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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der erste Brief an Timotheus 1,18-20

Diese Ermahnung lege ich dir ans Herz, mein Sohn Timotheus, im Gedanken an die prophetischen Worte, die einst über dich gesprochen wurden; durch diese Worte gestärkt, kämpfe den guten Kampf,

gläubig und mit reinem Gewissen. Schon manche haben die Stimme ihres Gewissens mißachtet und haben im Glauben Schiffbruch erlitten,

darunter Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie durch diese Strafe lernen, Gott nicht mehr zu lästern.

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Nach einem kurzen Blick auf die eigene Berufung (1,12–17) kehrt Paulus zur Ermahnung des Timotheus zurück. Er nennt ihn „Sohn“, da er ihn im Glauben gezeugt hat. In diesem Geist der Kommunion ermahnt er ihn, das Evangelium der Liebe und der Barmherzigkeit zu lehren, von dem er soeben im Rückblick auf seine eigene Bekehrung gesprochen hat (1,3–11). Der Apostel erinnert den jungen Jünger daran, dass dessen außergewöhnlich gute Beurteilung – die „prophetischen Worte, die einst“, nämlich bei seiner apostolischen Beauftragung, „über dich gesprochen wurden“ – sowie sein kraftvoller Einsatz zur Verteidigung des Evangeliums ihn dazu bewegt haben, Timotheus die Verantwortung für die Gemeinde in Ephesus zu übertragen. Paulus verwendet das griechische Verb „paratíthemai“, „jemandes Sorge anvertrauen“, um die Übertragung einer Sache anzuzeigen, die weder dem Übertragenden noch dem Empfänger gehört. Denn Paulus vertraut Timotheus die Gemeinde an, die Christus gehört. Man könnte sagen, dass der Geist Gottes, der über die Kirchen wacht, sich auch der Einigkeit unter den Brüdern und Schwestern bedient, um darauf hinzuweisen, wer die Aufgabe des Verantwortlichen in den Gemeinden zu übernehmen hat. Auch durch diese Sukzession in der pastoralen Leitung der Gemeinden verwirklicht sich das, was der Herr seinen Jüngern verheißen hat: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Die Verbindung mit Christus, die durch die Sukzession für alle sichtbar wird, macht Timotheus bereit, die Verantwortung eines Hirten zu tragen und den „guten Kampf“ gegen die Verfälschung des Evangeliums zu kämpfen. Der Apostel vergleicht das Leben des Jüngers gern mit dem Kampf eines Soldaten, vor allem wenn er zu verantwortungsvollen Aufgaben innerhalb der Kirche berufen ist. Im zweiten Brief schreibt er an Timotheus: „Leide mit mir als guter Soldat Christi Jesu. Keiner, der in den Krieg zieht, lässt sich in Alltagsgeschäfte verwickeln, denn er will, dass sein Heerführer mit ihm zufrieden ist“ (2Tim 2,3–4). Der Priester muss als Streiter Jesu Christi im „guten Kampf“ auf die Schlacht und das Leiden vorbereitet sein. Es geht daher nicht darum, einfach eine beliebige Vollkommenheit zu erreichen, sondern sich für den Kampf gegen das Böse zu rüsten und die Gemeinschaft der Jünger des Herrn aufzubauen. Hierzu braucht es Aufmerksamkeit und Leidenschaft, Engagement und Opfer – genau wie in einer Schlacht. Die wirksamste Rüstung aber sind der Glaube und das reine Gewissen, das heißt das beständige Hören auf das Wort Gottes, das den Glauben festigt und das Gewissen erleuchtet. Wer mit einem schwachen und unsicheren Glauben und mit einem ruhelosen und unreinen Gewissen in die Schlacht zieht, wird unerbittlich vom Bösen überwältigt werden. Deshalb ist es unverzichtbar, das Licht, das uns durch das Wort Gottes und die apostolische Verkündigung gegeben ist, zu behüten und ihm Nahrung zu geben. Die beiden Männer Hymenäus und Alexander, die Paulus erwähnt, waren vermutlich seine Mitarbeiter in Ephesus. Ein gewisser Hymenäus wird in 2Tim 2,17 im Zusammenhang mit seiner irrigen Auferstehungslehre erwähnt und vor dem Schmied Alexander warnt Paulus in 2Tim 4,14. Beide wurden vom Apostel „dem Satan übergeben“, da sie die Existenz der Gemeinde mit ihrer Lebensführung und ihrer Lehre bedrohten. Dieser vom Apostel entschiedene Ausschluss aus der Gemeinde ist ein disziplinarischer Akt, der aus der Liebe zur Gemeinde hervorgeht, damit diese von jeglicher Spaltung verschont bleibt und in der Liebe wachsen kann. Die Einigkeit der Gemeinde ist ein kostbarer Schatz und muss um jeden Preis verteidigt werden.


08/03/2012
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