Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 1,26-38

Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret

zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.

Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.

Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.

Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.

Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.

Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.

Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?

Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.

Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.

Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der liturgische Kalender erinnert heute an die selige Jungfrau und Königin Maria. Das Fest ist sehr jung. Es wurde von Pius XII. im Jahr 1955 eingeführt und auf das Ende des Monats August gelegt, gleichsam um das Geheimnis der in den Himmel aufgefahrenen Maria zu vollenden. Dieses Dogma öffnet die Augen für die Zukunft der Menschheit und unsere Zukunft als Gläubige. Maria, die Erste der Gläubigen, ist die Erste, die in den Himmel gelangt. Nach ihr werden auch wir im heiligen Jerusalem vom Herrn umarmt werden. Das Zweite Vatikanische Konzil sagt dazu: „Schließlich wurde die unbefleckte Jungfrau, von jedem Makel der Erbsünde unversehrt bewahrt, nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen und als Königin des Alls vom Herrn erhöht, um vollkommener ihrem Sohn gleichgestaltet zu sein, dem Herrn der Herren und dem Sieger über Sünde und Tod“. Dies ist ein wahrhaft großes Geheimnis, da es uns nicht nur die Zukunft aufschließt, zu der wir alle aufgebrochen sind, sondern auch eine Mutter schenkt, die weiterhin als Zeichen der grenzenlosen Barmherzigkeit Gottes vor unseren Augen aufleuchtet. Das Evangelium vom Besuch Marias bei Elisabet zeigt die unmittelbare Bereitschaft, mit der Maria auf den Herrn antwortete und die Barmherzigkeit übte, die sie als Erste erfahren hatte. Lukas schreibt, dass Maria, sobald sie über den Engel von der Schwangerschaft Elisabets gehört hatte, sofort zu ihr läuft, um ihr in diesem besonders schwierigen Moment zu helfen. Wir könnten auch sagen, dass diese erste Geste zeigt, was das christliche „Königtum“ besagt: sich in den Dienst der Bedürftigen zu stellen. Ja, für die Christen bedeutet, König zu sein, das eigene Leben für die anderen herzugeben. Das tut Maria, nachdem sie die Verkündigung des Engels empfangen hatte, dass sie die Mutter des Messias sei. Jesus bestätigt und lebt im Übrigen selbst ein solches Königtum. Das ist der Sinn seiner bekannten Worte: „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Mt 20,38). Am Ende des Letzten Abendmahls, nachdem er seinen Jüngern die Füße gewaschen hatte, sagt er zu ihnen: „Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe“ (Joh 13,15). Maria war die Erste, die den Weg des Königtums der Liebe ging. Wenn der Evangelist schreibt, dass sie „eilte“, steht dies für die Dringlichkeit der Liebe. Das Evangelium drängt stets zur Eile, es treibt dazu an, die eigenen Gewohnheiten und eigenen Gedanken zurückzulassen. Es lässt uns aufstehen und bringt uns zu denen, die leiden und bedürftig sind, wie Elisabet, die im hohen Alter eine schwierige Schwangerschaft zu bewältigen hatte. Sobald diese Maria sieht, freut sie sich aus innerstem Herzen. So freuen sich die Schwachen und Armen, wenn sie spüren, dass sie von den Dienerinnen und Dienern des Herrn, von denen, die an die Erfüllung der Worte des Herrn geglaubt haben, besucht werden. Das Wort des Herrn schafft einen neuen Bund, einen ungewöhnlichen Bund, nämlich zwischen den Jüngern des Evangeliums und den Armen.


22/08/2011
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri