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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den Tod Gandhis. Mit ihm gedenken wir all derer, die im Namen der Gewaltlosigkeit Arbeiter für den Frieden sind.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 11,1-19

Falsche Waage ist dem Herrn ein Greuel, volles Gewicht findet sein Gefallen.

Kommt Übermut, kommt auch Schande, doch bei den Bescheidenen ist die Weisheit zu Hause.

Die Redlichen leitet ihre Lauterkeit, die Verräter richtet ihre Falschheit zugrunde.

Reichtum hilft nicht am Tag des Zorns, Gerechtigkeit aber rettet vor dem Tod.

Dem Lauteren ebnet seine Gerechtigkeit den Weg, der Frevler aber kommt durch seine Bosheit zu Fall.

Die Redlichen rettet ihre Gerechtigkeit, die Verräter schlägt ihre eigene Gier in Fesseln.

Beim Tod des Frevlers wird sein Hoffen zunichte, die falsche Erwartung schwindet dahin.

Der Gerechte wird aus der Not gerettet, an seine Stelle tritt der Böse.

Vom Mund des Ruchlosen droht dem Nächsten Verderben, die Gerechten befreien sich durch ihre Umsicht.

Wenn es dem Gerechten gut geht, freut sich die Stadt; sie jubelt beim Untergang der Frevler.

Eine Stadt kommt hoch durch den Segen der Redlichen, durch den Mund der Frevler wird sie niedergerissen.

Wer den Nächsten verächtlich macht, ist ohne Verstand, doch ein kluger Mensch schweigt.

Wer als Verleumder umhergeht, gibt Geheimnisse preis, der Verläßliche behält eine Sache für sich.

Fehlt es an Führung, kommt ein Volk zu Fall, Rettung ist dort, wo viele Ratgeber sind.

Wer für einen Fremden bürgt, ist übel daran; wer den Handschlag ablehnt, geht sicher.

Eine liebenswerte Frau kommt zu Ehren, Sitz der Schande ist ein Weib, das gute Sitten haßt. Die Faulen bringen es zu nichts, wer fleißig ist, kommt zu Reichtum.

Die Güte eines Menschen kommt ihm selbst zugute, der Hartherzige schneidet sich ins eigene Fleisch.

Der Frevler erzielt trügerischen Gewinn, wer Gerechtigkeit sät, hat beständigen Ertrag.

Wer in der Gerechtigkeit feststeht, erlangt das Leben, wer dem Bösen nachjagt, den Tod.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Gerechtigkeit scheint das beherrschende Thema dieses und der folgenden Kapitel zu sein. In der Bibel ist gerecht, wer den Wegen Gottes folgt, auf sein Wort hört, sich an die Gebote hält und den Nächsten liebt, indem er Gutes tut. Gerecht sein bedeutet, in Freundschaft mit dem Herrn zu leben, es geht dabei nicht ausschließlich um eine peinlich genaue Befolgung des Gesetzes. Das Leben des Gerechten ist geprägt von Demut und Redlichkeit, Gerechtigkeit und Ehrlichkeit, Treue und Güte. Im ersten Teil des heutigen Textes wird über den Reichtum nachgedacht. Vor dem Gottesgericht nützt er nicht, vielmehr bleibt man in der maßlosen Begierde nach Gütern gefangen. Deshalb braucht es Redlichkeit und Gerechtigkeit. Der Text hält keine manichäische Rede gegen den Reichtum, denn dieser ist eine Frucht der göttlichen Gnade. Ein Reichtum aber, der nur dem eigenen Vorteil dient, droht den Menschen zu beherrschen und ihn ungerecht und schamlos zu machen. Es ist nicht schwer festzustellen, wie sehr diese Warnung auch für unsere Gesellschaft zutrifft. Wenn sich Reichtum aber mit Gerechtigkeit verbindet, kann er Gutes für die Allgemeinheit bewirken: „Wenn es dem Gerechten gut geht, freut sich die Stadt ... Eine Stadt kommt hoch durch den Segen der Redlichen, durch den Mund der Frevler wird sie niedergerissen“. Man ist sich nicht genug bewusst, welch großen Schaden der Reichtum anrichten kann, wenn man ihn nur für sich selbst verwendet und nicht zum Nutzen der anderen, vor allem der Armen, einsetzt. Das von Jesus erzählte Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus genügt, um diese Textstelle zu erklären. Der Text betont auch, dass wir eine Führung brauchen: „Fehlt es an Führung, kommt ein Volk zu Fall, Rettung ist dort, wo viele Ratgeber sind“. Wir wissen sehr gut, was es im persönlichen wie im gesellschaftlichen Leben bedeutet, keine Führung zu haben, niemanden zu haben, der uns bei Entscheidungen hilft und das allgemeine Wohl verfolgt. Oft stellt sich in der schwierigen Lebenssituation von heute die Frage, warum man denn gut, redlich und gerecht sein und sich um die Interessen der anderen kümmern soll, wenn man bemerkt, wie egoistisch jeder für sich selbst sorgt. Unsere Stelle gibt eine einfache, aber bedeutsame Antwort: „Die Güte eines Menschen kommt ihm selbst zugute, der Hartherzige schneidet sich ins eigene Fleisch“. Wenn du dir also selbst wirklich Gutes tun willst, sei gut, weil der Hartherzige und Böse auch und gerade sich selbst quält und sich so zugrunde richtet.


30/01/2012
Gedenken an die Armen


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