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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 22,17-29

Worte von Weisen: Neige mir dein Ohr zu, und hör auf meine Worte, nimm dir meine Lehren zu Herzen!

Schön ist es, wenn du sie in deinem Innern bewahrst; sie mögen fest wie ein Zeltpflock auf deinen Lippen haften.

Damit dein Vertrauen auf dem Herrn steht, lehre ich dich heute seinen Weg.

Habe ich nicht dreißig Sätze für dich aufgeschrieben als wissenswerte Ratschläge,

um dir verläßliche Worte mitzuteilen, damit du deinem Auftraggeber antworten kannst?

Beraube den Schwachen nicht, denn er ist ja so schwach, zertritt den Armen nicht am Tor!

Denn der Herr führt den Rechtsstreit für sie und raubt denen das Leben, die sie berauben.

Befreunde dich nicht mit dem Jähzornigen, verkehre nicht mit einem Hitzkopf,

damit du dich nicht an seine Pfade gewöhnst und dir eine Schlinge legst für dein Leben.

Sei nicht unter denen, die sich durch Handschlag verpflichten, die Bürgschaft leisten für Schulden;

wenn du nicht zahlen kannst, nimmt man dein Bett unter dir weg.

Verschieb nicht die alte Grenze, die deine Väter gesetzt haben.

Siehst du einen, der gewandt ist in seinem Beruf: vor Königen wird er dienen. [Nicht wird er vor Niedrigen dienen.]

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier beginnt eine andere kleine Sammlung innerhalb des Buches der Sprichwörter, die in Kapitel 24,22 endet, auch wenn das Buch der Sprichwörter im gleichen Ton bis zum Ende von Kapitel 24 fortgeführt wird. Diese Sammlung gibt Anleitungen zum praktischen Leben, wie wir sie auch an anderer Stelle gelesen haben. Es sind dreißig Sätze, wie uns der Text selbst sagt: „Habe ich nicht dreißig Sätze für dich aufgeschrieben?“ Es ist schön, wie sich das Wort Gottes bis zu den Kleinigkeiten des Lebens herabbeugt, als ob es uns helfen wolle, auf die unterschiedlichen Lebensumstände eine weise Antwort zu finden. So bewahrt es uns davor, uns von vorbestimmten und zur Gewohnheit gewordenen Haltungen in die Irre führen zu lassen. Die Gewohnheit und der Instinkt verraten oft die innerliche Faulheit der Männer und Frauen, die nie stehen bleiben, um nachzudenken und die sich gar nicht damit befassen, die eigenen Verhaltensweisen und Entscheidungen zu ändern. Fünf Verhaltensweisen werden uns zum Überdenken vorgeschlagen, die Haltung gegenüber den Armen, die Haltung gegenüber jähzornigen Menschen, das Problem der Bürgschaft für jemand anderen und die Problematik der eigenen Grenzen und des Fleißes bei der Arbeit. Das Wort Gottes warnt uns vor der Ausbeutung der Armen. Unsere Gedanken führen uns zu den vielen Situationen der Armut in unserer Gesellschaft und in der Welt. Man stößt oft auf eine gewisse Erbitterung gegenüber den Armen, was dazu führt, dass man ihnen nicht nur das wenige wegnimmt, was sie haben (denken wir an die Räumung der Roma-Siedlungen, an die Ausbeutung der Ausländer), sondern ihnen auch noch Verachtung und Gewalt entgegenbringt, als ob sie keinerlei Rechte besäßen. Der Text unterstreicht, wie das auch an anderen Stellen der Bibel der Fall ist, dass Gott zu ihrer Verteidigung herabsteigen wird. Gott verwirklicht jene Gerechtigkeit, die von den Menschen vernachlässigt wird. Er wird denen, die Ungerechtigkeiten begangen haben, ihre Güter wegnehmen. Sodann kehrt das Thema des Zorns wieder. Man wird davor gewarnt, sich mit Leuten abzugeben, die zum Zorn neigen, denn es geschieht leicht, dass man von deren Gewohnheit mitgerissen wird. Wie leicht lässt man sich zum Zorn hinreißen! Was das Leihen angeht, mahnt der Text, dass man es vorher gut abwägen solle, bevor man sich für einen Schuldner zum Bürgen macht, wenn man am Ende nicht die Möglichkeit der Zurückerstattung hat. Dies ist sicherlich kein Aufruf zum Geiz, sondern vielmehr eine weise Ermahnung. Weiterhin spricht der Text eine Frage an, die oft Kontroversen schürt, nämlich das Problem der Landesgrenzen. Abschließend gibt es dann einen nützlichen Hinweis, etwa für junge Menschen, die sich darauf vorbereiten, eine Arbeit aufzunehmen. Sie werden aufgerufen, so fleißig und eifrig zu sein, wenn sie eine nützliche Stellung anstreben, wie jemand, der im Dienst des Königs steht.


18/02/2012
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