Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Ambrosius († 397). Als Bischof von Mailand und Hirte seines Volkes widerstand er der Arroganz des Kaisers.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Hohelied 4,1-7

Schön bist du, meine Freundin, ja, du bist schön. Hinter dem Schleier deine Augen wie Tauben. Dein Haar gleicht einer Herde von Ziegen, die herabzieht von Gileads Bergen.

Deine Zähne sind wie eine Herde frisch geschorener Schafe, die aus der Schwemme steigen. Jeder Zahn hat sein Gegenstück, keinem fehlt es.

Rote Bänder sind deine Lippen; lieblich ist dein Mund. Dem Riß eines Granatapfels gleicht deine Schläfe hinter dem Schleier.

Wie der Turm Davids ist dein Hals, in Schichten von Steinen erbaut; tausend Schilde hängen daran, lauter Waffen von Helden.

Deine Brüste sind wie zwei Kitzlein, wie die Zwillinge einer Gazelle, die in den Lilien weiden.

Wenn der Tag verweht und die Schatten wachsen, will ich zum Myrrhenberg gehen, zum Weihrauchhügel.

Alles an dir ist schön, meine Freundin; kein Makel haftet dir an.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

„Schön bist du, meine Freundin, ja, du bist schön.“ Mit diesen Worten beginnt das Lied des Geliebten über die Schönheit seiner Geliebten. Es endet mit entsprechender Leidenschaft: „Alles an dir ist schön, meine Freundin; kein Makel haftet dir an.“ Dieser Lobgesang auf die Schönheit der Geliebten wurde in der christlichen Tradition des Mittelalters aufgegriffen im bekannten lateinischen Lied an Maria, die Muttergottes: „Tota pulchra“, „Du bist von vollkommener Schönheit.“ Die Liebe des Geliebten, mit der er auf die von ihm Ersehnte blickt, ist so groß, dass er keinen Fehler an ihr wahrnimmt: „Kein Makel haftet dir an.“ Er beschreibt ihren Leib als völlige Harmonie, die anziehend wirkt. Die Symbolik der Beschreibung weist auf den geistlichen Sinn des Textes hin: Die Schönheit der verschiedenen Körperteile ruft die Merkmale des verheißenen Landes in Erinnerung. So sind die Haare dicht und weich wie das Fell der besten Schafe aus der Zucht um Gilead jenseits des Jordans. Ihre Schläfen gleichen dem Granatapfel, eine Frucht, die in Israel verbreitet ist und als Symbol für Fruchtbarkeit gilt, da sie zahlreiche Samen enthält. Der Hals ist von einer Kette geschmückt, der an den Turm Davids erinnert, wahrscheinlich ein Gebäude in Israel, in dem die Schwerter der Helden aufgehängt wurden. Ihre Brüste sind wie kleine Kitze, die Lieblingstiere des Autors des Hohenliedes, ein Zeichen für Liebe und Freiheit. Alle Körperteile der Frau wirken anziehend auf den Liebenden. So macht die Liebe des Liebenden die Geliebte noch schöner und attraktiver. In der antiken hebräischen Tradition wurde dieser Textabschnitt wie folgt interpretiert: „Schön bist du, Versammlung von Israel! Schön sind die Großen der Versammlung und die Weisen, die im Synedrium sitzen! Sie erleuchten das Volk des Hauses Israel ... Schön sind die Priester und Leviten, die dir ein Opfer darbringen ... Schön bist du, Versammlung Israel, an dir ist kein Makel.“ Diese Worte lassen sich auf die Kirche übertragen, die von Gott erschaffen wurde: Die Liebe macht sein Geschöpf schön. Der Grund dafür ist nicht ihre Makellosigkeit, sondern vielmehr die Liebe, die alles zudeckt. Hierin und nirgends sonst liegt der Sinn der gesamten Geschichte Gottes mit den Menschen. Die Gläubigen, ja wir sind nicht schön aufgrund unserer Qualitäten, sondern weil Gott uns liebt. Der Blick der Liebe Gottes heilt und rettet, verzeiht und erlöst. Diesen Blick müssen wir uns zu eigen machen und uns dabei bewusst sein, dass ausnahmslos jede Person von Gott mit Liebe angesehen wird und hierdurch schön und anziehend ist. In der Liebe Gottes, die allen Menschen gilt, besteht jedoch ein Privileg, das er den Schwächsten vorbehalten hat. Wir alle sind schön vor Gott, doch die Armen und Schwachen sind die Schönsten. In dieser Weise sollen wir die Welt betrachten. Wenn wir die Armen sehen, die Kranken, Schwachen und Verlassenen, dann müssten wir wie das Hohelied singen: „Alles an dir ist schön, meine Freundin; kein Makel haftet dir an.“


07/12/2011
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri