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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Modesta, eine Obdachlose, die man am Bahnhof Termini in Rom sterben ließ und der man keine Hilfe leistete, weil sie schmutzig war. Mit ihr gedenken wir aller verstorbenen Obdachlosen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 11,20-31

Verkehrte Menschen sind dem Herrn ein Greuel, er hat Gefallen an denen, die den rechten Weg gehen.

Gewiß, der Böse bleibt nicht ungestraft, doch die Söhne der Gerechten werden gerettet.

Ein goldener Ring im Rüssel eines Schweins ist ein Weib, schön, aber sittenlos.

Das Begehren der Gerechten führt zu vollem Glück, die Hoffnung der Frevler endet im Zorngericht.

Mancher teilt aus und bekommt immer mehr, ein anderer kargt übers Maß und wird doch ärmer.

Wer wohltätig ist, wird reich gesättigt, wer andere labt, wird selbst gelabt.

Wer Getreide zurückhält, den verwünschen die Leute, wer Korn auf den Markt bringt, auf dessen Haupt kommt Segen.

Wer Gutes erstrebt, sucht das Gefallen Gottes; wer nach dem Bösen trachtet, den trifft es.

Wer auf seinen Reichtum vertraut, der fällt, die Gerechten aber sprossen wie grünes Laub.

Wer sein Haus verkommen läßt, erntet Wind, und der Tor wird Sklave des Weisen.

Die Frucht der Gerechtigkeit ist ein Lebensbaum, Gewalttat raubt die Lebenskraft.

Wird dem Gerechten vergolten auf der Erde, dann erst recht dem Frevler und Sünder.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Frage nach dem Bösen, dem es gut ergeht, während die Gerechten leiden, zieht sich durch die Geschichte Hiobs wie durch die Betrachtungen im Buch der Weisheit. Doch bereits hier wird eine einfache Antwort gegeben, die jenem Sicherheit gibt, der Gutes wirkt: „Verkehrte Menschen sind dem Herrn ein Gräuel, er hat Gefallen an denen, die den rechten Weg gehen. Gewiss, der Böse bleibt nicht ungestraft doch die Söhne der Gerechten werden gerettet“. Der Herr beschützt das Leben der Gerechten, während das Leben derer, die Böses tun, zugrunde geht. Während nämlich die Gerechten einzig das Gute begehren, ist das Begehren der Bösen der Zorn. Es erscheint seltsam, dass der Zorn stets mit den Bösen in Verbindung gebracht wird. Über diesen Spruch muss man etwas nachdenken, und tatsächlich lässt der Zorn unbewusst das Böse tun. Wie oft ereifert man sich jeden Tag sinnlos, gewöhnlich um sich selbst und die eigenen Ansprüche zu rechtfertigen. Doch es gibt eine gerechte Empörung, die auch Gott in der Bibel zuweilen angesichts der Sünde des Menschen und der Ungerechtigkeit gegenüber den Armen zum Ausdruck bringt. Dieser Zorn unterscheidet sich deutlich von dem Zorn, der das Leben in unserer Gesellschaft kennzeichnet. In den Versen 24–29 kommt der Text wieder auf den Reichtum zu sprechen und fordert dazu auf, großzügig mit ihm umzugehen: „Mancher teilt aus und bekommt immer mehr, ein anderer kargt übers Maß und wird doch ärmer. Wer wohltätig ist, wird reich gesättigt, wer andere labt, wird selbst gelabt“. Manchmal hat man Angst, etwas zu geben, und man lebt dafür, geizig und habsüchtig den eigenen Besitz zu bewahren. Eine wahre Diktatur des Materialismus hält davon ab, großzügig zu leben. Dennoch wissen wir ganz genau, dass die Freude mehr aus dem Geben als aus dem Nehmen kommt. Die Sprichwörter belehren uns und weisen uns darauf hin, dass der Weg der Großmut zum Leben führt: „Wer auf seinen Reichtum vertraut, der fällt, die Gerechten aber sprossen wie grünes Laub“. Der Gerechte kennt die Ungerechtigkeit der Welt und weiß also, dass sein Reichtum auch den anderen zum Nutzen gereichen soll. Möge unsere Gerechtigkeit ein Lebensbaum für viele sein, wie jener große Baum, unter dem die vielen Armen der Welt Schutz finden können. Möge es unserer Weisheit, der Frucht des getreuen Hörens auf das Wort Gottes, gelingen, die Herzen zur Liebe zu gewinnen.


31/01/2012
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