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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der erste Brief an Timotheus 1,12-17

Ich danke dem, der mir Kraft gegeben hat: Christus Jesus, unserem Herrn. Er hat mich für treu gehalten und in seinen Dienst genommen,

obwohl ich ihn früher lästerte, verfolgte und verhöhnte. Aber ich habe Erbarmen gefunden, denn ich wußte in meinem Unglauben nicht, was ich tat.

So übergroß war die Gnade unseres Herrn, die mir in Christus Jesus den Glauben und die Liebe schenkte.

Das Wort ist glaubwürdig und wert, daß man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste.

Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als erstem seine ganze Langmut beweisen konnte, zum Vorbild für alle, die in Zukunft an ihn glauben, um das ewige Leben zu erlangen.

Dem König der Ewigkeit, dem unvergänglichen, unsichtbaren, einzigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Paulus dankt dem Herrn, weil er ihn für vertrauenswürdig befunden, gestärkt und in seinen Dienst genommen hat – drei Dinge, die er vor allem in den immer wiederkehrenden Schwierigkeiten seiner Sendung nicht vergessen wird. Im zweiten Korintherbrief schreibt er zum Beispiel: „Daher erlahmt unser Eifer nicht in dem Dienst, der uns durch Gottes Erbarmen übertragen wurde“ (4,1). Seine Dankbarkeit ist umso größer angesichts des Lebens, das er geführt hatte, und seiner völlig ungeschuldeten und unverdienten Rettung. Paulus erkennt das „Erbarmen“ des Herrn an, der ihn in dem Moment rief, da er ihn „lästerte, verfolgte und verhöhnte“. Als er vor Agrippa steht, fasst er sein Leben vor der radikalen Wende in diesen Worten zusammen: „Ich … sperrte viele der Heiligen ins Gefängnis; und wenn sie hingerichtet werden sollten, stimmte ich dafür. Und in allen Synagogen habe ich oft versucht, sie durch Strafen zur Lästerung zu zwingen; in maßloser Wut habe ich sie sogar bis in Städte außerhalb des Landes verfolgt“ (Apg 26,10f). Paulus fragt sich, wie Gott ihn trotz all dem auserwählen konnte. Doch es ist ja gerade diese Unbegreiflichkeit des göttlichen Erbarmens, die Jesus sagen lässt: „Für Gott aber ist alles möglich“ (Mt 19,26). Paulus erlebt es wie ein Wunder, dass er würdig befunden wurde, dem Evangelium zu dienen. Er weiß genau, dass der einzige Grund seiner Sendung von oben kommt, was im Übrigen für jeden Jünger und jede Jüngerin gilt. Der Apostel rechtfertigt jedenfalls sein vergangenes Leben nicht mit seiner Unkenntnis des Evangeliums. Er gibt zu, dass er sich von der blinden Kraft des Bösen leiten ließ, die immer zu ungerechtfertigter und nicht zu rechtfertigender Gewalt führt. Aus diesem Grund ist seine Dankbarkeit gegenüber Gott für die erhaltene „so übergroße Gnade“ umso größer. Von jenem Moment an lebt der Apostel ein neues Leben in Gemeinschaft mit Christus, woraus er die Kraft des Glaubens und das Drängen der Liebe schöpft. Er vergisst das vergangene Leben nicht, von dem er sich nunmehr losgesagt hat, doch seine Erinnerung gibt ihm Anlass zu Demut und Dankbarkeit gegenüber dem Herrn. Er bezeichnet sich als „der geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe“ (1Kor 15,9), „der Geringste unter allen Heiligen“ (Eph 3,8). Jetzt ist er zum Vorbild für die Jünger aller Zeiten geworden. Er ist das klare Zeugnis dafür, dass niemand so weit von Gott entfernt ist, dass er nicht von der Barmherzigkeit Gottes erreicht werden könnte. Das Lobbekenntnis mündet in ein Lob- und Dankgebet. Denn wie könnte man dem Herrn nicht die größte Ehre erweisen, der eine solch unendliche Liebe zu den Sündern zeigt?


07/03/2012
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