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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Der erste Brief an Timotheus 6,3-10

Wer aber etwas anderes lehrt und sich nicht an die gesunden Worte Jesu Christi, unseres Herrn, und an die Lehre unseres Glaubens hält,

der ist verblendet; er versteht nichts, sondern ist krank vor lauter Auseinandersetzungen und Wortgefechten. Diese führen zu Neid, Streit, Verleumdungen, üblen Verdächtigungen

und Gezänk unter den Menschen, deren Denken verdorben ist; diese Leute sind von der Wahrheit abgekommen und meinen, die Frömmigkeit sei ein Mittel, um irdischen Gewinn zu erzielen.

Die Frömmigkeit bringt in der Tat reichen Gewinn, wenn man nur genügsam ist.

Denn wir haben nichts in die Welt mitgebracht, und wir können auch nichts aus ihr mitnehmen.

Wenn wir Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen.

Wer aber reich werden will, gerät in Versuchungen und Schlingen, er verfällt vielen sinnlosen und schädlichen Begierden, die den Menschen ins Verderben und in den Untergang stürzen.

Denn die Wurzel aller Übel ist die Habsucht. Nicht wenige, die ihr verfielen, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich viele Qualen bereitet.

 

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Lob sei dir, Lob sei dir, oh Herr,
König der ewigen Herrlichkeit.

Zum dritten Mal warnt Paulus Timotheus vor denen, die das Evangelium und seine Lehre entstellen (vgl. 1Tim 1,3-20; 4,1-11). Sie trennen sich von der Gemeinde, weil sie nicht den "gesunden Worten" des Herrn folgen, die allein von Sünde und Tod befreien und so Quelle des Heils sind. Wer dem eigenen Stolz den Vorrang gibt, bleibt diesem unterworfen, denn er sieht nur sich selbst. Nichts anderes meint die vom Apostel angesprochene Verblendung, die dazu führt, dass man "nichts versteht" und "krank vor lauter Auseinandersetzungen und Wortgefechten" ist. Ein derart arrogantes und eitles Verhalten ist nicht ungefährlich. Es schadet der einzelnen Person wie auch der ganzen Gemeinde. Der Stolz zerstört die geschwisterliche Liebe, durch die sich die Gemeinde doch an erster Stelle auszeichnen soll. Die bitteren Früchte des Stolzes sind "Neid, Streit, Verleumdungen, üble Verdächtigungen und Gezänk". Besonders ausdrücklich warnt der Apostel davor, dass die Irrlehrer die Frömmigkeit zur Erlangung von persönlichen Vorteilen ausnutzen könnten. Für den Jünger trifft das Gegenteil zu: "Die Frömmigkeit aber ist nützlich zu allem: Ihr ist das gegenwärtige und das zukünftige Leben verheißen" (1Tim 4,8). Ein Leben, das sich von der Frömmigkeit des Evangeliums leiten lässt, ist ein reicher Gewinn für die Gegenwart und die Zukunft. Die Frömmigkeit muss jedoch immer mit Sanftmut und Mäßigung verbunden sein, das heißt, dass man alle Habsucht von sich fernhält und mit dem zufrieden ist, was Gott gegeben hat. Um den richtigen Umgang mit den irdischen Gütern herauszustellen, erinnert Paulus an einen Gedanken, der bereits in der Schrift enthalten ist: "Wir haben nichts in die Welt mitgebracht, und wir können auch nichts aus ihr mitnehmen." Dieses Wort fasst eine alte Weisheit zusammen, der zufolge die irdischen Güter nicht verachtet, aber auch nicht derart hoch gepriesen werden sollen, dass sie den Menschen versklaven. Wer für sich selbst Reichtümer ansammelt, der soll sich an die Worte erinnern, die Gott an ihn richtet: "Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?" (Lk 12,20). Paulus weiß genau, wie sehr der Geiz das Leben vergiftet. Darum zögert er nicht, diejenigen zu verurteilen, die von gieriger Habsucht beherrscht werden und sich ihr grenzenlos hingeben. Diese Sucht, Güter für sich selbst anzuhäufen, ist schädlich für den, der darin gefangen ist, und auch für seine Mitmenschen. Sie führt zum Verlust des Herzens und des Lebens. Paulus schreckt nicht vor der Aussage zurück: "Denn die Wurzel allen Übels ist die Habsucht." Jesus selbst war diesbezüglich ausgesprochen klar und hart: "Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon" (Mt 6,24). Die Gier ist unvereinbar mit der christlichen Frömmigkeit und mit einem wahrhaft menschlichen Leben.


22/03/2012
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