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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 21,1-31

Wie ein Wasserbach ist das Herz des Königs in der Hand des Herrn; er lenkt es, wohin er will.

Jeder meint, sein Verhalten sei richtig, doch der Herr prüft die Herzen.

Gerechtigkeit üben und Recht ist dem Herrn lieber als Schlachtopfer.

Hoffart der Augen, Übermut des Herzens - die Leuchte der Frevler versagt.

Die Pläne des Fleißigen bringen Gewinn, doch der hastige Mensch hat nur Mangel.

Wer Schätze erwirbt mit verlogener Zunge, jagt nach dem Wind, er gerät in die Schlingen des Todes.

Gewalttat reißt die Frevler hinweg, denn sie weigern sich, das Rechte zu tun.

Der Weg des Unehrlichen ist gewunden, aber das Tun des Lauteren ist gerade.

Besser in einer Ecke des Daches wohnen als eine zänkische Frau im gemeinsamen Haus.

Das Verlangen des Frevlers geht nach dem Bösen, sein Nächster findet bei ihm kein Erbarmen.

Muß der Zuchtlose büßen, so wird der Unerfahrene weise, belehrt man den Weisen, so nimmt er Einsicht an.

Der Gerechte handelt klug am Haus des Frevlers, wenn er die Frevler ins Unheil stürzt.

Wer sein Ohr verschließt vor dem Schreien des Armen, wird selbst nicht erhört, wenn er um Hilfe ruft.

Eine heimliche Gabe besänftigt den Zorn, ein Geschenk aus dem Gewandbausch den heftigen Grimm.

Der Gerechte freut sich, wenn Recht geschieht, doch den Übeltäter versetzt das in Schrecken.

Wer abirrt vom Weg der Einsicht, wird bald in der Versammlung der Totengeister ruhen.

Der Not verfällt, wer Vergnügen liebt, wer Wein und Salböl liebt, wird nicht reich.

Für den Gerechten dient der Frevler als Lösegeld, anstelle des Redlichen der Treulose.

Besser in der Wüste hausen als Ärger mit einer zänkischen Frau.

Ein kostbarer Schatz ist in der Wohnung des Weisen, aber ein törichter Mensch vergeudet ihn.

Wer nach Gerechtigkeit und Güte strebt, findet Leben und Ehre.

Der Weise ersteigt die Stadt der Mächtigen und stürzt das Bollwerk, auf das sie vertraut.

Wer seinen Mund und seine Zunge behütet, der behütet sein Leben vor Drangsal.

Der Freche und Stolze, einen Zuchtlosen nennt man ihn, er handelt in maßlosem Übermut.

Den Faulen bringt sein Begehren um, denn zu arbeiten weigern sich seine Hände;

den ganzen Tag begehrt er voll Gier, der Gerechte aber gibt, ohne zu geizen.

Das Opfer der Frevler ist (dem Herrn) ein Greuel, zumal wenn es in schlechter Absicht dargebracht wird.

Ein falscher Zeuge geht zugrunde, wer aber zu hören versteht, redet erfolgreich.

Der Frevler zeigt Trotz in seiner Miene, der Redliche ordnet seine Wege.

Keine Weisheit gibt es, keine Einsicht, keinen Rat gegenüber dem Herrn.

Das Roß wird gerüstet für den Tag der Schlacht, doch der Sieg steht beim Herrn.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Einige Themen kommen in diesem Kapitel wiederholt vor. Das erste Thema ist jenes der Gerechtigkeit: „Gerechtigkeit üben und Recht ist dem Herrn lieber als Schlachtopfer.“ In dieser Feststellung klingen die Worte des Propheten Hosea wider: „Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer“ (6,6). Dies ist bei den Propheten vielfach ein beliebtes Thema. Sie erheben immer wieder ihre Stimme zur Verteidigung der Gerechtigkeit vor allem den Armen gegenüber, auf die oft nicht geachtet wird. Dies zeigen etwa die ersten Kapitel bei Jesaja oder im Buch Amos. Auch hier lesen wir: „Wer sein Ohr verschließt vor dem Schreien des Armen, wird selbst nicht erhört, wenn er um Hilfe ruft.“ Der Schrei ist nicht nur Ausdruck des Leids und des Bedürfnisses, sondern ein Appell an die Gerechtigkeit, wie man es oft in den Psalmen liest: „Die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten, seine Ohren hören ihr Schreien. ... Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr; er entreißt sie all ihren Ängsten“ (Ps 34,16.18). Auch in den Evangelien rufen viele Kranke nach Jesus, um geheilt zu werden. Als der blinde Bartimäus hört, dass Jesus vorübergeht, beginnt er zu schreien, und seine Stimme wurde erhört (Mk 10,46–52). Im Unterschied zu den Menschen hört der Herr immer auf die Stimme der Schwachen und Armen. Die Ermahnung der Sprichwörter sollte uns helfen zu verstehen, dass nur derjenige, der auf den Hilferuf der Armen hört, einst vom Herrn erhört werden wird. Dies ist die wahre Gerechtigkeit. Wer sie nicht zu vollbringen weiß, wird leicht gewalttätig: „Gewalttat reißt die Frevler hinweg, denn sie weigern sich, das Rechte zu tun.“ Gewalttat und Ungerechtigkeit sind eng miteinander verbunden. Dies können wir auch leicht in unserer Gesellschaft feststellen. Hingegen schenkt es Freude, wenn man Recht übt (V.15). Und „wer nach Gerechtigkeit und Güte strebt, findet Leben und Ehre“ (V.21). Die wahre Gerechtigkeit entsteht in der Kostenlosigkeit der Liebe und nicht durch das Aufrechnen von Geben und Nehmen. Zu den Überlegungen über die Gerechtigkeit kommen nun auch noch die Gedanken über den Einsatz des Reichtums und der Güter hinzu. Es gibt einen Reichtum, der Frucht von Lüge und Betrug ist, und der sich am Ende wertlos und schädlich erweist: „Wer Schätze erwirbt mit verlogener Zunge, jagt nach dem Wind, er gerät in die Schlingen des Todes“ (V.6). „Der Not verfällt, wer Vergnügen liebt, wer Wein und Salböl liebt, wird nicht reich“, fügt Vers 17 hinzu. Wie oft führt die ständige Sucht nach Besitz ins Verderben, ohne dass man es bemerkt. In Vers 26 wird diese Habsucht als Gier bezeichnet und dem Törichten zugeschrieben. Sehr gut können wir sie aber auch dort erkennen, wo man sich dem Spiel, den Wetten, den Börsenspekulationen hingibt. Gerechtigkeit hingegen bedeutet, dass man sich darauf versteht, den anderen vom eigenen Besitz etwas zu geben: „Eine heimliche Gabe besänftigt den Zorn, ein Geschenk aus dem Gewandbausch den heftigen Grimm“ (V.14). Im Wort Gottes steckt eine große Weisheit, die dazu verhilft, auch im Reichtum auf weise Art zu leben. Der Reichtum wird in der Bibel nicht verachtet, kann aber zu einer tödlichen Falle werden.


15/02/2012
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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