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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 30,1-14

Worte Agurs, des Sohnes des Jake aus Massa. Spruch des Mannes Laïtiël: Ich mühte mich ab mit Gott und bin am Ende.

Denn ich bin zu dumm für einen Menschen, ich habe keinen Menschenverstand,

ich habe keine Weisheit gelernt und keine Kenntnis des Heiligen erlangt.

Wer stieg zum Himmel hinauf und kam wieder herab? Wer sammelte den Wind in seine Fäuste? Wer band das Wasser in ein Gewand? Wer setzte fest alle Enden der Erde? Wie ist sein Name und wie der Name seines Sohnes, wenn du es weißt?

Jede Rede Gottes ist im Feuer geläutert; ein Schild ist er für alle, die bei ihm sich bergen.

Füg seinen Worten nichts hinzu, sonst überführt er dich, und du stehst als Lügner da.

Um zweierlei bitte ich dich, versag es mir nicht, bevor ich sterbe:

Falschheit und Lügenwort halt fern von mir; gib mir weder Armut noch Reichtum, nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist,

damit ich nicht, satt geworden, dich verleugne und sage: Wer ist denn der Herr?, damit ich nicht als Armer zum Dieb werde und mich am Namen meines Gottes vergreife.

Verleumde nicht den Knecht bei seinem Herrn, sonst verflucht er dich, und du mußt es büßen.

Ein Geschlecht, das seinem Vater flucht und seine Mutter nicht segnet;

ein Geschlecht, das rein ist in den eigenen Augen, doch nicht gewaschen von seinem Schmutz;

ein Geschlecht - wie überheblich sind seine Augen und wie hochmütig seine Wimpern;

ein Geschlecht, dessen Zähne Schwerter und dessen Gebiß Messer sind, um die Notleidenden aus dem Land wegzufressen und die Armen weg aus der Menschheit.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieses Kapitel enthält unter dem Verfassernamen Agur eine weitere Sammlung von Sprichwörtern. Wir sehen, dass das Buch Lehren aus verschiedenen Epochen der Geschichte Israels zusammenträgt und uns zur Meditation vorlegt. Der erste Teil des Kapitels verweilt bei zwei Aspekten des Weisheitsstrebens. Der erste hebt die Mühseligkeit dieses Strebens hervor. Zweimal macht der Verfasser deutlich, wie ermüdend die Suche nach Weisheit ist. „Ich mühte mich ab“, schreibt er, und gleich danach: Ich „bin am Ende“. Angesichts der Größe Gottes und der Schwierigkeit, die Weisheit, die von ihm kommt, zu erfassen, sind wir alle unbedeutend und nie so klug, dass wir seinen Willen begreifen könnten: „Ich bin zu dumm für einen Menschen, ich habe keinen Menschenverstand, ich habe keine Weisheit gelernt und keine Kenntnis des Heiligen erlangt.“ Wer könnte eine solche Kenntnis denn auch erlangen? Wir alle sind klein und unwissend vor ihm, der uns dennoch sein Wort nicht vorenthält, damit wir es hören können. Deshalb wird im zweiten Teil das Wort Gottes gepriesen, das rein ist und für den Menschen, der es aufnimmt, zum Schutz wird: „Jede Rede Gottes ist im Feuer geläutert; ein Schild ist er für alle, die bei ihm sich bergen. Füg seinen Worten nichts hinzu“. Wir sind es gewohnt, dem Wort Gottes etwas von uns selbst hinzuzufügen. Manchmal reduzieren wir es auf die Größe unserer Ideen, unserer Pläne und Vorhaben und rauben ihm so seine verwandelnde Kraft. Dabei sollten wir in erster Linie darauf hören, damit es uns davor bewahrt, in „Falschheit und Lügenwort“ zu verfallen. Nur wer hört, erwirbt Weisheit. Das Wort Gottes hilft, das Menschenwort weise zu gebrauchen. So erklärt sich die Mahnung: „Verleumde nicht“, und so erklären sich auch die Hinweise in den letzten Versen, die uns zeigen, wohin es führt, wenn man nicht auf das Wort Gottes hört. Die Konsequenz ist „ein Geschlecht, das … flucht“ statt zu segnen. Andere halten sich für rein und vergessen dabei, dass nur das Wort Gottes rein macht, weil es „im Feuer geläutert ist“ (V.5). Wieder andere überheben sich. Schließlich benutzen manche das Wort als Waffe, um ihre Mitmenschen – und die Armen zuallererst! – zu vernichten und zu demütigen: „ein Geschlecht, dessen Zähne Schwerter und dessen Gebiss Messer sind, um die Notleidenden aus dem Land wegzufressen und die Armen weg aus der Menschheit“. Wir kennen sie genau, diese Gewalt der Worte gegen die Armen, Worte der Verachtung und Verurteilung, die sie aus unserer Mitte verjagen sollen. Doch der Herr ist ihr Hüter und ihr Schutz und wir nehmen uns gemeinsam mit ihm ihrer Leiden an, damit ihnen Gerechtigkeit widerfährt.


01/03/2012
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