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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 1,8-19

Höre, mein Sohn, auf die Mahnung des Vaters, und die Lehre deiner Mutter verwirf nicht!

Sie sind ein schöner Kranz auf deinem Haupt und eine Kette für deinen Hals.

Mein Sohn, wenn dich Sünder locken, dann folg ihnen nicht,

wenn sie sagen: Geh mit uns, wir wollen darauf lauern, Blut zu vergießen, ohne Grund dem Arglosen nachzustellen;

wie die Unterwelt wollen wir sie lebendig verschlingen, Männer in ihrer Kraft, als wären sie dem Grab verfallen.

Manch kostbares Stück werden wir finden, mit Beute unsere Häuser füllen.

Wirf dein Los in unserm Kreis, gemeinsam sei uns der Beutel.

Mein Sohn, geh nicht mit ihnen, halte deinen Fuß fern von ihrem Pfad!

Denn ihre Füße laufen dem Bösen nach, sie eilen, Blut zu vergießen.

Umsonst wird das Netz ausgespannt vor den Augen aller Vögel;

sie aber lauern auf ihr eigenes Blut, sie trachten sich selbst nach dem Leben.

So enden alle, die sich durch Raub bereichern: Wer ihn an sich nimmt, dem raubt er das Leben.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Unterweisung der Weisheit wird wie die Belehrung eines Vaters oder einer Mutter dargestellt, also im Sinne der Bedeutung, die Gott für die Menschen hat. Er ist wie ein Vater, der von seinen Kindern gehört werden möchte. Er ist wie eine Mutter, die ihre Kinder das Gehen lehrt und sie ernährt. Sein Wort ist Nahrung und sättigt den, der es aufnimmt. In einer Welt, die den Menschen oft als Waisen hinterlässt, wendet sich Gott mit leidenschaftlicher Liebe uns als seinen Kindern zu. Diese bleiben wir immer für ihn, auch wenn wir uns von ihm entfernen. Wie andere Male in der Bibel steht auch hier das Hören am Beginn des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. "Höre, Israel!" fordert der Herr in Dtn 6,4. Oft fordern die Propheten das Volk zum Hören auf. Wer nicht auf das Wort des Herrn hört, hört nur sich selbst und missachtet die Lehre Gottes; das heißt, er betrachtet sie als unnötig für sein Leben. Die Lehre Gottes, sein Wort ist etwas Kostbares wie ein Kranz und wertvoller Schmuck, die eine Frau schmücken: "Sie sind ein schöner Kranz auf deinem Haupt und eine Kette für deinen Hals." Warum beharrt der Text derart auf dem Hören? Mit seiner Verführung, der man leicht erliegt, bedroht das Böse das Leben des Gläubigen. Das Hören wird dann zu einem Grund zur Trennung: Wer das Wort Gottes nicht aufnimmt, lässt sich leicht von Personen mitreißen, die ihn mit List in ein vom Geld beherrschtes Leben hineinziehen wollen. Hierin liegt die Ursache für jegliche Gewalt. Das Verlangen nach Vermögen, die Besitzgier und die Unersättlichkeit des Reichen sind Parameter, nach denen auch unsere Gesellschaft lebt und sie als Vorbild hinstellt. Der Text scheint zu sagen, dass man für Geld und Reichtum zu allem bereit ist, sogar dazu, Komplotte gegen Unschuldige zu schmieden. Diese Überlegungen unterscheiden sich nicht von dem, was in unserer Gesellschaft geschieht, in der die Diktatur des Materialismus einen unstillbaren Durst nach Geld auslöst, der Gewalt und Ungerechtigkeit bewirkt. Wer auf diese Weise lebt, dessen Ende ist für immer gezeichnet. Die Lehre des Weisen, der auf die Stimme Gottes hört, lautet: "Sie aber lauern auf ihr eigenes Blut, sie trachten sich selbst nach dem Leben. So enden alle, die sich durch Raub bereichern: Wer ihn an sich nimmt, dem raubt er das Leben." Schließlich ist die planmäßige Suche nach eigenem Nutzen und Gewinn eine Falle und eine Täuschung, die den Menschen beherrscht. Man glaubt sich frei und wird in Wirklichkeit unterdrückt.


10/01/2012
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