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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 14,20-35

Selbst seinem Nächsten ist der Arme verhaßt, der Reiche aber hat viele Freunde.

Wer seinen Nächsten verachtet, sündigt; wohl dem, der Erbarmen hat mit den Notleidenden.

Gewiß geht in die Irre, wer Böses plant; Liebe und Treue erlangt, wer Gutes plant.

Jede Arbeit bringt Erfolg, leeres Geschwätz führt nur zu Mangel.

Die Krone der Weisen ist ihre Klugheit, der Kranz der Toren ist ihre Narrheit.

Ein verläßlicher Zeuge rettet Leben, wer Lügen zuflüstert, der täuscht.

Der Gottesfürchtige hat feste Zuversicht, noch seine Söhne haben eine Zuflucht.

Die Gottesfurcht ist ein Lebensquell, um den Schlingen des Todes zu entgehen.

Viel Volk ist der Glanz des Königs, wenig Leute sind des Fürsten Untergang.

Der Langmütige ist immer der Klügere, der Jähzornige treibt die Torheit auf die Spitze.

Ein gelassenes Herz bedeutet Leben für den Leib, doch Knochenfraß ist die Leidenschaft.

Wer den Geringen bedrückt, schmäht dessen Schöpfer, ihn ehrt, wer Erbarmen hat mit dem Bedürftigen.

Durch seine Bosheit wird der Frevler gestürzt, der Gerechte findet Zuflucht in seiner Redlichkeit.

Im Herzen des Verständigen ruht Weisheit, im Innern der Toren ist sie nicht bekannt.

Gerechtigkeit erhöht ein Volk, der Völker Schmach ist die Sünde.

Die Gunst des Königs ruht auf dem klugen Diener, den schändlichen aber trifft sein Zorn.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Weisheit bedeutet auch einfach, Verhaltensweisen aufzuzeigen. Der Leser soll sich dann selbst sein Urteil darüber bilden. In Vers 20 zum Beispiel lesen wir: „Selbst seinem Nächsten ist der Arme verhasst, der Reiche aber hat viele Freunde“. Dies ist eine Feststellung, die auch wir bestätigen können. Die Armen bekämpfen sich manchmal untereinander, während die Reichen viele Freunde anziehen. Die Armseligkeit macht das Leben wirklich bitter und erschwert die Beziehungen. Der Reichtum ist deswegen anziehend, weil er Interessen weckt. Die Weisheit kann für alle ein wahrer Reichtum sein, denn die Narrheit bringt nichts anderes hervor als wieder Narrheit: „Die Krone der Weisen ist ihre Klugheit, der Kranz der Toren ist ihre Narrheit“. Hier wird nicht unterschieden zwischen Arm und Reich. Alle können die Weisheit erlangen. Zweimal wird auf eine wichtige Regung hingewiesen, die oftmals aus unserem gewöhnlichen Verhalten verschwunden zu sein scheint, auf das Erbarmen. In Vers 21 heißt es: „Wer seinen Nächsten verachtet, sündigt, wohl dem, der Erbarmen hat mit den Notleidenden“. Vers 31 sagt: „Wer den Geringen bedrückt, schmäht dessen Schöpfer, ihn ehrt, wer Erbarmen hat mit dem Bedürftigen“. In beiden Versen wird angesichts der Armen Erbarmen gefordert. Wer sich ihrer erbarmt ist selig, ist froh. „Selig die Armen“, verkünden die Seligpreisungen. Weiter könnte man sagen, selig sind die, die die Armen lieben und Erbarmen haben. Sie werden ebenso selig sein, wie die Armen selbst. Empfindet dies nicht jeder von uns so, wenn er Freund eines Armen wird und ihm in seinen Schwierigkeiten helfen will? Der Text enthält noch eine tiefe Wahrheit: Einem Armen gegenüber Erbarmen zu haben, hat etwas mit Gott zu tun. Es handelt sich hier nicht nur um eine Tat der Barmherzigkeit dem Armen gegenüber. In der Sorge um die Armen verwirklicht sich die Schöpfung, denn man lobt Gott. Wenn man hingegen die Armen unterdrückt, schmäht man den Herrn. Auch dies ist Weisheit! Weiter ist noch an zwei anderen Stellen von der „Gottesfurcht“ die Rede, welche, wie wir bereits gesehen haben, als Anfang aller Weisheit angesehen wird. In den Versen 26–27 heißt es: „Der Gottesfürchtige hat feste Zuversicht, noch seine Söhne haben eine Zuflucht. Die Gottesfurcht ist ein Lebensquell, um den Schlingen des Todes zu entgehen“. Nicht vom eigenen Verstand und den eigenen Sicherheiten kommt die Kraft und das Leben, sondern von der Furcht vor dem Herrn. Die Furcht vor dem Herrn geht damit einher, dass wir wieder neu erkennen, dass wir abhängig sind von ihm und seinem Wort des Lebens. Ohne diese Furcht wird alles möglich und legitim, denn ein jeder macht sich zum Herrn und Richter über sich selbst. Mit dieser Haltung wird er nicht nur Gott und sein Wort missachten, sondern auch den anderen keine Beachtung schenken.


06/02/2012
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