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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Christus ist von den Toten auferstanden
und er stirbt nicht mehr,
er erwartet uns in Galiläa.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an Timotheus 2,14-20

Ruf ihnen das ins Gedächtnis und beschwöre sie bei Gott, sich nicht um Worte zu streiten; das ist unnütz und führt die Zuhörer nur ins Verderben.

Bemüh dich darum, dich vor Gott zu bewähren als ein Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, als ein Mann, der offen und klar die wahre Lehre vertritt.

Gottlosem Geschwätz geh aus dem Weg; solche Menschen geraten immer tiefer in die Gottlosigkeit,

und ihre Lehre wird um sich fressen wie ein Krebsgeschwür. Zu ihnen gehören Hymenäus und Philetus,

die von der Wahrheit abgeirrt sind und behaupten, die Auferstehung sei schon geschehen. So zerstören sie bei manchen den Glauben.

Aber das feste Fundament, das Gott gelegt hat, kann nicht erschüttert werden. Es trägt als Siegel die Inschrift: Der Herr kennt die Seinen, und: Wer den Namen des Herrn nennt, meide das Unrecht.

In einem großen Haus gibt es nicht nur Gefäße aus Gold und Silber, sondern auch aus Holz und Ton - die einen für Reines, die anderen für Unreines.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Christus ist von den Toten auferstanden
und er stirbt nicht mehr,
er erwartet uns in Galiläa.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus gibt Timotheus einige Anweisungen darüber, wie er gegen die Irrlehrer vorgehen soll, die mit ihren Ideen die Einzigartigkeit des Evangeliums und die Einheit der Gemeinde untergraben. Er ermahnt ihn, das Evangelium – also das, was er gerade über den Tod und die Auferstehung Jesu gesagt hat – wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Er soll sich nicht in eitlen und leeren Streitgesprächen verlieren, in Erörterungen und Debatten, die nichts mit dem zentralen Mysterium des Glaubens zu tun haben. Solche Debatten nämlich lassen die Liebe nicht wachsen und dienen nicht dem Heil, sondern errichten nur neue Hindernisse und führen „die Zuhörer nur ins Verderben.“ Paulus ruft ihn nicht dazu auf, geschickt zu diskutieren, sondern sich „vor Gott zu bewähren als ein Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht“, und als ein treuer und gewissenhafter Prediger des Evangeliums. Denn es geht nicht darum, immer nur abstrakte Wahrheiten zu wiederholen, sondern Herz und Sinn der Menschen mit lebendigen Worten zu berühren, damit sie sich zu Christus bekehren und ihm nachfolgen. Wenn er diese Mission erfüllt, wird Timotheus sich für nichts schämen müssen, sondern sich als tüchtiger Arbeiter „bewähren“ und „vor Gott“ standhalten. Paulus insistiert: „Gottlosem Geschwätz geh aus dem Weg“, weil es nicht harmlos ist, sondern im Gegenteil die Gemeinschaft mit Jesus und unter den Brüdern und Schwestern zerfrisst und Einsamkeit und Feindschaft wachsen lässt. Paulus erinnert an zwei konkrete Fälle: Hymenäus, den er bereits aus der Gemeinschaft der Kirche ausgeschlossen hat (vgl. 1Tim 1,20), und Philetus. Beide hatten die Auferstehung letztlich nur mehr rein spirituell verstanden und sich vom Geheimnis der Auferstehung des Fleisches abgewandt. Auf diese Weise nahmen sie ihm seinen Sinn. Die Gemeinschaft ist auf dieses Geheimnis gegründet, es ist „das feste Fundament, das Gott gelegt hat“ (vgl. auch 1Tim 3,15). Paulus weist darauf hin, dass jede christliche Gemeinde mit dem Siegel Gottes bezeichnet ist: So, wie man auf die Tempel und Häuser eine Weiheformel zu schreiben oder zu meißeln pflegte, so ist auch die Kirche mit dem Siegel Gottes bezeichnet worden, das aus zwei Inschriften besteht. Die erste stammt aus dem Buch Numeri (16,5): „Der Herr kennt die Seinen“ und drückt die Sicherheit derer aus, die im Hause Gottes wohnen, weil sie von ihm geliebt, behütet und verteidigt werden. Die zweite Inschrift erinnert an die Pflicht, sich von Sünde und Unrecht rein zu halten. Wir müssen uns nicht wundern, wenn es in der Kirche zu Problemen kommt. Paulus vergleicht sie mit „einem großen Haus“, in dem es die unterschiedlichsten Gerätschaften gibt. Gewiss, wer sich in unnützen Wortgefechten und „gottlosem Geschwätz“ verliert, ist wie ein Gefäß von minderem Wert, das „für Unreines“ benutzt wird. Dagegen sind die, die sich Gott anvertrauen, wie die Gefäße „für Reines“ und „zu jedem guten Werk tauglich“. Timotheus muss selbst mit gutem Beispiel vorangehen, „vor den Begierden der Jugend“ fliehen und sich von der Liebe, vom Geist Jesu leiten lassen, das heißt „nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe und Frieden [streben], zusammen mit all denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen“. Vor allem im Gebet reifen in ihm die pastorale Weisheit und die Verantwortung gegenüber der Gemeinde. Durch getreuliches Beten und Hören auf das Evangelium wird Timotheus zu einem „Knecht des Herrn“ geformt, der Streit zu vermeiden und sich mit jener „Güte“ zu verhalten weiß, die ihm so große Kraft und Wirkung verleiht, dass er sogar die Herzen der Irrlehrer berühren und sie bekehren kann. Der Weg, sie zurückzugewinnen, führt weniger über die Richtigstellung ihrer Ideen als vielmehr über die Liebe, die auch die Ungerechtigkeiten mit Langmut zu ertragen und alle mit Sanftmut zu behandeln und mit Milde zurechtzuweisen vermag (vgl. 1Kor 13,4–7).


12/04/2012
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