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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Bischof und Märtyrer Polykarp, einen Jünger des Apostels Johannes († 155).


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 24,1-34

Sei nicht neidisch auf böse Menschen, such keinen Umgang mit ihnen!

Denn ihr Herz sinnt auf Gewalttat, Unheil reden ihre Lippen.

Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, durch Umsicht gewinnt es Bestand.

Durch Klugheit werden die Kammern gefüllt mit allerlei wertvollen, köstlichen Gütern.

Der Weise ist dem Starken überlegen, ein verständiger Mensch dem robusten.

Denn durch Überlegung gewinnst du den Kampf, viele Ratgeber verhelfen zum Sieg.

Zu hoch hängt dem Toren die Weisheit, am Tor tut er den Mund nicht auf.

Wer stets darauf aus ist, Böses zu tun, den nennt man einen Ränkeschmied.

Das Trachten des Toren ist Sünde, der Zuchtlose ist den Menschen ein Greuel.

Zeigst du dich lässig am Tag der Bedrängnis, so wird auch deine Kraft bedrängt.

Befrei jene, die man zum Tod schleppt; die zur Hinrichtung wanken, rette sie doch!

Wolltest du sagen: Gott weiß von uns nichts; - hat er, der die Herzen prüft, keine Kenntnis? Hat er, der über dich wacht, kein Wissen? Ja, er vergilt jedem Menschen, wie sein Tun es verdient.

Iß Honig, mein Sohn, denn er ist gut, Wabenhonig ist süß für den Gaumen.

Wisse: Genauso ist die Weisheit für dich. Findest du sie, dann gibt es eine Zukunft, deine Hoffnung wird nicht zerschlagen.

Belaure nicht frevlerisch die Wohnung des Gerechten, zerstöre sein Ruhelager nicht!

Denn siebenmal fällt der Gerechte und steht wieder auf, doch die Frevler stürzen ins Unglück.

Freu dich nicht über den Sturz deines Feindes, dein Herz juble nicht, wenn er strauchelt,

damit nicht der Herr es sieht und mißbilligt und seinen Zorn von ihm abwendet.

Erhitz dich nicht wegen der Übeltäter, ereifere dich nicht wegen der Frevler!

Denn für den Bösen gibt es keine Zukunft, die Lampe der Frevler erlischt.

Fürchte den Herrn, mein Sohn, und den König; mit diesen beiden überwirf dich nicht!

Denn plötzlich geht von ihnen Verderben aus, und unvermutet kommt Unheil von beiden.

Auch folgende Sprichwörter stammen von Weisen: Im Gericht auf die Person sehen ist nicht recht.

Wer zum Schuldigen sagt: Unschuldig bist du!, den verfluchen die Menschen, verwünschen die Leute.

Denen aber, die entscheiden, wie es recht ist, geht es gut; über sie kommt Segen und Glück.

Einen Kuß auf die Lippen gibt, wer richtig antwortet.

Nimm draußen deine Arbeit auf und bestell dein Feld, danach gründe deinen Hausstand!

Tritt gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge auf, betrüge nicht mit deinen Worten!

Sag nicht: Wie er mir getan hat, so will ich auch ihm tun, einem jedem will ich vergelten, wie es seine Taten verdienen.

Am Acker eines Faulen ging ich vorüber, am Weinberg eines unverständigen Menschen:

Sieh da, er war ganz überwuchert von Disteln, seine Fläche mit Unkraut bedeckt, seine Steinmauer eingerissen.

Ich sah es und machte mir meine Gedanken, ich betrachtete es und zog die Lehre daraus:

Noch ein wenig schlafen, noch ein wenig schlummern, noch ein wenig die Arme verschränken, um auszuruhen.

Da kommt schon die Armut wie ein Strolch über dich, die Not wie ein zudringlicher Bettler.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wiederum sehen wir das Leben des Gerechten und des Frevlers gegenübergestellt. Die Bibel hat ein klares Bewusstsein über die Kraft des Bösen und spricht sie üblicherweise auf konkrete Art an. Sie bevorzugt es, vom Frevler zu sprechen und nicht vom Bösen. Das Wort Gottes stellt uns immer vor konkrete Menschen, die die Geschichte lebendig machen und bestimmen. Auch der Gläubige weiß, dass es am Ende Gott ist, der handelt, und dass das Böse nie auf endgültige Weise vorherrschen wird. Angesichts des Wohlstands des Übeltäters könnte bei den Weisen und Gerechten ein Gefühl des Neids entstehen. So beginnt der Abschnitt und mahnt zur Vorsicht: „Sei nicht neidisch auf böse Menschen, such keinen Umgang mit ihnen! Denn ihr Herz sinnt auf Gewalttat, Unheil reden ihre Lippen.“ Allein mit Weisheit kann man die eigene Kraft aufbauen und vermehren. In der Weisheit liegt Macht, und dem Weisen gebührt der Sieg über die Kräfte des Bösen. Deshalb bleibt der weise Mensch „nicht lässig am Tag der Bedrängnis“, um nicht überwältigt zu werden. Für ihn bedeutet das Leben ein Kampf gegen die Mächte des Bösen. Deshalb befreit er „jene, die man zum Tod schleppt“ und rettet jene, „die zur Hinrichtung wanken“. In diesen Feststellungen verbirgt sich jener Kampf gegen die Fürsten und Gewalten, den Paulus im sechsten Kapitel des Epheserbriefs beschreibt. Der Weise hütet sich davor, sich über das schlimme Schicksal des Feindes zu freuen und lässt sich auch nicht vom Neid gegenüber den Frevlern überrollen oder in die Irre leiten. Denn er weiß, dass der Herr über ihn wacht. Die Gottesfurcht ist die einzige Bedingung, die ihm gestellt wird. Die Aneinanderreihung vom Aufruf zur Gottesfurcht und zur Furcht vor dem König mag überraschen. Es herrscht aber auch eine gesellschaftliche Ordnung, zu deren Einhaltung man verpflichtet ist. Möglicherweise spricht der Text so angesichts einer Gesellschaft, in welcher es häufig zur Rebellion kam, die zu keinerlei Lösungen führte. Die wahre Rebellion ist vor allem die gegen die Kraft des Bösen, denn diese Kraft scheint die gesamte Gesellschaft zu durchziehen. Für diesen Kampf gilt es, die Waffen zu rüsten. Der Abschnitt endet mit einigen Ermahnungen, vor allem in Bezug auf Bevorzugungen in der Rechtssprechung, die vom Weg der Gerechtigkeit abbringen


23/02/2012
Gedenken an die Kirche


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