Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 13,10-17

Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?

Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben.

Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluß haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen.

An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.

Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.

Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören.

Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus sprach oft in Gleichnissen mit den Leuten, doch seine Jünger verstanden nicht, warum er sich gerade in dieser Weise an die Menge wandte. War er nicht gekommen, um deutlich zu sprechen, um die Wahrheit in offensichtlicher Weise zu verkünden? Warum gebrauchte er also dann eine so indirekte Sprache? Die Frage der Jünger lässt das Misstrauen derer durchscheinen, die vorgeben, mehr zu wissen, wie es sich oft bei denen findet, die Jesus nachfolgen. Es ist eine Versuchung, die oft auch uns in den Sinn kommt, wenn wir der Weisheit des Evangeliums unsere natürliche Art zu denken entgegenstellen. Wenn er mit den Leuten in Gleichnissen redet – so erklärt Jesus – dann nicht, um das Geheimnis des Himmelreiches zu verbergen, sondern um es verständlicher zu machen. Die Jünger haben das Privileg, jeden Tag bei ihm zu sein und können somit unmittelbar von ihm Erklärungen und Zurechtweisungen erhalten. Anders ist es mit den Menschen, die nur dann und wann zuhören. Das Geheimnis muss sorgfältig und schrittweise erklärt werden. Mit pastoraler Weisheit rät Jesus zu Behutsamkeit und Klugheit. Man darf die Wahrheit nicht herausschreien, ohne darüber nachzudenken, ob sie überhaupt verstanden wird. Dies ist eine Frage der Liebe zur Wahrheit, aber auch der Liebe zu den Menschen. Denn es soll eine Beziehung entstehen zwischen dem, was mitzuteilen ist und der Person, an die man sich wendet. In seiner echten Liebe zur Wahrheit und zu den Menschen verkündet Jesus das Geheimnis der Liebe des Vaters, indem er Gleichnisse gebraucht, also lehrreiche und gut verständliche Bilder, um die Wahrheiten des Reiches dem Herzen und dem Verstand seines Zuhörers näherzubringen, damit dieser sie leicht behalten kann. Jesus zitiert Jesaja, um zu verdeutlichen, dass er sich in einer entsprechenden Situation befindet. Durch die Sprache der Gleichnisse will Jesus den Zuhörern helfen, die Mauer der Vorurteile zu überwinden, die Herz und Verstand daran hinderte, dieses so neue Evangelium aufzunehmen. Den Jüngern dagegen ist wegen ihrer unmittelbaren und täglichen Begegnung mit Jesus ein direkteres Verständnis geschenkt. Doch leider vergessen wir Jünger der letzten Stunde allzu oft den Reichtum der Gabe, die wir erhalten, und lassen die Härte des Herzens Oberhand über die Dankbarkeit der Liebe gewinnen. Jesus aber sagt uns: „Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören“ (V.16). Diese Seligkeit sollen wir in uns zum Leben erwecken, um den Reichtum kosten zu können, der uns dargeboten wird. Visionen zu haben, während die Welt mit Mühe danach sucht, ist ein Grund zur Dankbarkeit gegenüber dem Herrn und seiner Kirche.


21/07/2011
Gedenken an die Kirche


Veranstaltungen der woche
FEB
19
Sonntag 19 Februar
Liturgie des Sonntags
FEB
20
Montag 20 Februar
Gebet für den Frieden
FEB
21
Dienstag 21 Februar
Gedenken an die Mutter des Herrn
FEB
22
Mittwoch 22 Februar
Gedenken an die Apostel
FEB
23
Donnerstag 23 Februar
Gedenken an die Kirche
FEB
24
Freitag 24 Februar
Gedenken an die Apostel
FEB
25
Samstag 25 Februar
Vorabend des Sonntags
FEB
26
Sonntag 26 Februar
Liturgie des Sonntags