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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der erste Brief an Timotheus 3,1-7

Das Wort ist glaubwürdig: Wer das Amt eines Bischofs anstrebt, der strebt nach einer großen Aufgabe.

Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren;

er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig.

Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen.

Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche Gottes sorgen?

Er darf kein Neubekehrter sein, sonst könnte er hochmütig werden und dem Gericht des Teufels verfallen.

Er muß auch bei den Außenstehenden einen guten Ruf haben, damit er nicht in üble Nachrede kommt und in die Falle des Teufels gerät.

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Nachdem der Apostel vom gemeinsamen Gebet gesprochen hat, lenkt er die Aufmerksamkeit des Timotheus auf die Sorgfalt bei der Wahl der Verantwortlichen für die Gemeinde. Er bringt die Rede dabei zunächst auf den Bischof (wörtlich "der, der die Aufsicht hat"). Paulus weiß, dass ein derartiges Amt eine "große Aufgabe" darstellt. Denn der Bischof ist gerufen, unter den Jüngern zu sein "wie der, der bedient" - genau so, wie Jesus sich beim Letzten Abendmahl verhielt, als er den Jüngern die Füße wusch. Das Vorhandensein des Bischofsamts kennzeichnet heute die Diözesankirchen - jene Gemeinden also, die sich um den Bischof versammeln. Dieses bischöfliche Amt, das die verschiedenen Diözesen definiert, mindert nicht die Verantwortung jedes Jüngers und jeder Jüngerin, über das Leben der Schwestern und Brüder zu wachen. Denn jeder Jünger ist dazu berufen, der "Bischof" der anderen zu sein, das heißt, auf das Leben seiner Brüder und Schwestern sowie derjenigen, die er in seiner Stadt antrifft, zu achten. Dies erfordert der Geist der Geschwisterlichkeit, durch den die Gemeinden sich von den anderen Einrichtungen der Welt abheben. Daher müssen, auch wenn die Verantwortung des "Aufsehers" natürlich dem geweihten Bischof übertragen wird, sich doch auch die einzelnen Jünger - natürlich jeder gemäß seinem eigenen Charisma - dafür verantwortlich fühlen, "auf" die anderen Brüder und Schwestern der Gemeinde zu "sehen", damit das Evangelium gelebt und verkündet wird. Diese Verantwortung ist es, die die Kirche im Unterschied zu den weltlichen Institutionen mit ihren jeweiligen Funktionären zu einer Familie macht. Der "Bischof" - diese Mahnung ließe sich allerdings auf jeden einzelnen Gläubigen ausdehnen - darf nicht vergessen, dass er vor allem anderen ein guter Jünger, das heißt ein Sohn sein muss, der in allem von Gott abhängt. Das meint der Apostel, wenn er schreibt, dass der Bischof "ohne Tadel" sein muss. Das bezieht sich natürlich nicht auf die sakramentale Struktur des geweihten Standes. Es geht vielmehr um die Autorität, die er haben soll. Die Autorität des Hirten in der Kirche stützt sich vor allem auf seine vorbildliche Lebensführung: Aus ihr geht jenes Wort hervor, das verändert, hilft und die Herzen bewegt. Der Apostel verlangt, dass der Bischof "nur einmal verheiratet" sein soll, um damit gleichsam die Treue zu einer einzigen Verbindung zu betonen. Außerdem soll er besonnen, das heißt klug und weise in seinen Urteilen und Entscheidungen sein. Weiter soll er bereit zur Gastfreundschaft sein. Er muss zur Unterweisung fähig sein und darf sich weder dem Trinken hingeben, noch gewalttätig oder streitsüchtig sein. Seine Leitung muss sanft und unparteiisch sein. Gleichsam um die Beziehung zwischen der Familie Gottes und der menschlichen Familie zu betonen, verlangt Paulus vom Bischof dieselben Fähigkeiten wie die eines Familienvaters: Nur wer es versteht, Vater, Bruder und Sohn im Geist des Evangeliums zu sein, wird den Schwestern und Brüdern der Gemeinde den rechten Weg der christlichen Geschwisterlichkeit weisen können. Mit Blick auf die für die Leitungsverantwortung nötige Glaubensreife ist es daher nicht gut, wenn der Bischof ein "Neubekehrter" ist. Von Bedeutung ist zudem die Forderung, dass er "auch bei den Außenstehenden einen guten Ruf" hat, das heißt bei jenen, die nicht zur christlichen Gemeinde gehören. Der in der Gemeinde gelebte Geist betrifft nicht nur jene, die zu ihr gehören. Vielmehr ist er selbst Verkündigung des Evangeliums und Zeugnis für eine neue Lebensart. Wie jeder Verantwortliche und letztlich jeder Gläubige steht der "Bischof" vor den Menschen für die gesamte christliche Gemeinschaft. Mit seinem untadeligen Leben macht er das Evangelium glaubwürdig und hilft der Gemeinde, "beim ganzen Volk beliebt" zu sein, wie es die Apostelgeschichte über die christliche Urgemeinde berichtet (2,47).


12/03/2012
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