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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 28,1-28

Der Frevler flieht, auch wenn ihn keiner verfolgt, der Gerechte fühlt sich sicher wie ein Löwe.

Durch seine Frevel bekommt ein Land viele Herrscher, durch einen verständigen, einsichtsvollen Mann erhält die Ordnung Bestand.

Ein Vornehmer, der die Armen unterdrückt, ist wie Regen, der alles wegschwemmt und kein Brot bringt.

Wer die Lehre preisgibt, rühmt den Frevler, wer die Lehre beachtet, bekämpft ihn.

Böse Menschen verstehen nicht, was recht ist, die aber, die den Herrn suchen, verstehen alles.

Besser ein Armer, der schuldlos seinen Weg geht, als ein Reicher, der krumme Wege geht.

Wer sich an die Lehre hält, ist ein verständiger Sohn, wer mit Verschwendern umgeht, macht seinem Vater Schande.

Wer sein Vermögen durch Zins und Aufschlag vermehrt, sammelt für den, der Erbarmen hat mit den Armen.

Wendet einer sein Ohr ab, um die Lehre nicht zu hören, dann ist sogar sein Gebet ein Greuel.

Wer Rechtschaffene irreführt auf einen bösen Weg, der fällt in seine eigene Grube; die Schuldlosen aber erlangen Gutes.

Der Reiche hält sich selbst für klug, doch ein verständiger Armer durchschaut ihn.

Haben Gerechte die Oberhand, gibt es glanzvolle Zeiten, erheben sich die Frevler, verstecken sich die Menschen.

Wer seine Sünden verheimlicht, hat kein Glück, wer sie bekennt und meidet, findet Erbarmen.

Wohl dem Menschen, der stets Gott fürchtet; wer aber sein Herz verhärtet, fällt ins Unglück.

Ein grollender Löwe, ein gieriger Bär - ein frevelhafter Herrscher über ein schwaches Volk.

Mancher Fürst ist klein an Verstand und groß als Unterdrücker; wer Ausbeutung haßt, hat ein langes Leben.

Ein Mensch, auf dem Blutschuld lastet, ist flüchtig bis zum Grab; man halte ihn nicht.

Wer schuldlos seinen Weg geht, dem wird geholfen, wer krumme Wege geht, fällt in die Grube.

Wer sein Feld bestellt, wird satt von Brot, wer nichtigen Dingen nachjagt, wird satt von Armut.

Ein ehrlicher Mensch erntet vielfachen Segen, wer aber hastet, um sich zu bereichern, bleibt nicht ungestraft.

Auf die Person sehen ist nicht recht, für einen Bissen Brot wird mancher zum Verbrecher.

Nach Reichtum giert ein neidischer Mensch und bedenkt nicht, daß Mangel über ihn kommen wird.

Wer einen andern zurechtweist, findet schließlich Dank, mehr als der Schmeichler.

Wer Vater oder Mutter beraubt und meint, er tue kein Unrecht, macht sich zum Genossen des Mörders.

Der Habgierige erregt Streit, wer auf den Herrn vertraut, wird reichlich gelabt.

Wer auf seinen eigenen Verstand vertraut, ist ein Tor, wer in Weisheit seinen Weg geht, wird gerettet.

Wer dem Armen gibt, hat keinen Mangel, wer seine Augen verschließt, wird viel verflucht.

Erheben sich die Frevler, dann verbergen sich die Menschen, gehen sie zugrunde, dann kommen die Gerechten an die Macht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Böse und der Gerechte leben auf höchst unterschiedliche Weisen, die nichts miteinander gemeinsam haben. Gegenüberstellungen finden sich wie eine Konstante nicht nur in diesem Buch und im Buch der Weisheit, sondern durchziehen die gesamte Bibel. Das Wort Gottes hilft, eine Grenze zu bestimmen. Aber nicht in erster Linie, um den zu verurteilen, der Böses tut, denn Gott will, dass sich auch der Böse bekehrt und am Leben bleibt, wie der Prophet Ezechiel in Kapitel 18 sagt, sondern um den Menschen zu helfen, eine Wahl zu treffen. In einer Welt, die es gewohnt ist, alles gleichförmig zu betrachten und deshalb auch nicht hilft, Entscheidungen zu treffen, weiß der Gläubige, dass man im Leben nicht umhin kann, Entscheidungen zu fällen. Unser Text beginnt und endet mit zwei bedeutenden Betrachtungen: „Der Frevler flieht, auch wenn ihn keiner verfolgt, der Gerechte fühlt sich sicher wie ein Löwe“, und „Erheben sich die Frevler, dann verbergen sich die Menschen, gehen sie zugrunde, dann kommen die Gerechten an die Macht.“ Flucht ist ein Ausdruck von Angst, von einem Gefühl der Unsicherheit gegenüber dem anderen, der als möglicher Feind gesehen wird und den man meiden möchte. Der Frevler bringt also Ungewissheit zum Ausdruck, während der Gerechte Sicherheit an den Tag legt, weil er sich Gott anvertraut. Wenn aber der Böse die Oberhand gewinnt, und dies ist die Sorge des Gerechten, müssen die anderen sich verstecken und „sich verbergen“ (V.12), denn seine Macht bringt alles zu Fall. Diese Lage kommt gut in folgenden Versen zum Ausdruck, die von einem boshaften Herrscher sprechen: „Ein grollender Löwe, ein gieriger Bär – / ein frevelhafter Herrscher über ein schwaches Volk“ (V.15). Es ist uns auch heute bewusst, wie sehr die Habgier eines Menschen, der ein armes Volk regiert, Unheil mit sich bringen kann. Zu den Charakteristika, die einen Übeltäter kennzeichnen, gehören in der Tat Geiz und Habgier (Verse 22 und 25). Das Verhalten betrifft jedenfalls alle, Arme und Reiche. Niemandem steht aufgrund seiner sozialen oder wirtschaftlichen Lage das Recht zu, Schlechtes zu tun. Auch wenn die Bibel die Armen verteidigt und der Herr ihr erster Verteidiger ist, verlangt sie auch von ihnen, nach dem Wort Gottes zu leben: „Ein Vornehmer, der die Armen unterdrückt, ist wie Regen, der alles wegschwemmt und kein Brot bringt“ (V.3). Es kommt auch heute vor, dass Arme andere Arme unterdrücken und verachten oder dass Menschen, die heute wohlhabend geworden sind, ihre eigene Vergangenheit in Armut vergessen. Wie wir sehen, richtet das Wort Gottes eine Ermahnung an alle, keiner ist ausgenommen, damit wir uns alle dem Wort anvertrauen, um den Weg der Gerechtigkeit wählen zu können.


28/02/2012
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