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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 19,1-29

Besser ein Armer, der schuldlos seinen Weg geht, als einer mit verlogenen Lippen, der ein Tor ist.

Schon unvernünftige Begierde ist nicht gut, und wer hastig rennt, tritt fehl.

Die Torheit verdirbt dem Menschen den Weg, und dann grollt sein Herz gegen den Herrn.

Besitz vermehrt die Zahl der Freunde, der Arme aber wird von seinem Freund verlassen.

Ein falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft, wer Lügen flüstert, wird nicht entrinnen.

Viele umschmeicheln den Vornehmen, und jeder will der Freund eines freigebigen Mannes sein.

Vom Armen wollen alle seine Brüder nichts wissen, erst recht bleiben ihm seine Freunde fern. [Gute Einsicht ist denen nahe, die sich um sie kümmern, ein verständiger Mann findet sie. Wer viel redet, versündigt sich.] Wer Worten nachjagt, wird nicht entrinnen.

Wer Verstand erwirbt, liebt sich selbst, wer Einsicht bewahrt, findet sein Glück.

Ein falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft, wer Lügen flüstert, geht zugrunde.

Wohlleben steht dem Toren nicht an, noch weniger einem Knecht, über Fürsten zu herrschen.

Einsicht macht den Menschen langmütig, sein Ruhm ist es, über Verfehlungen hinwegzugehen.

Wie das Knurren des Löwen ist der Zorn des Königs, doch wie Tau auf dem Gras ist seine Gunst.

Ein Unglück für den Vater ist ein törichter Sohn und wie ein ständig tropfendes Dach das Gezänk einer Frau.

Haus und Habe sind das Erbe der Väter, doch eine verständige Frau kommt vom Herrn.

Faulheit versenkt in Schlaf, ein träger Mensch muß hungern.

Wer (Gottes) Gebot bewahrt, bewahrt sein Leben, wer seine Wege verachtet, muß sterben.

Wer Erbarmen hat mit dem Elenden, leiht dem Herrn; er wird ihm seine Wohltat vergelten.

Züchtige deinen Sohn, solange noch Hoffnung ist, doch laß dich nicht hinreißen, ihn zu töten.

Der maßlos Jähzornige muß büßen; denn willst du schlichten, machst du es noch ärger.

Hör auf guten Rat, und nimm Zucht an, damit du weise wirst für die Zukunft.

Viele Pläne faßt das Herz des Menschen, doch nur der Ratschluß des Herrn hat Bestand.

Die Menschen streben nach Gewinn, doch besser ein Armer als ein Betrüger.

Die Gottesfurcht führt zum Leben; gesättigt geht man zur Ruhe, von keinem Übel heimgesucht.

Greift der Faule mit der Hand in die Schüssel, bringt er sie nicht einmal zum Mund zurück.

Schlägst du den Zuchtlosen, so wird der Unerfahrene klug; weist man den Verständigen zurecht, gewinnt er Einsicht.

Wer den Vater mißhandelt, die Mutter wegjagt, ist ein verkommener, schändlicher Sohn.

Gibst du es auf, mein Sohn, auf Mahnung zu hören, so entziehst du dich den Worten der Einsicht.

Ein nichtsnutziger Zeuge verspottet das Recht, der Mund der Frevler sprudelt Unheil hervor.

Für die Zuchtlosen stehen Ruten bereit und Schläge für den Rücken der Toren.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Beginn des Kapitels lenkt unsere Aufmerksamkeit sogleich auf die Armen, denen der Verfasser hier erstmals Raum gibt: „Besser ein Armer, der schuldlos seinen Weg geht, als einer mit verlogenen Lippen, der ein Tor ist“. Diese Behauptung ist einfach, auch ein Armer kann, wie alle, entweder weise oder dumm sein. Dann aber werden die Schwierigkeiten im Leben eines Armen aufgezählt. In erster Linie kommt die Einsamkeit der Armen zur Sprache: „Besitz vermehrt die Zahl der Freunde, der Arme aber wird von seinem Freund verlassen“ (V.4). Man kann nicht anders, als dieser Feststellung zuzustimmen. Es ist wirklich leicht, die Armen ihrem Schicksal zu überlassen. Das ist die Lage vieler armer Menschen in der Welt, seien sie in unserer Nähe oder fern von uns, und es wird wirklich viel zu wenig für sie getan. Auch Vers 7 kommt darauf zurück: „Vom Armen wollen alle seine Brüder nichts wissen, erst recht bleiben ihm seine Freunde fern. Wer Worten nachjagt, wird nicht entrinnen“. Die Verachtung gegenüber den Armen wurde auch in unserer Gesellschaft zu einer durchaus üblichen Haltung, man verachtet die Fremden, die Zigeuner, die Obdachlosen. Es liegt soviel Verachtung in den Gefühlen ihnen gegenüber und in der Art, wie man mit ihnen umgeht und über sie urteilt. Die Armen finden wirklich keine Fürsprecher, Menschen, die fähig sind, ihnen zuzuhören. Viele Male haben wir bemerkt, dass ihr Bedürfnis nicht nur ein Bedürfnis nach materieller Hilfe ist, sondern nach Freundschaft. Meist ist es für die Armen normal, keine Freunde zu haben. Deshalb muss man Freunde der Armen werden. Für den Christen ist dies selbst Teil seines Glaubens. Jeder Christ muss zumindest einen Armen zum Freund haben. Der Text fährt fort: „Wer Erbarmen hat mit dem Elenden, leiht dem Herrn; er wird ihm seine Wohltat vergelten“ (V.17). Erbarmen gegenüber dem Armen zu haben, ist auf gewisse Weise eine Tat der Verehrung des Herrn, und der Herr wird den, der sie vollbringt, nicht um seinen Lohn kommen lassen. Schließlich kehrt der Text zu einem Aspekt zurück, der in der Reflexion über die Weisheit beliebt ist, zum Gebrauch des Wortes. Wird die Wahrheit gesagt oder gelogen? „Die Menschen streben nach Gewinn, doch besser ein Armer als ein Betrüger“ (V.22). Besser also ein Mensch, dem sogar das Wort und die Freundschaft verweigert werden, als ein Betrüger, einer, der die Worte auf Lügen verwendet. In anderen Versen wird auf die falsche Zeugenaussage hingewiesen, auf einen Schlüsselmoment in der Erhaltung des Rechts. In einer Zeit, in der alles auf Augenzeugenberichten und auf dem Wort basierte, war die Zeugenaussage entscheidend für die Lösung eines gerichtlichen Falls. Nabot wurde durch die falsche Zeugenaussage zweier Männer verurteilt (1Kön 21). Das Wort hat in menschlichen Beziehungen eine entscheidende Funktion. Wenden wir uns den anderen mit unserem Worten zu, denn davon hängt oft die Möglichkeit ab, sich zu verstehen und einander zu helfen.


13/02/2012
Gedenken an die Armen


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