Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die Heiligen Kyrill und Method, die Väter der slawischen Kirche und Patrone Europas.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 20,1-30

Ein Zuchtloser ist der Wein, ein Lärmer das Bier; wer sich hierin verfehlt, wird nie weise.

Wie das Knurren des Löwen ist der Grimm des Königs; wer ihn erzürnt, verwirkt sein Leben.

Es ehrt den Menschen, vom Streit abzulassen, jeder Tor aber bricht los.

Der Faule pflügt nicht im Herbst; sucht er in der Erntezeit, so ist nichts da.

Ein tiefes Wasser sind die Pläne im Herzen des Menschen, doch der Verständige schöpft es herauf.

Viele Menschen rühmen sich ihrer Güte, aber wer findet einen, auf den Verlaß ist?

Wer als Gerechter unbescholten seinen Weg geht: Wohl den Kindern, die er hinterläßt.

Ein König auf dem Richterstuhl sondert mit seinem Scharfblick alles Böse aus.

Wer kann sagen: Ich habe mein Herz geläutert, rein bin ich von meiner Sünde?

Zweierlei Gewicht und zweierlei Maß, beide sind dem Herrn ein Greuel.

An seinem Treiben läßt schon der Knabe erkennen, ob sein Tun lauter und redlich sein wird.

Das Ohr, das hört, und das Auge, das sieht, der Herr hat sie beide geschaffen.

Liebe nicht den Schlaf, damit du nicht arm wirst; halte deine Augen offen, und du hast Brot genug.

Schlecht, schlecht, sagt der Käufer; geht er aber weg, so rühmt er sich.

Gold gibt es und viele Perlen, ein kostbarer Schmuck aber sind verständige Lippen.

Nimm ihm das Kleid, denn er hat für einen andern gebürgt, fremder Leute wegen pfände bei ihm!

Süß schmeckt dem Menschen das Brot der Lüge, hernach aber füllt sich sein Mund mit Kieseln.

Pläne kommen durch Beratung zustande. Darum führe den Kampf mit Überlegung!

Geheimnisse verrät, wer als Verleumder umhergeht. Darum laß dich nicht ein mit einem Schwätzer!

Wer seinem Vater flucht und seiner Mutter, dessen Lampe erlischt zur Zeit der Finsternis.

Ein Besitz, schnell errafft am Anfang, ist nicht gesegnet an seinem Ende.

Sag nicht: Ich will das Böse vergelten. Vertrau auf den Herrn, er wird dir helfen.

Ein Greuel ist dem Herrn zweierlei Gewicht, eine falsche Waage ist nicht recht.

Der Herr lenkt die Schritte eines jeden. Wie könnte der Mensch seinen Weg verstehen?

Eine Falle ist es, unbedacht zu rufen: Geweiht!, und erst nach dem Gelübde zu überlegen.

Ein weiser König sondert die Frevler aus und vergilt ihnen ihre Untat.

Der Herr wacht über den Atem des Menschen, er durchforscht alle Kammern des Leibes.

Güte und Treue behüten den König, er stützt seinen Thron durch Güte.

Der Ruhm der Jungen ist ihre Kraft, die Zier der Alten ihr graues Haar.

Blutige Striemen läutern den Bösen und Schläge die Kammern des Leibes.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

In diesem Kapitel sind eine Reihe von Sprichwörtern angeführt, die unterschiedliche Aspekte des Lebens umfassen, sie handeln vom Konsum des Weines bis hin zum Zorn, von der Faulheit bis hin zu den Aufgaben des Königs, vom Gebrauch der Güter bis zu Betrug beim Handel. Jeder Vers für sich hat schon eine Bedeutung, und es ist schwierig, einen Sinnzusammenhang herzustellen. Der Reichtum des Buches als Gesamtwerk liegt darin, dass es eine Reihe konkreter Lehren anbietet und so zur Erlangung wahrer Weisheit führt. Mehrere Male wird auf den König Bezug genommen (Verse 2, 8, 25, 28). Die Macht des Königs war damals absolut. Zu einer seiner Hauptpflichten gehörte die Wahrung der Gerechtigkeit als Richter des Obersten Gerichtshofes, wie Vers 8 sagt: „Ein König auf dem Richterstuhl sondert mit seinem Scharfblick alles Böse aus“. Eine gute Herrschaft muss auf die Treue dem Herrn gegenüber und auf die Ausführung der göttlichen Gesetze gegründet sein. Im Buch Samuel und im Buch der Könige werden die verschiedenen Könige Israels und Judas auf Grundlage dieser Treue beurteilt werden. Sogar die Zerstörung Jerusalems und das Ende zuerst des Nordreichs mit der Hauptstadt Samaria und dann des Reichs im Süden werden der Untreue der Könige zugeschrieben. Deshalb wird der König als Verteidiger des Guten dargestellt: „Ein weiser König sondert die Frevler aus und vergilt ihnen ihre Untat“. Jede weise Herrschaft muss das Wohl des Volkes zum Ziel haben. Der Text nimmt erneut Bezug auf Zank und Streit, deren ständiges Vorkommen auf Torheit hinweist. Der Weise hingegen ist ein Mensch, der das Gute sucht und es um sich herum verbreitet, indem er nicht Böses mit Bösem vergilt: „Sag nicht: Ich will das Böse vergelten. Vertrau auf den Herrn, er wird dir helfen“. Wenn du dich vom Bösen umringt fühlst, denk nicht daran, es auf dieselbe Weise zurückzubezahlen. Vertrau dich dem Herrn an, denn er wird dich daraus befreien. Das Bewusstsein über das Böse darf keinesfalls zur Entmutigung und zur Resignation führen, sondern muss einen tieferen Glauben hervorrufen, der fähig macht zu beten und um das Eingreifen Gottes zu bitten. Denn: „Wer kann sagen: Ich habe mein Herz geläutert, rein bin ich von meiner Sünde?“ (V.9). Oft fühlen wir uns rein und erlauben uns, den anderen gegenüber hart aufzutreten, sie zu verurteilen und zu verachten, uns vielleicht sogar über sie lustig zu machen und uns besser vorzukommen. Niemand hat ein reines Gewissen, zumindest nicht vor dem Herrn. Vor ihm ist es gut, dass ein jeder seine Verfehlungen zugibt und auf geeignete Weise um Vergebung bittet. Daneben möchte ich auf die Beharrlichkeit hinweisen, mit welcher erneut von Falschheit und unehrlichem Verhalten gesprochen wird. „Zweierlei Gewicht und zweierlei Maß, beide sind dem Herrn ein Gräuel“ (V.10). „Ein Gräuel ist dem Herrn zweierlei Gewicht, eine falsche Waage ist nicht recht“ (V.23). Die Aussage dieser zwei Verse betrifft in erster Linie die Unehrlichkeit beim Handel und die Fälschung der Gewichtsmaße. Zweifellos bezieht es sich aber auch auf die menschlichen Verhaltensweisen. Es lädt uns zur Redlichkeit und Aufrichtigkeit in den Beziehungen ein und ruft uns auf, alle gerecht zu behandeln.


14/02/2012
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri