Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den Apostel Jakobus, den Sohn des Zebedäus. Er war der Erste der Zwölf, der das Martyrium erlitt. Seine sterblichen Überreste werden in Santiago de Compostela verehrt.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn wir mit ihm sterben,
werden wir mit ihm leben,
wenn wir mit ihm ausharren,
werden wir mit ihm herrschen.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 20,20-28

Damals kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.

Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, daß meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen.

Jesus erwiderte: Ihr wißt nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es.

Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat.

Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder.

Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wißt, daß die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen mißbrauchen.

Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,

und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn wir mit ihm sterben,
werden wir mit ihm leben,
wenn wir mit ihm ausharren,
werden wir mit ihm herrschen.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Als Jesus am See von Galiläa den Jakobus sah, rief er ihm zu, ihm zusammen mit seinem Bruder Johannes zu folgen. Jakobus, genannt der Ältere, um ihn von dem anderen Jakobus zu unterscheiden, hörte den Ruf Jesu, ihm zu folgen. Und so begann er seinen Weg als Jünger Jesu. Wie alle anderen verstand er nicht immer den Plan der Liebe des Herrn für sein Leben, und auch er wie die anderen erlag der Versuchung, für sich eine Stellung und eine Rolle zu erbitten. Jünger zu sein verlangt aber vor allem, auf den Meister zu hören und nicht nach einer Stellung zu suchen. Leider fällt man leicht in Versuchung, selbst Meister zu sein. Manchmal geschieht dies auch auf heimtückische Weise, wenn wir versuchen, wie es für gewöhnlich heißt, uns selbst zu verwirklichen. Vom Jünger wird nicht verlangt, sich selbst zu verwirklichen und seine Ideen zu vertreten. Der Jünger hört zunächst auf den Meister, um ihm ähnlich zu werden und von ihm den Auftrag zu erhalten, den er erfüllen soll. Jünger zu sein verlangt, dem Herrn gegenüber aufmerksam zu sein und ständig auf das Wort Gottes zu hören. In diesem Sinne ist man nicht ein für alle Mal Jünger. Jeden Tag hat man sich zu entscheiden, auf das Wort Gottes zu hören und es zu befolgen. Die von Matthäus geschilderte Begebenheit zeigt die Schwierigkeit, der jeder von uns begegnet, auch wenn wir dem Herrn folgen. Die Bitte der Mutter der beiden Söhne, dass sie rechts und links neben Jesus sitzen dürfen, war nicht absichtslos. Die eifersüchtige Reaktion der anderen lässt nicht auf sich warten. Geduldig weist Jesus sie zurecht und spricht zu ihnen allen. Jakobus aber, der vielleicht die Antwort Jesu nicht ganz und gar verstanden hat, folgt ihm weiter nach und hört ihm zu. Er lässt auch die Zurechtweisung des Meisters zu, als er voll Eifer Feuer vom Himmel senden will, um die Samariter zu vernichten, die Jesus nicht aufnehmen wollten. Die Begegnung mit dem auferstandenen Jesus und die Aufnahme des Heiligen Geistes in seinem Herzen machten Jakobus zum Zeugen des Evangeliums, sogar zum Blutzeugen. Nach der Apostelgeschichte (12,1) war er der erste Apostel, der das Martyrium erlitt. An diesem Tag trank Jakobus denselben Kelch, den Jesus getrunken hatte. Sein Leben war so wie das seines Meisters geworden, hingegeben für die anderen. Darum hatte sein Herr ihn gebeten. Und gehorsam bis zum Tod erfüllte Jakobus den Auftrag, den Jesus ihm anvertraut hatte.


25/07/2011
Gedenken an die Apostel


Veranstaltungen der woche
FEB
26
Sonntag 26 Februar
Liturgie des Sonntags
FEB
27
Montag 27 Februar
Gedenken an die Armen
FEB
28
Dienstag 28 Februar
Gedenken an die Mutter des Herrn
M&A
1
Mittwoch 1 März
Aschermittwoch
M&A
2
Donnerstag 2 März
Gedenken an die Kirche
M&A
3
Freitag 3 März
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
M&A
4
Samstag 4 März
Vorabend des Sonntags
M&A
5
Sonntag 5 März
Liturgie des Sonntags