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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die anglikanischen Kirchen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 6,20-35

Achte, mein Sohn, auf das Gebot deines Vaters, mißachte nicht die Lehre deiner Mutter!

Binde sie dir für immer aufs Herz, und winde sie dir um den Hals!

Wenn du gehst, geleitet sie dich, wenn du ruhst, behütet sie dich, beim Erwachen redet sie mit dir.

Denn eine Leuchte ist das Gebot und die Lehre ein Licht, ein Weg zum Leben sind Mahnung und Zucht.

Sie bewahren dich vor der Frau des Nächsten, vor der glatten Zunge der Fremden.

Begehre nicht in deinem Herzen ihre Schönheit, laß dich nicht fangen durch ihre Wimpern!

Einer Dirne zahlt man bis zu einem Laib Brot, die Frau eines andern jagt dir das kostbare Leben ab.

Trägt man denn Feuer in seinem Gewand, ohne daß die Kleider in Brand geraten?

Kann man über glühende Kohlen schreiten, ohne sich die Füße zu verbrennen?

So ist es mit dem, der zur Frau seines Nächsten geht. Keiner bleibt ungestraft, der sie berührt.

Verachtet man nicht den Dieb, auch wenn er nur stiehlt, um sein Verlangen zu stillen, weil er Hunger hat?

Wird er ertappt, so muß er siebenfach zahlen, den ganzen Besitz seines Hauses geben.

Wer Ehebruch treibt, ist ohne Verstand, nur wer sich selbst vernichten will, läßt sich darauf ein.

Schläge und Schande bringt es ihm ein, unaustilgbar ist seine Schmach.

Denn Eifersucht bringt den Ehemann in Wut, er kennt keine Schonung am Tag der Rache.

Kein Sühnegeld nimmt er an; magst du auch Geschenke häufen, er willigt nicht ein.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Abschnitt handelt vom Ehebruch. Dem geht aber eine lange Ermahnung in der dem Buch eigenen Sprache voraus. Auch heute empfindet Gott das Bedürfnis, sein Volk und jeden von uns daran zu erinnern, dass wir „Söhne“ sind, während er sich uns wie ein Vater und eine Mutter zeigt, der uns den Weg des Guten und des Lebens lehren will. Es scheint, dass hier die Worte aus dem Buch Deuteronomium über die Thora wieder erklingen: „Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst. Du sollst sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck um deine Stirn werden. Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Stadttore schreiben“ (Dtn 6,6–9). Die Lehre des Herrn, sein Wort soll in unser Herz eingeschrieben sein und soll all unser Handeln begleiten, unsere Gedanken anregen und unsere Gefühle leiten. Deshalb will es gelesen und tief bedacht werden, damit es zum Gefährten unserer Tage wird. Das Wort Gottes wird zur Lehre und zum Auftrag und bittet darum, gehört und befolgt zu werden. Es ist ein Auftrag und es bittet um Gehorsam in einer Welt, in der man sich selbst die einzige Autorität ist. Im Dunkel und in der Orientierungslosigkeit ist es Leuchte und Licht, wie es im Psalm heißt: „meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade“ (109,105). Es schützt den Menschen also vor falschen Entscheidungen, die ihn nicht nur vom Herrn entfernen können, sondern auch zu einem unbesonnenen Leben führen, in dem man sich selbst zugrunde richtet. Der Text warnt den Menschen davor, in sich Gefühle wachsen zu lassen, die ihn an eine andere Frau binden, weil ihn diese zu falschen Entscheidungen führen werden. Obwohl nicht ausdrücklich von einer Unauflöslichkeit der Ehe gesprochen wird, ist klar, dass die Ermahnung zur ehelichen Treue und die Verurteilung des Ehebruchs unbedingt vorausgesetzt werden.


21/01/2012
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