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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch der Sprichwörter 31,1-31

Worte an Lemuël, den König von Massa, mit denen ihn seine Mutter ermahnt hat:

Was soll ich dir sagen, Lemuël, mein Erstgeborener, du Sohn meines Schoßes, was, du Sohn meiner Gelübde?

Gib deine Kraft nicht den Frauen hin, dein Tun und Treiben nicht denen, die Könige verderben.

Könige sollen sich nicht, Lemuël, Könige sollen sich nicht mit Wein betrinken, Fürsten nicht berauschenden Trank begehren.

Er könnte beim Trinken seine Pflicht vergessen und das Recht aller Notleidenden verdrehen.

Gebt berauschenden Trank dem, der zusammenbricht, und Wein denen, die im Herzen verbittert sind.

Ein solcher möge trinken und seine Armut vergessen und nicht mehr an seine Mühsal denken.

Öffne deinen Mund für den Stummen, für das Recht aller Schwachen!

Öffne deinen Mund, richte gerecht, verschaff dem Bedürftigen und Armen Recht!

Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie übertrifft alle Perlen an Wert.

Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie, und es fehlt ihm nicht an Gewinn.

Sie tut ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens.

Sie sorgt für Wolle und Flachs und schafft mit emsigen Händen.

Sie gleicht den Schiffen des Kaufmanns: Aus der Ferne holt sie ihre Nahrung.

Noch bei Nacht steht sie auf, um ihrem Haus Speise zu geben [und den Mägden, was ihnen zusteht].

Sie überlegt es und kauft einen Acker, vom Ertrag ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg.

Sie gürtet ihre Hüften mit Kraft und macht ihre Arme stark.

Sie spürt den Erfolg ihrer Arbeit, auch des Nachts erlischt ihre Lampe nicht.

Nach dem Spinnrocken greift ihre Hand, ihre Finger fassen die Spindel.

Sie öffnet ihre Hand für den Bedürftigen und reicht ihre Hände dem Armen.

Ihr bangt nicht für ihr Haus vor dem Schnee; denn ihr ganzes Haus hat wollene Kleider.

Sie hat sich Decken gefertigt, Leinen und Purpur sind ihr Gewand.

Ihr Mann ist in den Torhallen geachtet, wenn er zu Rat sitzt mit den Ältesten des Landes.

Sie webt Tücher und verkauft sie, Gürtel liefert sie dem Händler.

Kraft und Würde sind ihr Gewand, sie spottet der drohenden Zukunft.

Öffnet sie ihren Mund, dann redet sie klug, und gütige Lehre ist auf ihrer Zunge.

Sie achtet auf das, was vorgeht im Haus, und ißt nicht träge ihr Brot.

Ihre Söhne stehen auf und preisen sie glücklich, auch ihr Mann erhebt sich und rühmt sie:

Viele Frauen erwiesen sich tüchtig, doch du übertriffst sie alle.

Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit, nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob.

Preist sie für den Ertrag ihrer Hände, ihre Werke soll man am Stadttor loben.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch endet mit einer letzten Sammlung von Sprichwörtern, die einem gewissen Lemuël zugeschrieben werden. Wie schon an anderen Stellen spricht hier eine Mutter, eine echte Mutter, aber auch die personifizierte Weisheit, die ihre Kinder wie eine Mutter unterweist. Die letzten Belehrungen betreffen die Gefahren, auf die man treffen könnte. Erstens: die Frauen – vermutlich eine Anspielung auf die Konkubinen des Königs. Zweitens: den Wein, der von den Regierungspflichten ablenkt. Wenn überhaupt, dann ist der Wein nur dem eine Hilfe, der eine schwierige Zeit durchlebt. Schließlich folgt ein Rat, der den Mund, also das Wort betrifft: „Öffne deinen Mund für den Stummen, für das Recht aller Schwachen! Öffne deinen Mund, richte gerecht, verschaff dem Bedürftigen und Armen Recht!“ In einer dem Genuss und dem Vergnügen hingegebenen Gesellschaft besteht die eigentliche Gefahr darin, den Armen zu vergessen. Wir verstehen diese abschließende Aufforderung des Buches – sie ordnet sich in die wiederholten Mahnungen ein, sich um die Armen zu kümmern, von denen das Buch geradezu übersät ist. Am Ende steht erneut ein Thema, das bereits mehrfach zur Sprache kam: die tugendhafte Frau. Das Wort Gottes scheut sich nicht, auch in das Privatleben der Einzelnen und in die wichtigen Entscheidungen einzugreifen – etwa die einer Frau, die zur Ehefrau wird und sich um die kleine Gemeinschaft einer damals vielköpfigen Familie kümmern soll. Welche Tugenden stellt der Text heraus? Fleiß und die Fähigkeit, das häusliche Leben zu organisieren (V.15–19): „Sie achtet auf das, was vorgeht im Haus, und isst nicht träge ihr Brot“ (V.27). Freigebigkeit gegenüber den Notleidenden: „Sie öffnet ihre Hand für den Bedürftigen und reicht ihre Hände dem Armen“ (V.20). Weitblick und Würde, die sie nicht zur Schau trägt, sondern aus denen sie lebt (V.21–25): „Kraft und Würde sind ihr Gewand, sie spottet der drohenden Zukunft“ (V.25). Klugheit in dem, was sie sagt: „Öffnet sie ihren Mund, dann redet sie klug und gütige Lehre ist auf ihrer Zunge“ (V.26). Was ist die Grundlage dieser Tugenden? Wie schon im ganzen Buch gibt es nur eine einzige Grundlage – dieselbe, die auch die Grundlage aller gelebten Weisheit ist: „Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit, nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob“ (V.30). Die „Gottesfurcht“ ist wahrhaftig das einzige Prinzip der Weisheit. So hatte das Buch der Sprichwörter begonnen und so endet es auch. Bitten wir den Herrn, dass er uns die Gottesfurcht schenkt, damit wir alle Entscheidungen unseres Lebens mit Weisheit treffen können.


03/03/2012
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