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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 2,1-22

Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst,

der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst,

wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest,

wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen,

dann wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis finden.

Denn der Herr gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.

Für die Redlichen hält er Hilfe bereit, den Rechtschaffenen ist er ein Schild.

Er hütet die Pfade des Rechts und bewacht den Weg seiner Frommen.

Dann begreifst du, was Recht und Gerechtigkeit ist, Redlichkeit und jedes gute Verhalten;

denn Weisheit zieht ein in dein Herz, Erkenntnis beglückt deine Seele.

Besonnenheit wacht über dir, und Einsicht behütet dich.

Sie bewahrt dich vor dem Weg des Bösen, vor Leuten, die Verkehrtes reden,

die den rechten Weg verlassen, um auf dunklen Pfaden zu gehen,

die sich freuen am bösen Tun und jubeln über die Verkehrtheit des Schlechten,

deren Pfade krumm verlaufen und deren Straßen in die Irre führen.

Sie bewahrt dich vor der Frau des andern, vor der Fremden, die verführerisch redet,

die den Gefährten ihrer Jugend verläßt und den Bund ihres Gottes vergißt;

ihr Haus sinkt hinunter zur Totenwelt, ihre Straße führt zu den Totengeistern hinab.

Wer zu ihr geht, kehrt nie zurück, findet nie wieder die Pfade des Lebens.

Darum geh auf dem Weg der Guten, halte dich an die Pfade der Gerechten;

denn die Redlichen werden das Land bewohnen, wer rechtschaffen ist, wird darin bleiben.

Die Frevler aber werden aus dem Land verstoßen, die Verräter aus ihm weggerissen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wie sollen wir das Wort Gottes aufnehmen? Wir müssen vor allem wieder zu Kindern werden, wozu uns das Buch der Sprichwörter ständig ermahnt. Als Söhne und Töchter haben wir es stets nötig, zuzuhören, wollen wir nicht ganz und gar in uns selbst aufgehen. Der Anfang des zweiten Kapitels umreißt in gewisser Weise den Weg zum Zuhören. Dabei ist der ganze Mensch einbezogen: die Ohren als wichtigster Ort des Hörens, das Herz als Sitz der Gefühle und des Denkens und die Stimme als Ausdruck dessen, was man im Herzen hat. Das Zuhören ist das Ergebnis einer mühevollen Suche und geschieht nicht spontan. Es entspringt nicht wie eine Quelle und entsteht nicht aus Instinkt. Instinktiv hört jeder sich selbst zu. Das Hören auf Gott bedeutet Anstrengung, Einsatz und leidenschaftliches Suchen. Häufig wird man traurig, wenn man die Mühe berechnet, die das Gebet und das Meditieren über das Wort Gottes kostet. Dennoch vergeudet jeder von uns ein enormes Maß an Energien für sich selbst, für die Selbstverwirklichung und für das eigene Wohlergehen. Wenn das materielle Leben mühsam ist, so gilt dies noch mehr für das geistige Leben. Der Inhalt des Textes weist darauf hin, wie notwendig es ist, sich bei diesem Suchen abzumühen und zu begeistern: "...wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen ... Dann begreifst du, was Recht und Gerechtigkeit ist, Redlichkeit und jedes gute Verhalten; denn Weisheit zieht ein in dein Herz, Erkenntnis beglückt deine Seele." Es ist notwendig, in gleicher Weise nach der Weisheit zu suchen wie nach dem Geld, voller Mühe zu graben wie nach einem Schatz. Dies erinnert an das Gleichnis im Evangelium vom Himmelreich, das Jesus mit einer Perle und einem im Acker verborgenen Schatz vergleicht (Mt 13,44-45). Der Kaufmann zögert nicht, all seinen Besitz zu verkaufen, um diese Perle und den Schatz zu erwerben. Wer die wichtige Aufgabe wagt, gewinnt ungeheuren Nutzen. Das Wort Gottes, aus dem die Weisheit kommt, lehrt Einsicht und Besonnenheit, die uns vor den Wegen des Bösen bewahren. In einer Welt, die uns an die Eile gewöhnt, wird es immer schwieriger stehen zu bleiben und nachzudenken. Es fällt immer schwerer, sich nicht von der Gier und der Sucht beherrschen zu lassen, alles sofort haben zu wollen, weil man nicht warten kann und keine Geduld hat, als seien die Schwierigkeiten und Probleme des Lebens unerträglich geworden. Gott zu suchen bedeutet auch, sich in Geduld, Nachdenken, Meditation und Warten zu üben. Nicht alles kommt von uns. Als gläubige Menschen sind wir in der Lage zu warten und im Gebet wach zu bleiben, damit Gott uns den Weg weist und wir die wahre Weisheit lernen. Sie wird uns helfen, zur Erkenntnis zu gelangen und die rechte Wahl zu treffen, die zum Guten führt.


12/01/2012
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