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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 16,1-33

Der Mensch entwirft die Pläne im Herzen, doch vom Herrn kommt die Antwort auf der Zunge.

Jeder meint, sein Verhalten sei fehlerlos, doch der Herr prüft die Geister.

Befiehl dem Herrn dein Tun an, so werden deine Pläne gelingen.

Alles hat der Herr für seinen Zweck erschaffen, so auch den Frevler für den Tag des Unheils.

Ein Greuel ist dem Herrn jeder Hochmütige; er bleibt gewiß nicht ungestraft.

Durch Liebe und Treue wird Schuld gesühnt, durch Gottesfurcht weicht man dem Bösen aus.

Gefallen dem Herrn die Wege eines Menschen, so versöhnt er auch seine Feinde mit ihm.

Besser wenig und gerecht als viel Besitz und Unrecht.

Des Menschen Herz plant seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt.

Gottesentscheid kommt von den Lippen des Königs, sein Mund verfehlt sich nicht, wenn er ein Urteil fällt.

Rechte Waage und Waagschalen sind Sache des Herrn, sein Werk sind alle Gewichtssteine im Beutel.

Frevlerisches Tun ist Königen ein Greuel; denn ein Thron steht fest durch Gerechtigkeit.

Gerechte Lippen gefallen dem König, wer aufrichtig redet, den liebt er.

Des Königs Grimm gleicht Todesboten; aber ein Weiser kann ihn besänftigen.

Im leuchtenden Gesicht des Königs liegt Leben, sein Wohlwollen gleicht der Regenwolke im Frühjahr.

Weisheit erwerben ist besser als Gold, Einsicht erwerben vortrefflicher als Silber.

Böses zu meiden ist das Ziel der Rechtschaffenen; wer auf seinen Weg achtet, bewahrt sein Leben.

Hoffart kommt vor dem Sturz, und Hochmut kommt vor dem Fall.

Besser bescheiden sein mit Demütigen, als Beute teilen mit Stolzen.

Wer auf das Wort des Herrn achtet, findet Glück; wohl dem, der auf ihn vertraut.

Wer ein weises Herz hat, den nennt man verständig, gefällige Rede fördert die Belehrung.

Wer Verstand besitzt, dem ist er ein Lebensquell, die Strafe der Toren ist die Torheit selbst.

Das Herz des Weisen macht seinen Mund klug, es mehrt auf seinen Lippen die Belehrung.

Freundliche Worte sind wie Wabenhonig, süß für den Gaumen, heilsam für den Leib.

Manch einem scheint sein Weg der rechte, aber am Ende sind es Wege des Todes.

Der Hunger des Arbeiters arbeitet für ihn; denn sein Mund treibt ihn an.

Ein Taugenichts ist ein Ofen voll Unheil, auf seinen Lippen ist es wie sengendes Feuer.

Ein tückischer Mensch erregt Streit, ein Verleumder entzweit Freunde.

Der Gewalttätige verführt seinen Nächsten, er bringt ihn auf einen Weg, der nicht gut ist.

Wer mit den Augen zwinkert, sinnt auf Tücke; wer die Lippen verzieht, hat das Böse schon vollbracht.

Graues Haar ist eine prächtige Krone, auf dem Weg der Gerechtigkeit findet man sie.

Besser ein Langmütiger als ein Kriegsheld, besser, wer sich selbst beherrscht, als wer Städte erobert.

Im Bausch des Gewandes schüttelt man das Los, doch jede Entscheidung kommt allein vom Herrn.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

In diesem Abschnitt von Kapitel 16 kehren einige Charakteristika des Lebens eines Weisen wieder, auf die wir bereits an anderer Stelle gestoßen sind. Außerdem wissen wir, wie nötig wir es haben, dass das Wort Gottes Dinge wiederholt, die wir schon gehört haben, damit sie in unser Herz dringen und nicht an der Oberfläche bleiben, oder damit wir sie nicht vergessen, da wir von uns selbst gefangen und von den vielen Worten, die wir jeden Tag hören, abgelenkt sind. Von Neuem stellt uns der Text die Gefahr des Stolzes und der Arroganz vor Augen, als Lebensweisen, die zum Sturz führen: „Hoffart kommt vor dem Sturz, und Hochmut kommt vor dem Fall“. Deshalb ist es nötig, sich vor den Armen in Demut zu üben, denn der Stolz entfernt uns von ihnen und führt dazu, dass wir sie verachten. Der Verfasser ist sehr besorgt über die Sprechweise, wie das Kapitel 15 zeigt. Er musste sich wohl in einer streitsüchtigen und aggressiven Gesellschaft befunden haben, in welcher die Anwendung des Wortes nicht von Weisheit genährt war. Der Unverstand führt oft dazu, dass wir uns ein arrogantes und respektloses Sprechen angewöhnen, das nur Konflikte und ständigen Streit hervorruft. Unsere Gesellschaft scheint nicht besser als die, in welcher unser Verfasser lebte, der Sprichwörter sammelt, die aus einer langen Geschichte stammen. Er besteht auf einer „gefälligen Rede“ (V.21), die das Wissen erweitert. Er vergleicht sie sogar mit der Süße des Honigs und sieht in ihr eine Medizin, die heilt: „Freundliche Worte sind wie Wabenhonig, süß für den Gaumen, heilsam für den Leib“. Wir sind uns wohl bewusst, wie viel Gutes ein freundliches Wort vermag, vor allem dem gegenüber, der in Not ist. Dies kann wirklich wie eine heilsame Medizin sein. Zu oft werden raue und scharfe Worte ausgesprochen, die nicht trösten wollen, sondern nur die anderen verletzen sollen, sie hart treffen, sie einschüchtern und sie zum Schweigen bringen sollen. Das Wort Gottes lehrt uns ein anderes Alphabet, jenes der Sanftheit und des Respekts, der Liebe und des Trostes. Dazu gehören dann auch der Tadel und die Zurechtweisung, wie wir an anderen Stellen in diesem Buch gelesen haben. Denn wer einen anderen gern hat, dem gelingt es, auch in der Zurechtweisung den rechten Ton zu treffen, damit die Zurechtweisung eine Hilfe ist und nicht verurteilt. Im täglichen Leben gibt es zu viel Arroganz, der man sich leicht hingibt. Oft hat man Angst sich ihr zu widersetzen, als ob sie ein Gesetz unserer Gesellschaft wäre. „Ein tückischer Mensch erregt Streit, ein Verleumder entzweit Freunde“. Die Missgunst, die Streit hervorruft und entzweit, ist weit verbreitet. Der Weise ist dazu aufgerufen, sich dem entgegenzusetzen durch das Wort, die Milde, die Geduld und die Selbstbeherrschung. „Besser ein Langmütiger als ein Kriegsheld, besser, wer sich selbst beherrscht, als wer Städte erobert“ (V.32). In einer geduldigen Liebe und in der Selbstbeherrschung finden wir jene Kraft, die wertvoller ist, als die Kraft eines Heeres.


09/02/2012
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