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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 12,1-28

Wer Zucht liebt, liebt Erkenntnis, wer Zurechtweisung haßt, ist dumm.

Der Gute findet Gefallen beim Herrn; den Heimtückischen aber spricht er schuldig.

Wer unrecht tut, hat keinen Bestand, doch die Wurzel der Gerechten sitzt fest.

Eine tüchtige Frau ist die Krone ihres Mannes, eine schändliche ist wie Fäulnis in seinen Knochen.

Die Gedanken der Gerechten trachten nach Recht, die Pläne der Frevler sind auf Betrug aus.

Die Reden der Frevler sind ein Lauern auf Blut, die Redlichen rettet ihr Mund.

Die Frevler werden gestürzt und sind dahin, das Haus der Gerechten hat Bestand.

Nach dem Maß seiner Klugheit wird ein jeder gelobt, verkehrter Sinn fällt der Verachtung anheim.

Besser unbeachtet bleiben und seine Arbeit verrichten, als großtun und kein Brot haben.

Der Gerechte weiß, was sein Vieh braucht, doch das Herz der Frevler ist hart.

Wer sein Feld bestellt, wird satt von Brot, wer nichtigen Dingen nachjagt, ist ohne Verstand.

Schwankender Lehm ist die Burg der Bösen, die Wurzel der Gerechten hat festen Grund.

Der Böse verfängt sich im Lügengespinst, der Gerechte entkommt der Bedrängnis.

Von der Frucht seines Mundes wird der Mensch reichlich gesättigt; nach dem Tun seiner Hände wird ihm vergolten.

Der Tor hält sein eigenes Urteil für richtig, der Weise aber hört auf Rat.

Der Tor zeigt sogleich seinen Ärger, klug ist, wer Schimpfworte einsteckt.

Wer Wahrheit spricht, sagt aus, was recht ist, der falsche Zeuge aber betrügt.

Mancher Leute Gerede verletzt wie Schwertstiche, die Zunge der Weisen bringt Heilung.

Ein Mund, der die Wahrheit sagt, hat für immer Bestand, eine lügnerische Zunge nur einen Augenblick.

Wer auf Böses sinnt, betrügt sich selbst, wer heilsamen Rat gibt, erntet Freude.

Kein Unheil trifft den Gerechten, doch die Frevler erdrückt das Unglück.

Lügnerische Lippen sind dem Herrn ein Greuel, doch wer zuverlässig ist in seinem Tun, der gefällt ihm.

Ein kluger Mensch verbirgt sein Wissen, das Herz der Toren schreit die Narrheit hinaus.

Die Hand der Fleißigen erringt die Herrschaft, die lässige Hand muß Frondienste leisten.

Kummer im Herzen bedrückt den Menschen, ein gutes Wort aber heitert ihn auf.

Der Gerechte findet fette Weide; der Weg der Frevler führt in die Irre.

Bequemlichkeit erjagt sich kein Wild, kostbare Güter erlangt der Fleißige.

Der Pfad der Gerechtigkeit führt zum Leben, der Weg der Abtrünnigen führt zum Tod.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Beginn des Kapitels lehnt sich an ein Sprichwort an, das im Buch der Sprichwörter oftmals wiederholt wird und die Zurechtweisung betrifft: „Wer Zucht liebt, liebt Erkenntnis, wer Zurechtweisung hasst, ist dumm“. Es besteht eine enge Verbindung zwischen den beiden, die geliebt werden: Zurechtweisung und Erkenntnis. Im Allgemeinen denkt und lebt man genau das Entgegengesetzte. Die Zurechtweisung wird als Widerspruch zum eigenen Wissen und zu den eigenen Überzeugungen gesehen, sie steht dem eigenen Willen und der Selbstverwirklichung im Weg. Deshalb widersetzt man sich der Zurechtweisung instinktiv. Der wirklich Dumme ist hingegen jener, der die Zurechtweisung hasst, der die Hilfe der anderen zum Wachsen und Verstehen nicht annimmt. Im Individualismus und Subjektivismus ist man es gewohnt alleine zu handeln, zu denken und zu entscheiden, überzeugt davon, dass die eigene Entscheidung die Richtige sei. Die Charakteristik des Christen besteht in Wirklichkeit aber gerade im Hören auf Gott, der spricht, und somit liegt in der Zurechtweisung die Freude. Zurechtgewiesen zu werden ist ein großes Geschenk, das uns der Herr zuteilwerden lässt, wenn in unserem Leben die Kommunion und die Übereinstimmung mit den Schwestern und Brüdern wachsen. Das Kapitel fährt mit einer Reihe von Ermahnungen verschiedener Art fort. Dabei werden immer Frevler und Gerechte einander gegenübergestellt. Betrug, Ärger, lügnerische Zunge und Stolz sind einige Attribute, die den Frevlern zugeschrieben werden. Ihre Dummheit liegt darin, immer nur auf sich selbst zu hören: „Der Tor hält sein eigenes Urteil für richtig, der Weise aber hört auf Rat“. Eben hierin besteht das Geheimnis der Weisheit, man soll sich nicht selbst für gerecht halten, sondern als Gerechter leben, indem man auf Rat und Zurechtweisung hört. „Wer auf Böses sinnt, betrügt sich selbst, wer heilsamen Rat gibt, erntet Freude“. Die Freude des Gerechten und Weisen besteht darin, durch seine Worte und Handlungen Frieden und Solidarität um sich herum aufzubauen. Oft sind innere Unruhe, Aufregung, das Fehlen von Frieden und Heiterkeit die Folgen eines verschlossenen Lebens, in dem man unfähig ist, mit anderen in Beziehung zu treten und sich helfen zu lassen, und in dem man nicht zu Großzügigkeit und Wohlwollen bereit ist. Deshalb führt „der Pfad der Gerechtigkeit zum Leben, der Weg der Abtrünnigen führt zum Tod“.


01/02/2012
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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