Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Ignatius, Bischof von Antiochien. Er wurde zum Tod verurteilt, nach Rom gebracht und starb dort als Märtyrer
(† 107).


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 12,13-21

Einer aus der Volksmenge bat Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen.

Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht?

Dann sagte er zu den Leuten: Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, daß ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluß lebt.

Und er erzählte ihnen folgendes Beispiel: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte.

Da überlegte er hin und her: Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll.

Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen.

Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iß und trink, und freu dich des Lebens!

Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?

So geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus spricht noch einmal über die Einstellung der Jünger zu den Gütern der Erde. Ausgangspunkt ist die Bitte eines Mannes, der das Eingreifen Jesu fordert, damit zwei Brüder ihr Erbe gleichmäßig aufteilen. Doch Jesus weigert sich. Er ist weder Richter noch Schlichter, sondern ein Meister für die Dinge Gottes und die menschliche Seele. Daher ergreift er die Initiative nicht, wo es um das Erbe geht, sondern wo es um das Herz des Menschen geht. Denn im Herzen der beiden Brüder haben sich Habsucht, Gier und das Interesse nur für sich selbst festgesetzt. Hab und Gut sind etwas Äußerliches und sind für sich genommen kein Grund für das Böse. Wie es auch häufig bei uns geschieht, sind jedoch die Herzen dieser beiden Brüder durch das Streben nach Geld und die Suche nach Besitz hart geworden. Auf solchem Boden können nur Spaltungen und Streitigkeiten wachsen, wie Paulus an Timotheus schreibt: „Denn die Wurzel aller Übel ist die Habsucht“. Jesus erklärt diese Haltung im Gleichnis vom törichten Reichen. Er wollte durch Anhäufung von Gütern glücklich werden. Auch heute denken viele genauso. Wie viele verkaufen weiterhin sogar ihr Herz, um Reichtum zu suchen und das ganze Leben damit zu verbringen! Es herrscht eine Diktatur des Materialismus, die uns mit unglaublicher Macht dazu antreibt, unser Leben für den Besitz und das Konsumieren von Reichtümern und materiellen Gütern zu verbringen. Jesus erzählt, dass im Leben des reichen Mannes, wie es der Logik des Habsüchtigen entspricht, kein Platz für die anderen war, denn seine Sorge richtete sich allein auf das Anhäufen von Gütern für sich. Dieser reiche Mann hatte jedoch das Wesentliche vergessen, dass nämlich niemand Herr seines Lebens ist. Wir können Reichtümer besitzen, doch wir sind nicht Herren des Lebens. Das Glück liegt nicht im Besitz von Gütern, sondern in der Liebe zu Gott und zu den Schwestern und Brüdern. Eine grundlegende Wahrheit ist für alle gültig: Der Sinn unseres Lebens besteht nicht im Anhäufen von Reichtümern, sondern darin zu lieben und geliebt zu werden. Die Liebe ist das höchste Gut des Menschen, das es unbedingt zu suchen gilt. Wer mit Liebe lebt, häuft den wahren Schatz für heute und für die Zukunft an. Die Liebe, dieser wunderbare himmlische Schatz, läuft im Unterschied zu den irdischen Gütern, die man verlieren kann, nicht Gefahr, geraubt zu werden. Die Liebe kann man nicht kaufen, sie ist ein Geschenk, das man von Gott erhält, und kann nicht weggenommen werden. Wir können sie natürlich vergeuden, wenn wir sie nicht bewahren und vor allem wenn wir sie nicht an die anderen austeilen. Die Früchte der Liebe bleiben für immer. In Anlehnung an eine biblische Tradition vergleicht Jesus die guten Werke mit Schätzen, die im Himmel aufbewahrt werden, wie es in einem alten jüdischen Sprichwort heißt: „Meine Väter haben Schätze für unten angehäuft, ich habe Schätze angehäuft, die Zinsen tragen“.


17/10/2011
Gedenken an die Armen


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri