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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 11,5-13

Dann sagte er zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote;

denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!,

wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Laß mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben?

Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht.

Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.

Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.

Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet,

oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet?

Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Im gestrigen Evangelium hat Jesus uns das Gebet des Vaterunsers geschenkt. Es ist ein kostbarer Schatz, der zum täglichen Begleiter unseres Gebetes geworden ist. Doch Jesus kennt die Zweifel der Jünger an der Wirksamkeit des Gebetes. Diese möchte er sofort ausräumen, weil das Gebet so wichtig für die Gläubigen ist. Daher erzählt er zwei Gleichnisse. Das erste Gleichnis spricht von einem aufdringlichen Freund und ist gleichsam ein Kommentar zur vierten Bitte des Vater­unsers, „gib uns täglich das Brot, das wir brauchen“. Damit scheint Jesus die Jünger aufzufordern, beim Beten gegenüber dem Vater auch aufdringlich zu sein. Wir sollen ausdauernd und inständig bitten: „Bittet, dann wird euch gegeben“, sagt er zu den Jüngern, wie es im Gleichnis heißt. Das inständige Gebet scheint nach den Worten Jesu Gott zu zwingen, wie der Freund im Evangelium aufzustehen und unsere Bitte zu erhören. Im zweiten Gleichnis sagt Jesus, dass Gott nicht nur antwortet, sondern seinen Kindern immer Gutes gibt. Er erhört die Menschen immer, wenn sie sich vertrauensvoll an ihn wenden. Das Gebet eines Kindes, das sich vollkommen dem Vater anvertraut, hat wirklich eine unglaubliche Kraft und kann bewirken, dass Gott sich uns zuneigt. In der gesamten Tradition der Kirche gehört daher das inständige Gebet zu ihren unverzichtbaren Grundpfeilern. Auch durch die entfremdenden Rhythmen des heutigen Lebens tun wir uns leider schwer mit dem Beten und sind besonders beim gemeinsamen Gebet oft nicht ausdauernd. Nicht selten ist unser Vertrauen wirklich begrenzt. Lassen wir unser Herz von diesem Evangelium berühren, dann werden wir die Kraft und die Wirksamkeit des Gebetes in unserem Leben und im Leben derer entdecken, für die wir beten. Das Gebet rettet das Leben.


06/10/2011
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