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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 26,1-28

Wie Schnee im Sommer und Regen zur Erntezeit, so unpassend ist Ehre für einen Toren.

Wie der Spatz wegflattert und die Schwalbe davonfliegt, so ist ein unverdienter Fluch; er trifft nicht ein.

Dem Pferd die Peitsche, dem Esel den Zaum, dem Rücken der Toren den Stock.

Antworte dem Toren nicht, wie es seine Dummheit verdient, damit nicht auch du ihm gleich wirst.

Antworte dem Toren, wie es seine Dummheit verdient, damit er sich nicht einbildet, ein Weiser zu sein.

Die Füße haut sich ab, Schaden muß leiden, wer Botschaft sendet durch einen Toren.

Schlaff wie die Schenkel des Lahmen ist ein Weisheitsspruch im Mund der Toren.

Den Stein bindet in der Schleuder fest, wer einem Toren Ehre erweist.

Ein Dornzweig geriet in die Hand eines Betrunkenen: ein Weisheitsspruch in den Mund der Toren.

Ein Schütze, der alle verwundet - ein Tor und ein Betrunkener, wenn sie vorübergehen.

Wie ein Hund, der zurückkehrt zu dem, was er erbrochen hat, so ist ein Tor, der seine Dummheit wiederholt.

Siehst du jemand, der sich selbst für weise hält - mehr Hoffnung gibt es für den Toren als für ihn.

Der Faule sagt: Ein Löwe ist auf dem Weg, ein Raubtier ist auf den Straßen.

Die Tür dreht sich in ihrer Angel und der Faule in seinem Bett.

Greift der Faule mit der Hand in die Schüssel, ist er zu träg, sie zum Mund zurückzubringen.

Der Faule hält sich selbst für weiser als sieben, die klug antworten können.

Einen vorbeilaufenden Hund packt bei den Ohren, wer sich in einen Streit mischt, der ihn nichts angeht.

Wie ein Verrückter, der Brandpfeile schleudert, Pfeile und tödliche Waffen,

so ist einer, der seinen Nächsten täuscht und dazu sagt: Ich mach doch nur Spaß.

Ist kein Holz mehr da, erlischt das Feuer; wo kein Verleumder ist, legt sich der Streit.

Wie Kohlen die Glut und Holz das Feuer, so schürt ein zänkischer Mensch den Streit.

Die Worte des Verleumders sind wie Leckerbissen, sie gleiten hinab in die Kammern des Leibes.

Silberglasur über Tongeschirr - glatte Lippen und ein böses Herz.

Mit seinen Reden verstellt sich der Gehässige, doch in seinem Herzen ist er voll Tücke.

Klingt seine Stimme auch freundlich, trau ihm nicht, denn sieben Greuel sind in seinem Herzen.

Hüllt sich sein Haß auch in Heuchelei, seine Schlechtigkeit wird bloßgestellt in der Volksversammlung.

Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein, wer einen Stein hochwälzt, auf den rollt er zurück.

Eine verlogene Zunge führt zum Zusammenbruch, ein heuchlerischer Mund verursacht den Sturz.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dem Weisen steht der Tor gegenüber, der im ersten Teil des Kapitels in seinem Verhalten beschrieben wird. Dies geschieht, um zu vermeiden, dass seine Entscheidungen nachgeahmt werden und auf sein Verhalten in falscher Art und Weise reagiert wird.
Das Wort Gottes möchte eine Art Grenze setzen zwischen den Weisen und den Toren. Man soll auf keinen Fall auf konformistische Weise leben, so als ob man in allem Recht hätte und nur aufgrund der eigenen Überzeugungen Entscheidungen treffen könnte. Der Mann Gottes folgt dem Wort des Herrn und unterwirft sich ihm, während der Törichte sich selbst, seinem Instinkt und seinen Gewohnheiten folgt. Zum Tor gesellt sich der Faule, der vor lauter Stolz nicht gewillt ist, seine Lebensweise zu ändern: „Der Faule hält sich selbst für weiser als sieben, die klug antworten können.“ Die Wurzel der Torheit liegt in der Ablehnung, sich vom Herrn führen zu lassen und jene Regel nicht anzunehmen, welche das Buch der Sprichwörter von Anfang an aufstellt, nämlich wie Söhne und Töchter auf die Stimme des Vaters zu hören. Sodann wird wiederum über das Wort nachgedacht (Verse 17–28). Wie bedeutend ist doch das Wort im täglichen Leben und in den Beziehungen zwischen den Menschen! Wenn wir den Überlegungen dieser Verse folgen, finden wir viele alltägliche Verhaltensweisen wieder, über die es sich weiter nachzudenken lohnt. In erster Linie steht hier der Streit, der auch unsere Gesellschaft beseelt. Der Verleumder, der streitsüchtige Mensch, Schmeichelei und Betrug führen zum Entstehen einer getrennten Welt, wo jeder nur die Bestätigung seiner selbst sucht und außer Acht lässt, wie viel Böses derartige Haltungen hervorrufen. „Eine verlogene Zunge führt zum Zusammenbruch, ein heuchlerischer Mund verursacht den Sturz“ (V.28). So lautet die bittere Schlussfolgerung des Textes. Gemäß des Propheten Jeremia ist die „Lüge“ das Fundament der Menschen, die ohne Gott leben und sich selbst als einziges Maß in der Geschichte verstehen. Der „Teufel“ ist nicht nur der Geist der Trennung, sondern auch der lügnerische Geist. Für die Bibel gehen Trennung und Lüge Hand in Hand und sind Ausdruck für die Entscheidung der Menschen, für sich selbst zu leben und das eigene Ich zum Ausgangspunkt für ihre Entscheidungen und Verhaltensweisen zu machen. Aus diesem Grund beginnt das Kapitel mit der Reflexion über den Toren und endet mit dem Hinweis auf Lüge und Schmeichelei. Alles ist Betrug für den, der für sich selbst lebt. Es ist jedoch nötig, seine Sprache zu pflegen, damit sie durch das Hören auf den Herrn die Wahrheit eines Wortes ausdrücken kann, das nicht für sich lebt, sondern für den Herrn.


25/02/2012
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