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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 3,21-35

Mein Sohn, laß beides nicht aus den Augen: Bewahre Umsicht und Besonnenheit!

Dann werden sie dir ein Lebensquell, ein Schmuck für deinen Hals;

dann gehst du sicher deinen Weg und stößt mit deinem Fuß nicht an.

Gehst du zur Ruhe, so schreckt dich nichts auf, legst du dich nieder, erquickt dich dein Schlaf.

Du brauchst dich vor jähem Erschrecken nicht zu fürchten noch vor dem Verderben, das über die Frevler kommt.

Der Herr wird deine Zuversicht sein, er bewahrt deinen Fuß vor der Schlinge.

Versag keine Wohltat dem, der sie braucht, wenn es in deiner Hand liegt, Gutes zu tun.

Wenn du jetzt etwas hast, sag nicht zu deinem Nächsten: Geh, komm wieder, morgen will ich dir etwas geben.

Sinne nichts Böses gegen deinen Nächsten, der friedlich neben dir wohnt.

Bring niemand ohne Grund vor Gericht, wenn er dir nichts Böses getan hat.

Beneide den Gewalttätigen nicht, wähle keinen seiner Wege;

denn ein Greuel ist dem Herrn der Ränkeschmied, die Redlichen sind seine Freunde.

Der Fluch des Herrn fällt auf das Haus des Frevlers, die Wohnung der Gerechten segnet er.

Die Zuchtlosen verspottet er, den Gebeugten erweist er seine Gunst.

Die Weisen erlangen Ehre, die Toren aber häufen Schande auf sich.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Noch einmal beginnt die Ermahnung mit der Anrede „mein Sohn“, gleichsam um uns an die einzig mögliche Bedingung zu erinnern, die Weisheit zu erlangen. Im ersten Teil werden die glücklichen Auswirkungen für jenen geschildert, der die Weisheit bewahrt: Sicherheit, Besonnenheit und Frieden, ruhiger Schlaf und Freiheit von Angst. Denn der Herr „wird deine Zuversicht sein, er bewahrt deinen Fuß vor der Schlinge“ dort, wo die Schlinge auf die Verlockungen und die Gefahren des Lebens hinweist. Im zweiten Teil (V.27–35) kommt der Text erstmals auf die Beziehungen zum Nächsten zu sprechen. Er mahnt vor allem dazu, mit Großmut auf die Bitte um Hilfe zu antworten: „Versag keine Wohltat dem, der sie braucht, wenn es in deiner Hand liegt, Gutes zu tun. Wenn du jetzt etwas hast, sag nicht zu deinem Nächsten: Geh und komm wieder, morgen will ich dir etwas geben.“ Es folgt eine Reihe von Ermahnungen, die das Zusammenleben betreffen: Nichts Böses gegen deinen Nächsten zu sinnen, der neben dir wohnt und dir vertraut, nicht zu streiten und den Gewalttätigen nicht wegen seiner Erfolge zu beneiden. Wer den Rat Gottes befolgt, hat nichts zu befürchten, weil Gott das Böse hasst und die Bösen keinen Erfolg haben werden. Deshalb soll man mit Güte und Großmut leben, ohne sich von Neid und Eifersucht unterdrücken zu lassen. Der Herr beschenkt die Gerechten mit seiner Freundschaft und „den Gebeugten erweist er seine Gunst“. Das Thema der Gewalt und der Anmaßung, die beide im Widerspruch zu Güte und Demut stehen, kehrt im Buch der Sprichwörter häufig wieder. Die tägliche Versuchung besteht darin, auf Gewalt mit Gewalt zu antworten, weil uns die Gesellschaft, in der wir leben, daran gewöhnt hat. Dahinter steht die Annahme, Erfolg habe derjenige, der sich gegenüber den Anderen durchsetzt. Wir wissen dagegen: „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ Die Weisheit lehrt Bescheidenheit und schenkt uns die Fähigkeit, uns im Umgang mit dem Nächsten wohlwollend und großmütig zu verhalten. Denn nur im Geben finden wir die Freude und den Frieden des Herzens.


16/01/2012
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