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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Sergius von Radonez, den Gründer des Klosters der Heiligen Dreifaltigkeit in der Nähe von Moskau. Gedenken an den evangelischen Pastor Paul Schneider, der am 18. Juli 1939 im Konzentrationslager Buchenwald starb.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 13,28-42

Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?

Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.

Laßt beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.

Er erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.

Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so daß die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.

Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.

Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen.

Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.

Dann verließ er die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.

Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;

der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen;

der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.

Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein:

Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben,

und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wie oft erbitten auch wir wie damals die Schriftgelehrten und Pharisäer ein Zeichen, das uns beruhigt und überzeugt. Dies scheint eine schöne Bitte zu sein, die dennoch sehr zweideutig ist. Wir glauben nicht, dass das Zeugnis Jesu für das, was er getan und gesagt hat, genügt. Wir suchen nach Zusicherungen, um uns der Mühe zu entledigen, selbst zu wählen und zu entscheiden. Doch welches Zeichen ist größer als das des Evangeliums? Jesus selbst kann kein anderes Zeichen als das des Jona oder als das des Geheimnisses seines Todes und seiner Auferstehung geben. So wie Jona nämlich drei Tage im Bauch des Fisches festgehalten und dann ausgeschieden und nach Ninive gesandt wurde, um dort zu predigen, so wird auch der Menschensohn drei Tage im Innern der Erde sein und dann vom Vater auferweckt werden, um der Retter aller zu sein. Jesus ist das den Menschen von Gott gegebene Zeichen, das ein unendlich größeres Zeichen ist als das Zeichen, das Jona für Ninive war. Dennoch fällt es uns schwer, an Jesus zu glauben, uns zu ihm zu bekehren, uns seinem Wort anzuvertrauen. Sogar die Königin von Saba, fährt Jesus fort, unternahm eine lange Reise, um die Weisheit Salomos zu hören. Wir haben Mühe, das Evangelium auch nur aufzuschlagen und es zu lesen. Heute bedarf es keiner außergewöhnlichen, staunenerregenden, geheimen Zeichen, sondern einer kraftvollen und klar verständlichen Verkündigung des Evangeliums und zugleich eines deutlichen Zeichens der Barmherzigkeit vor allem den Schwächsten gegenüber. Zeichen dieser Art hat Jesus selbst in die Tat umgesetzt und den Jüngern zu jeder Zeit anvertraut, sie zu wirken. Diese Stelle des Evangeliums befragt jeden Jünger und jede christliche Gemeinde, ob sie wahrhaft ein Zeichen der Liebe und der Barmherzigkeit sind. Jesus vertraut diese Aufgabe seiner Kirche immer wieder an, damit sie Licht und Salz der Welt sei.


18/07/2011
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