Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 12,54-59

Außerdem sagte Jesus zu den Leuten: Sobald ihr im Westen Wolken aufsteigen seht, sagt ihr: Es gibt Regen. Und es kommt so.

Und wenn der Südwind weht, dann sagt ihr: Es wird heiß. Und es trifft ein.

Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten?

Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil?

Wenn du mit deinem Gegner vor Gericht gehst, bemüh dich noch auf dem Weg, dich mit ihm zu einigen. Sonst wird er dich vor den Richter schleppen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und der Gerichtsdiener wird dich ins Gefängnis werfen.

Ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Auf die Bitte derer, die für ihren Glauben von Jesus ein Zeichen fordern, antwortet er, dass er selbst das einzige Zeichen ist, in dem sich die Liebe Gottes in Fülle offenbart. Warum können wir die Zeichen des Herrn nicht erkennen, obwohl sie uns vor Augen stehen? Die einfache Antwort lautet, dass wir normalerweise nur auf uns und unsere Dinge achten. Anders ist es, wenn es darum geht, ob es kalt oder heiß wird, sagt Jesus zu seinen Zuhörern. Dann schauen wir nämlich hinauf zu den Wolken und treten vor das Haus, um den Wind zu prüfen. Jesus weist darauf hin, dass wir ebenso unsere Augen erheben sollen, um die Zeiten des Heils zu erkennen. Wir sollen den Blick von uns und unseren festen Gewohnheiten abwenden, die uns unbeweglich machen, wir sollen unseren Egoismus ablegen, der uns blind macht, um achtsam zu werden für die Zeichen, die der Herr uns sendet. Das erste wichtige Zeichen ist das Evangelium, es ist gewissermaßen das Zeichen der Zeichen. Das erste Werk des Gläubigen besteht darin, auf dieses Wort zu hören und danach zu handeln. Dann gibt es weitere Zeichen: die Sakramente und vor allem die heilige Liturgie, die uns Anteil schenkt am Geheimnis des Todes und der Auferstehung des Herrn. Die Kirche sagt uns, dass die heilige Liturgie der Höhepunkt und die Quelle des gesamten spirituellen Lebens ist. Wie viel größer müsste unsere Aufmerksamkeit ihr gegenüber sein! Es gibt auch noch ein weiteres, vielfältiges Zeichen: Es sind die Armen und alle, die auf die Befreiung aus der Knechtschaft dieser Welt warten. Wer nicht auf ihre Lage achtet, kann das Wesen Gottes und den Sinn der Geschichte nicht verstehen. „Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten?“ fragt Jesus im Evangelium vorwurfsvoll. Am Beginn des neuen Jahrtausends müssen wir dringend unsere Welt und die Kultur der Völker verstehen. Die Menschen sind gleichsam einer Diktatur des Materialismus unterworfen. Diese Knechtschaft ist zu einer Art Kultur geworden, die unsere Welt noch unmenschlicher und gewalttätiger macht. Wenn man die Schrift aufmerksam liest, erwachsen daraus ein objektives Urteil und ein tiefes Verständnis der Geschichte, die offen sind für die Hoffnung. Das Beispiel Jesu, dass man sich mit dem Gegner noch auf dem Weg zum Gericht einigen soll, damit es nicht zu spät ist, enthält die Einladung, das eigene Leben mit dem Evangelium in Einklang zu bringen und dadurch Heil zu finden. Das Wort Gottes hilft uns, die Zeichen der Gegenwart Gottes wahrzunehmen und das Bedürfnis unserer Generation nach der Liebe des Evangeliums zu erkennen.


21/10/2011
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


Veranstaltungen der woche
NOV
27
Sonntag 27 November
Liturgie des Sonntags
NOV
28
Montag 28 November
Gedenken an die Armen
NOV
29
Dienstag 29 November
Gedenken an die Mutter des Herrn
NOV
30
Mittwoch 30 November
Gedenken an die Apostel
DEZ
1
Donnerstag 1 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
2
Freitag 2 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
3
Samstag 3 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags