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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Petrus Damiani (1007–1072). Getreu seiner monastischen Berufung liebte er die Kirche und setzte sein Leben dafür ein, sie zu reformieren. Gedenken an die Ordensleute überall auf der Welt.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 23,15-35

Mein Sohn, wenn dein Herz weise ist, so freut sich auch mein eigenes Herz.

Mein Inneres ist voll Jubel, wenn deine Lippen reden, was recht ist.

Dein Herz ereifere sich nicht wegen der Sünder, sondern eifere stets nach Gottesfurcht!

Denn sicher gibt es eine Zukunft, deine Hoffnung wird nicht zerschlagen.

Höre, mein Sohn, und sei weise, lenk dein Herz auf geraden Weg!

Gesell dich nicht zu den Weinsäufern, zu solchen, die im Fleischgenuß schlemmen;

denn Säufer und Schlemmer werden arm, Schläfrigkeit kleidet in Lumpen.

Hör auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird.

Erwirb dir Wahrheit, und verkauf sie nicht mehr: Weisheit, Zucht und Einsicht!

Laut jubelt der Vater des Gerechten; wer einen weisen Sohn hat, kann sich über ihn freuen.

Deine Eltern mögen sich freuen; jubeln möge die Mutter, die dich gebar.

Gib mir dein Herz, mein Sohn, deine Augen mögen an meinen Wegen Gefallen finden;

denn die Ehebrecherin ist eine tiefe Grube, die fremde Frau ein enger Brunnen.

Ja, wie ein Räuber lauert sie auf und mehrt die Verräter unter den Menschen.

Wer hat Ach? Wer hat Weh? Wer Gezänk? Wer Klage? Wer hat Wunden wegen nichts? Wer trübe Augen?

Jene, die bis in die Nacht beim Wein sitzen, die kommen, um den Mischwein zu probieren.

Schau nicht nach dem Wein, wie er rötlich schimmert, wie er funkelt im Becher: Er trinkt sich so leicht!

Zuletzt beißt er wie eine Schlange, verspritzt Gift gleich einer Viper.

Deine Augen sehen seltsame Dinge, dein Herz redet wirres Zeug.

Du bist wie einer, der auf hoher See schläft, der einschläft über dem Steuer des Schiffes.

Man hat mich geschlagen, doch es tat mir nicht weh, man hat mich gehauen, aber ich habe nichts gespürt. Wann wache ich auf? Von neuem will ich zum Wein greifen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Weisheit des Sohnes ist die Freude des Vaters, aber auch dessen, der die Aufgabe hat, zu einem weisen Leben zu erziehen. Diese Aufgabe schreibt sich das Buch der Sprichwörter von Anfang an zu, denn der Sohn ist wie ein Jünger, der auf die Unterweisung des Meisters hört, der sich zurechtweisen und führen lässt. Die Weisheit kommt wirklich vom Hören: „Höre mein Sohn, und sei weise, lenk dein Herz auf geraden Weg!“ Der wiederholte Aufruf stieß damals und stößt heute auf den Instinkt, nur auf sich selbst zu hören und das Leben nach den eigenen Neigungen und Überlegungen auszurichten. Unsere Welt scheint das Bedürfnis nach Vätern und Müttern, die zu einem guten und menschlichen Leben erziehen, instinktiv zurückzuweisen. Uns wird eine ganz andere Weisheit gelehrt, die auf dem mühevollen Weg des Zuhörens erworben werden kann: „Hör auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird.“ Vater und Mutter haben hier eine Doppelfunktion, sie sind jene, die uns gezeugt haben, werden aber gemeinsam zu einem Symbol für jemanden, der eine Hilfestellung gibt, um Weisheit zu erwerben. Denken wir an die vielen, die diese Aufgabe im täglichen Leben zu erfüllen hätten, angefangen von den Eltern und den Großeltern bis zu den Lehrern an den Schulen, von den Katecheten bis zu den Priestern, von den spirituellen Vätern bis hin zu den Meistern des spirituellen Lebens. Die Versuchung einer falschen Vorstellung von Freiheit und Selbständigkeit zu folgen, führt nicht zu menschlichem und spirituellem Wachstum. Zurechtzuweisen und eine väterliche Haltung im eigenen Leben anzunehmen, wird oft als lästig empfunden. Dies ist Zeichen einer Gesellschaft, die täglich Waise hervorbringt, entwurzelte Männer und Frauen, die unfähig sind in ihrer Menschlichkeit zu wachsen, die von der Vorherrschaft des Ich gefangen sind, wenig dazu bereit, die Aufgabe zu übernehmen, andere zu einem weisen Leben zu erziehen. Mit diesem Instinkt der Selbstdarstellung und der Eigenständigkeit endet man darin, die zu verachten, die schwach sind, wie etwa die alte Mutter, der gegenüber man sich nicht mehr verpflichtet fühlt und von der man nichts mehr zu bekommen denkt. Und doch erhält man gerade in der Liebe zu den alten Menschen soviel Weisheit und Menschlichkeit. Wir sind dazu berufen „Wahrheit, Weisheit, Selbstbeherrschung, Klugheit“ zu erlangen. Diese sind Gaben Gottes, aber auch Frucht der Mühe des Menschen, der sie als nötige Tugenden für das eigene Leben und das Leben der Gesellschaft zu erlangen sucht. Nur sie schenken wahre Freude. Wer aus ihnen lebt, wird es nicht nötig haben, sich der ungebremsten Suche nach Befriedigungen und Vergnügen hinzugeben. Man versteht nun, warum der Abschnitt mit einer Bezugnahme auf die Prostitution und die Trinksucht endet. Ohne die tiefe Freude, die ein weises Leben mit sich bringt, wird man Befriedigung in den Vergnügungen suchen, die nur vorübergehend sind, abhängig machen und versklaven.


21/02/2012
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