einen, der uns das Wort wiedergeben kann, wie es Jesus tat mit jenem Mann. Wir haben es nötig, auf das Evangelium zu hören, um wieder sprechen zu können. Sehr oft sind wir tatsächlich stumm, weil wir voll von leeren Worten sind. Wer immer aber sein Herz hat berühren lassen vom Evangelium, hat auch wieder begonnen, zu sprechen, zu beten, zu ermahnen, zu vergeben und auch andere zurechtzuweisen. Auch wir können zusammen mit der Menge bei Jesus unser Erstaunen ausdrücken: „So etwas ist in Israel noch nie geschehen.“ Natürlich fehlen die Gegner nicht, die Pharisäer von heute, die versuchen, das Evangelium, die Gläubigen und ihr Werk der Barmherzigkeit in Misskredit zu bringen. Aber Jesus setzt seine Mission fort und wir sind eingeladen, mit ihm zusammen unterwegs zu sein auf den Strassen und Plätzen unserer Städte.
Wenn wir seine Barmherzigkeit im Herzen haben, sind wir fähig, Wunder der Barmherzigkeit zu vollbringen. Das Mitleid Jesu öffnet uns die Augen und erlaubt uns, vor allem die Armen und die Schwachen zu sehen und sich ihnen zuzuwenden. Leider sind es wenige, sehr wenige, die sich mit Mitleid den Menschenmengen dieser Welt nähern, die „müde und erschöpft waren, wie Schafe, die keinen Hirten haben.“ Jesus sagt weiter: „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.“ Es ist nötig, den Vater zu bitten, dass er Arbeiter der Barmherzigkeit senden möge. Dann werden wir entdecken, dass der Herr auch uns einlädt, Arbeiter für alle die zu werden, die Opfer der Gewalt, der Einsamkeit, der Traurigkeit, des Krieges und der Armut sind.


05/07/2011
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
NOV
27
Sonntag 27 November
Liturgie des Sonntags
NOV
28
Montag 28 November
Gedenken an die Armen
NOV
29
Dienstag 29 November
Gedenken an die Mutter des Herrn
NOV
30
Mittwoch 30 November
Gedenken an die Apostel
DEZ
1
Donnerstag 1 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
2
Freitag 2 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
3
Samstag 3 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags