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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der erste Brief an Timotheus 4,1-11

Der Geist sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden,

getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist.

Sie verbieten die Heirat und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen, die Gott doch dazu geschaffen hat, daß die, die zum Glauben und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt sind, sie mit Danksagung zu sich nehmen.

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank genossen wird;

es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch das Gebet.

Dies trage den Brüdern vor, dann wirst du ein guter Diener Christi Jesu sein, erzogen in den Worten des Glaubens und der guten Lehre, der du gefolgt bist.

Gottlose Altweiberfabeln weise zurück! Übe dich in der Frömmigkeit!

Denn körperliche Übung nützt nur wenig, die Frömmigkeit aber ist nützlich zu allem: Ihr ist das gegenwärtige und das zukünftige Leben verheißen.

Dieses Wort ist glaubwürdig und wert, daß man es beherzigt.

Dafür arbeiten und kämpfen wir, denn wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, den Retter aller Menschen, besonders der Gläubigen.

Das sollst du anordnen und lehren.

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Nachdem Paulus die Regelungen über die Organisation der Kirche mit der Verherrlichung Christi abgeschlossen hat, kehrt er zur Sorge um den "Kampf" zurück, den Timotheus gegen die Häretiker, von denen vorher bereits die Rede war (1,3-20), zu führen hat. Die Ordnung des Gemeindelebens und seine Organisation durch das Bischofs- und Diakonenamt sind gemeinsam mit der Bewahrung der Gemeinde vor falschen Lehren die wesentlichsten Anliegen, die Paulus seinem Jünger dringend ans Herz legt. Während er jedoch zuvor von der Notwendigkeit sprach, sich vor den Lehren der Häretiker in Acht zu nehmen (1,3-20), betrachtet der Apostel nun deren Forderungen hinsichtlich der Lebensführung aus der Nähe. Vor allem warnt er davor, sich nicht über ihre Anwesenheit in der Gemeinde zu empören. Denn Jesus selbst hat die Jünger bereits Achtsamkeit gelehrt: "Gebt acht, dass euch niemand irreführt! Viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es! Und sie werden viele irreführen" (Mk 13,5f). Die Häretiker wenden sich "betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen" zu, um die Wahrheit des Evangeliums und die Einheit der Gemeinde zu zerstören. Die Verkündigung und ihre zur Schau getragene Frömmigkeit sind nicht authentisch; vielmehr sind sie in ihrem "Gewissen gebrandmarkt", wie man es damals mit den Sklaven machte, die man mit Feuer brandmarkte. Denn die falschen Lehrer sind Sklaven der Sünde und Werkzeuge der Dämonen und des Satans. Paulus spricht über sie ein sehr hartes Urteil. Dennoch darf deren Anwesenheit weder die Gemeinde noch Timotheus beunruhigen: Auch dies gehört zum Heilsplan Gottes. Der von ihnen vorgebrachte Vorschlag, auf die Ehe zu verzichten, sowie die Ermahnung, sich bestimmter Speisen zu enthalten, haben mit dem Evangelium nichts zu tun. Paulus erklärt entschieden, dass "alles, was Gott geschaffen hat", gut ist. Alle Gaben der Schöpfung können von den Christen mit Dankbarkeit entgegengenommen und in Freude genossen werden. Timotheus seinerseits muss die christliche Gemeinde in deren rechtem Gebrauch unterstützen. Dabei zeigt er, dass die "Worte des Glaubens" und die "gute Lehre" Jesu seine geistliche Nahrung darstellen. In verächtlichem Ton nennt Paulus die Unterweisungen der falschen Lehrer "gottlose Altweiberfabeln". Timotheus muss in Wort und Tat immer deutlicher das Wesen der Lehre Christi bezeugen, die sich im Gebot der Gottes- und Nächstenliebe zusammenfassen lässt. Der Apostel sagt weiter, dass Kampf und körperliche Übung nur wenig nützen, um dieses Ziel zu erreichen, da sie nur für das irdische Leben Fähigkeiten und Gesundheit hervorbringen. Weit entscheidender sind die Übungen der Frömmigkeit, die zum zukünftigen, ewigen Leben führen.


15/03/2012
Gebet für den Frieden


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