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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 12,35-48

Legt euren Gürtel nicht ab, und laßt eure Lampen brennen!

Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft.

Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen.

Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach - selig sind sie.

Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüßte, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, daß man in sein Haus einbricht.

Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.

Da sagte Petrus: Herr, meinst du mit diesem Gleichnis nur uns oder auch all die anderen?

Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr einsetzen wird, damit er seinem Gesinde zur rechten Zeit die Nahrung zuteilt?

Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!

Wahrhaftig, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen.

Wenn aber der Knecht denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht zurück!, und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen; wenn er ißt und trinkt und sich berauscht,

dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungläubigen zuweisen.

Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen.

Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wieder fordert Jesus seine Zuhörer dazu auf, ihr Leben als eine Vorbereitung anzusehen und sagt ihnen „Haltet auch ihr euch bereit.“ In diesem Abschnitt des Evangeliums ist von einem Mann die Rede, der anders ist als der Reiche, der vom Tod überrascht wurde, während er an seinen Gewinn dachte. Der Jünger verbringt seine Tage nicht damit, Hab und Gut anzuhäufen. Er lebt sein ganzes Leben in der Erwartung des Herrn und seines Reiches. Das Evangelium verdeutlicht diese Sichtweise durch das Gleichnis vom Verwalter, dem nach der Abreise seines Herrn die Verantwortung für das Haus übergeben wird. Er meint, der Herr komme noch lange nicht und schlägt die Knechte und Mägde, er trinkt und berauscht sich. Diese Szene erscheint auf den ersten Blick übertrieben. Doch in Wirklichkeit wird damit eine recht häufige Situation beschrieben. Im Grunde genommen entstehen die vielen Ungerechtigkeiten und kleinen alltäglichen Boshaftigkeiten, die das Leben aller schwer machen, aus dieser verbreiteten Haltung. Nämlich aus der Vorstellung, Herr über das Leben der anderen zu sein in der ziemlich kurzsichtigen Meinung, dass man dafür ja doch niemandem Rechenschaft geben muss. Der Mensch glaubt, sich alles erlauben zu können, seien es Gewalt, Misshandlungen oder Krieg, weil der Horizont des Lebens bei ihm selbst endet. Deshalb mahnt das Evangelium dringend zur Wachsamkeit: „Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt“. Wachsam bleibt, wer einen anderen erwartet, wer sein Leben nicht auf die eigenen Interessen beschränkt oder auf das, was er mit den eigenen Gedanken, körperlichen Kräften und Gefühlen tun oder nicht tun kann. Wir sind in der Welt, in der wir leben, zum Zeugnis dafür aufgerufen, dass jeder Tag sich von Erwartung und Hoffnung nährt und dass das Leben aller ein Geschenk und ein Talent ist, für das Rechenschaft gefordert wird. Es steht geschrieben: „Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden“. Uns Christen wurde sehr viel gegeben, uns wurde die Kirche als Mutter und Lehrerin gegeben, als eine Familie, in der der Herr sich Tag für Tag um uns sorgt, uns leben lässt und seinen Geist gibt. Wirklich wird viel mehr von dem zurückgefordert, dem viel gegeben wurde. Viele Heilige haben in Bezug auf die Wachsamkeit gesagt: „Ich muss jeden Tag leben, als ob es der letzte wäre“. Wenn wir alle jeden Tag so lebten, als sei es der letzte, wäre unser Leben wohl anders, viel menschlicher und schöner, voller, reicher, wahrer, weniger gelangweilt, weniger verzweifelt, also mehr Leben.


19/10/2011
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