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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 14,1-19

Frau Weisheit hat ihr Haus gebaut, die Torheit reißt es nieder mit eigenen Händen.

Wer geradeaus seinen Weg geht, fürchtet den Herrn, wer krumme Wege geht, verachtet ihn.

Im Mund des Toren ist eine Rute für seinen Rücken, den Weisen behüten seine Lippen.

Wo keine Ochsen sind, bleibt die Krippe leer, reicher Ertrag kommt durch die Kraft des Stieres.

Ein zuverlässiger Zeuge lügt nicht, aber ein falscher Zeuge flüstert Lügen zu.

Der Zuchtlose sucht Weisheit, doch vergebens, dem Verständigen fällt die Erkenntnis leicht.

Tritt einem törichten Mann gegenüber, und du erfährst keine verständigen Worte.

Die Weisheit des Klugen gibt ihm Einsicht in seinen Weg, aber die Dummheit der Toren führt zu Täuschung.

In den Zelten der Toren wohnt Schuld, das Haus der Rechtschaffenen findet Gefallen.

Das Herz allein kennt seinen Kummer, auch in seine Freude mischt sich kein Fremder.

Das Haus der Frevler wird zertrümmert, das Zelt der Redlichen gedeiht.

Manch einem scheint sein Weg der rechte, aber am Ende sind es Wege des Todes.

Auch beim Lachen kann ein Herz leiden, das Ende der Freude ist Gram.

Dem Untreuen werden seine Vergehen vergolten, dem guten Menschen seine edlen Taten.

Der Unerfahrene traut jedem Wort, der Kluge achtet auf seinen Schritt.

Der Weise hat Scheu und meidet das Böse, der Tor läßt sich gehen und ist vermessen.

Der Zornige handelt töricht, der Ränkeschmied ist verhaßt.

Die Unerfahrenen verfallen der Torheit, die Klugen krönen sich mit Erkenntnis.

Die Bösen müssen sich bücken vor den Guten und die Frevler an der Tür des Gerechten.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Bei diesem Buch der Schrift fällt sofort auf, dass die Sprichwörter in jedem Vers paarweise angeordnet sind. Der erste Teil steht meist im Gegensatz zum zweiten Teil. Am häufigsten handelt es sich um den Gegensatz zwischen einem Weisen und einem Dummen, wie etwa in den Versen 1 und 3: „Frau Weisheit hat ihr Haus gebaut, die Torheit reißt es nieder mit eigenen Händen. ... Im Mund des Toren ist eine Rute für seinen Rücken, den Weisen behüten seine Lippen.“ An anderen Stellen vervollständigt der zweite Teil des Verses den ersten, wie zum Beispiel in Vers 7: „Tritt einem törichten Mann gegenüber, und du erfährst keine verständigen Worte“. Die Gegenüberstellung von Törichten und Weisen weist darauf hin, dass es keinen Mittelweg zwischen den beiden gibt. Wer nicht die Weisheit erwirbt, indem er wie ein Sohn auf die Gebote Gottes hört, bleibt dumm. Um weise zu werden, genügt es, von Neuem gläubig auf das Wort Gottes zu hören, und alles kann sich im Leben eines Mannes und einer Frau ändern. Der Weg der Weisheit steht tatsächlich allen offen, doch der Weg der Einfalt ist der leichtere und der vom Instinkt gelenkte. Deswegen trifft man oft auf die Ermahnung, dass der Kontakt mit den Frevlern gemieden werden soll: „Tritt einem törichten Mann gegenüber, und du erfährst keine verständigen Worte“. Hochmut und Stolz behindern die Suche nach Weisheit. „Der Zuchtlose sucht Weisheit, doch vergebens, dem Verständigen fällt die Erkenntnis leicht“. Der Einfältige fühlt sich zwar sicher, doch ist ihm nicht garantiert, dass er Erfolg haben wird: „Der Weise hat Scheu und meidet das Böse, der Tor lässt sich gehen und ist vermessen“. Diese Scheu ist eine weise Haltung in einer Welt, in der zwar viele Ängste vorherrschen, aber es wenig Furcht vor Gott gibt. Die Demut führt auf den Weg, um Weisheit zu erlangen. Ein anderer Aspekt, der im Buch der Weisheit oft vor Augen geführt wird, ist der scheinbare Erfolg der Dummen, die jedoch in Wahrheit scheitern. Wir sahen dies im ersten Vers, wo sich die Torheit dahingehend präsentiert, dass sie ihr Haus mit eigenen Händen niederreißt. Noch einmal stoßen wir darauf in Vers 11: „Das Haus der Frevler wird zertrümmert, das Zelt der Redlichen gedeiht“. Schließlich müssen auch jene, die Böses begehen, den Sieg der Weisen anerkennen. „Die Bösen müssen sich bücken vor den Guten und die Frevler an der Tür des Gerechten“. Man muss angesichts des Bösen nicht resignieren und denken, dass es sich nicht lohne, für das Gute zu kämpfen, weil dies ein unentschiedener Kampf bleiben wird. Der Herr sagt uns, dass der Sieg nur beim Guten ist und dass dies sogar die Bösen erkennen müssen. Wie auch wir vielleicht schon selbst feststellen konnten, gelingt es durch Güte, sogar die Feinde für die Sache des Guten zu erobern.


04/02/2012
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