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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Christus ist von den Toten auferstanden
und er stirbt nicht mehr,
er erwartet uns in Galiläa.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an Timotheus 1,6-8

Darum rufe ich dir ins Gedächtnis: Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteil geworden ist.

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

Schäme dich also nicht, dich zu unserem Herrn zu bekennen; schäme dich auch meiner nicht, der ich seinetwegen im Gefängnis bin, sondern leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft:

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Christus ist von den Toten auferstanden
und er stirbt nicht mehr,
er erwartet uns in Galiläa.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der pastorale Dienst des Timotheus ist, auch aufgrund seines jugendlichen Alters, nicht einfach. Paulus jedoch erinnert ihn an „die Gnade Gottes“, die ihm geschenkt worden ist, als er ihm die Hände aufgelegt hat (vgl. 1Tim 4,14). Er bittet ihn, diese Gnade durch das Gebet, die Treue und das pastorale Engagement neu zu beleben, damit sie von immer hellerem Licht erleuchtet werde und immer mehr zu einer Quelle der Kraft für seine Aufgabe wird. Paulus vergleicht die empfangene Gabe mit einem Feuer. Dieses Bild hatte er bereits im ersten Brief an die Thessalonicher verwendet, wo er das Feuer mit dem Geist Gottes und seinen Gaben verglichen hatte (1Thess 5,19). Gott, so schreibt der Apostel an Timotheus, hat „den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ über ihm ausgegossen, damit er ein weiser und starker Hirte sein kann. Von der Kraft des Herrn gestützt, wird er den Mut finden, sich nicht für sein Bekenntnis zum Herrn zu schämen, sondern das Evangelium Jesu zu verkünden. Und wenn er sich des Herrn nicht schämt, dann wird er sich auch des Apostels nicht schämen, der „seinetwegen [des Herrn wegen] im Gefängnis“ ist und die Verkündigung zu seinem Lebenszweck gemacht hat. Dies muss für jeden Jünger gelten, wie Jesus selbst gesagt hat: „Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen“ (Mt 10,32). Doch das Bekenntnis zum Evangelium bringt immer Leiden mit sich. Der Apostel weist Timotheus darauf hin, dass er mit ihm für das Evangelium leiden muss: „Gott gibt dazu die Kraft.“ Paulus weiß, dass sein Blut „nunmehr geopfert“ wird „und die Zeit [seines] Aufbruchs … nahe“ ist (2Tim 4,6). Dieselbe völlige Hingabe an den Herrn im Dienst des Evangeliums verlangt er auch von Timotheus. Mit wenigen Sätzen umreißt er das Werk des Heils, als dessen „Verkünder“, „Apostel“ und „Lehrer“ er eingesetzt worden ist (vgl. 1Tim 2,7). Die Haft schränkt ihn in der Erfüllung dieser seiner Aufgabe ein, aber macht sie nicht zunichte, denn „das Wort Gottes ist nicht gefesselt“ (2Tim 2,9). Er ist „wie ein Verbrecher“ im Kerker (2Tim 2,9), aber er schämt sich seiner Ketten nicht, sondern trägt sie sogar mit Stolz. Seine Sicherheit und sein Friede sind in Gott, auf den er sein Vertrauen gesetzt hat. Deshalb wird er nicht enttäuscht werden. Auch wenn er nun am Ende seiner Tage angelangt ist und sein Leben jeden Augenblick ein gewaltsames Ende finden kann, hat Paulus die Gewissheit und die feste Überzeugung, dass das ihm „anvertraute Gut“ (vgl. auch 1Tim 6,20) in den allmächtigen Händen Gottes bis zu „jenem Tag“, das heißt bis zum Ende der gegenwärtigen Zeit und der Rückkehr des Herrn (1,18; 2Thess 1,10), gut behütet sein wird. Das Evangelium, das Timotheus von Paulus gehört hat, muss ihm eine „gesunde Lehre“ und ein „Vorbild“ sein. Paulus nennt die christliche Verkündigung eine „gesunde Lehre“, weil sie der vollgültige Ausdruck des geistlichen Lebens und gegen jeden Keim des Irrtums gefeit ist – und weil sie ein unversehrtes und gesundes Leben hervorbringt. So hüten Timotheus und alle Christen das „kostbare Gut“: das Evangelium Jesu Christi.


10/04/2012
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